Sonntag, 31. Oktober 2010

Schlachthof Dieburg II


Der Hügel ist seit dem letzten Beitrag ein wenig kleiner geworden, aber nicht wirklich viel. Geschätzt sind es drei LKW-Ladungen weniger. Es geht sehr gemächlich zu, als hätte man alle Zeit er Welt (vielleicht ist das ja auch so). Vermutlich will niemand in diesem Jahr noch mit einem Neubau anfangen.


Dafür steht nicht mehr viel vom Hauptgebäude. Die alte Haustür wurde ausgebaut und wartet auf die Entwurmung und Restaurierung.

Samstag, 30. Oktober 2010

Verirrte Geschmacksknospen

Zum Mittagessen gab es unter anderem Topinambur-Puree, weil ich neugieriger Weise dieses von uns noch unerprobte Wurzelgemüse in die Biokiste hinein gewünscht hatte. Der Sohn schwärmte, es schmecke ganz besonders lecker, so wie eine Mischung aus Süßkartoffeln und zarten Kohlrabi. So hatte die Suchfunktion im Internet auch das Geschmackserlebnis angekündigt. Leider waren die Geschmacksknospen der restlichen Familie eher in Richtung leicht geräuchertes PVC stimuliert. Wenn ich auch nicht alles mag, so kann ich eigentlich alles essen wenn es sein müsste. Topinambur ist die erste Ausnahme meines Lebens. Das geht garnicht! Eine Gabelfüllung hat es bis in den Magen geschafft, jetzt kräuseln sich die Darmzotten sehr widerwillig (rein psychologisch, ich weiß).
Sollte ich noch einmal solche Knollen im die Finger bekommen, pflanze ich sie lieber in den Garten. Entweder sie entwickeln sich dort zu schönen Blumen, oder sie stimulieren die Geschmacksknospen der immer hungrigen Bisamratten.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Begegnung

Dienstag, 26. Oktober 2010

Ballast abwerfen

So nach und nach will ich vom Keller bis zum Dachboden alles aussortieren und die überflüssigen Dinge entsorgen. Daran arbeiten wir schon seit einiger Zeit und oft tauchen Sachen auf, die immer brav in die Umzugskisten verstaut wurden, manchmal schon bei den letzten vier Umzügen, dazwischen aber nie benutzt wurden. Heute war Sperrmüll und nächsten Monat haben wir noch einmal angemeldet. Ich merke richtig, wie nicht nur der Keller entrümpelt wird, sondern auch die To-do-Liste in meinem Kopf strukturierter wird. Irgendwann möchte ich da hin kommen, dass am Ende des Tages nur noch selten Arbeit übrig bleibt. Je mehr Zeug man hat, desto mehr muss man aufräumen, pflegen und entstauben. Überflüssiger Ballast. Es sollte doch zu schaffen sein, oder?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ipod-Spiele-Empfehlung: Pocket Frogs


Ein sehr niedliches und kostenloses Spiel für Froschliebhaber und solche, die es werden wollen ist Pocket Frogs für Ipod touch, IPhone und Ipad von Nimblebit.

Dem Spieler stehen mehrere Habitate zur Verfügung, die man mit verschiedenen Hintergründen und Einrichtungsgegenständen (Blätter, Pflanzen, Steine, Artifakte) gemütlich ausstatten kann. Das erhöht die Zufriedenheit der Frösche. In der Kinderstube warten Eier bis die minikleinen Frösche geschlüpft sind.



Die einzelnen Frösche in unterschiedlichen Farbstellungen und Mustern kann man im Teich über Seerosenblätter hopsen lassen und dabei Libellen fangen lassen, bis sie erwachsen sind. Unterwegs gibt es ab und zu Geschenke (Coins, Einrichtungsgegenstände, Briefmarken und Wachstumstränke). Die Libellen sind oft gar nicht so einfach zu fangen, es wird also nicht so schnell langweilig.


Die Froscharten können gezüchtet oder manchmal mit den Coins gekauft werden. Man kann sich auch mit anderen Spielern vernetzen (nutze ich nicht) um Frösche zu verschenken.
Der Spieler erhält für das Züchten und Aufziehen Experten-Punkte, die für das nächste Level notwendig sind. Dann werden neue Froscharten freigeschaltet. Bald reichen die einzelnen Habitate nicht mehr aus, um alle zu sortieren. Hilfreich ist der Katalog, in dem man 50 Frösche dauerhaft anlegen kann und bei Bedarf wieder kauft.



Es ist sehr niedlich, wie die Frösche sich bewegen, zwinkern und Geräusche machen. Die Kinder sind auch begeistert und bei uns sind regelrechte Fachgespräche über Awards, den Froggydex (da kann man sehen, welche Frösche man schon gezüchtet hat und wie sie alle aussehen) und die einzelnen Arten im Gange.
Jeder hat sich eine Lieblingsart ausgesucht. Ich habe die Anuras (einfarbige Frösche mit bunten Bäckchen), der Große die Cluniculas (ebenfalls einfarbig aber mit bunten Beinchen) und das Tochterkind die Sorte Africanus (die gefleckten in Habitat 3 und 5). Wir haben uns Tabellen angelegt, um den Überblick nicht zu verlieren und die Zuchterfolge zu dokumentieren.
Der Renner ist ein Farbwechsel-Frosch, der changierende Farben hat, ähnlich der Farbwechsel-LEDs in Nachtlichtern ;0)  Diese Option muß erst durch Herumprobieren beim Züchten herausgefunden werden. Die Kinder haben so auch schnell gelernt, dass die Kombination der Merkmale der Elterntiere zu neuen Kombinationen führt (Gregor Mendel lässt grüßen, hihi.)


Bisher haben wir Level 12 erreicht und dabei 30 Froscharten freigeschaltet. Darunter auch ein Bonus-Frosch "Lanterna", der die Zeichnung ähnlich eines Halloween-Kürbises hat.


Im ganzen ein sehr gelungenes Spiel mit beeindruckender Grafik und lebensechten Fröschchen. Dabei völlig gewaltfrei (wenn man einmal davon absieht, dass die Libellen von den Fröschen verspeist werden) und mit Geräuschen, die nicht so leicht anfangen zu nerven.
Fazit: Sehr empfehlenswert!

Samstag, 23. Oktober 2010

Ende gut ...


Murphys Law hielt noch eine Fortsetzung für uns bereit. Nachdem der Mitarbeiter der Spedition es nicht für notwendig befunden hatte telefonisch mitzuteilen, dass er es am Mittwoch nicht mehr schaffen würde, die mindestens die letzten vier Adressen auf seiner Liste anzufahren, wurde als neuer Liefertermin der nächste Dienstag (Hä????) angeboten. Nachdem sowohl ich als auch der Hausherr die Speditionsdame höflich aber bestimmt auf handliche Tischtennisball-Größe gerundet hatten, war dann doch wenigstens gestern ein neuer Termin möglich.
Anlieferung dauerte gerade einmal fünf Minuten für die sechs Pakete und schon konnten der Große, das Tochterkind und ich loslegen, die Einzelteile anhand der Explosionszeichung mit französischen Untertiteln zu identifizieren.
Man merkte, die Reihenfolge des Aufbaus war am Computer und nicht am Möbel selbst getestet worden. hätten wir (wie am PC) das Hochbett schwerelos in 3D in die jeweils günstigste Position rotieren können, wären wir in der Hälfte der Zeit fertig gewesen. Aber auch so bin ich sehr stolz auf uns. Nach acht Stunden waren fast alle Schrauben, Gegenstücke und sonstige Kleinteile  (ca. eine halbe Einkaufstüte voll) mit den Brettern verbunden und das Tochterkind konnte zum ersten Mal hundemüde und sehr glücklich die Leiter hinauf ins Bett klettern. Die Klemmlampe ist erst einmal nur Provisorium, die Kuschelecke wird natürlich noch viel kuschliger werden, über den Vorhang werde ich mir ein paar Gedanken machen und die Schränke müssen wieder eingeräumt werden.
Aber alles in allem, wenn man von den Startschwierigkeiten absieht, einfach nur toll.

Schlachthof Dieburg


Der Mülltourismus auf dem alten Schlachthofgelände hier in der Straße hat noch kein Ende gefunden. Im Gegenteil, mittlerweile beginnt die Vegetation den Berg als neuen Lebensraum zu erobern und wenn er nicht bald weggeräumt wird, muss er dort bleiben, weil ihn sich seltene vom Aussterben bedrohte Wildtiere als neues Habitat aussuchen. Die Eigentümer haben eine Frist bis zum Monatsende gesetzt bekommen, den aus Darmstadt stammenden Abraum zu beseitigen. Diverse Zeitungsartikel zum Thema sind in der Presse erschienen, leider bisher ohne Reaktion. Ich werde berichten ...


Dafür wird der Schlachthof nun tatsächlich abgerissen. Es wurde sogar gestern bis in die späten Abenstunden und heute Morgen weitergearbeitet. Wie man sieht, bildet sich dort ein zweiter Berg, auf dem der Bagger thront.
Der einzige Vorteil dabei ist, dass auf der Hauptsstraße um die Ecke wegen der Abrissarbeiten teilweise abgesperrt und damit das Parken verboten ist. So kann man gefahrlos abbiegen. Das war vorher nicht möglich, man musste sich immer je nach persönlichem Fahrstil vorsichtig heraustasten oder jugendlich dynamisch um die Ecke sausen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Bilder-Rätsel


Fast schon ein Bilder-Rätsel, gelle? Es sieht fast aus wie kleine Tannenbäumchen, war aber in der Bio-Kiste dieser Woche und sehr lecker. ;0)
Es ist natürlich Romanesco (Brassica oleracea). Im Gemüseladen habe ich mich allerdings noch nicht an die anderen bunten Blumenkohlsorten heran getraut, obwohl sie genauso schmecken sollen, wie der "normale" weiße. Sie leuchten richtig künstlich in grün, orange und violett, sollen aber gesünder sein und behalten auch nach dem Kochen ihre Farbe. Mehr darüber kann man hier nachlesen. Dort ist auch ein Bild zu sehen.
Außerdem kann man dort nachlesen, dass wir die orangene Farbe unserer Karotten niederländischen Züchtern verdanken, die mit dieser Züchtung die Königsfamilie ehren wollten.

Fensterbild


Blick aus dem Wohnzimmerfenster vor wenigen Minuten: Die Silhouette des Mühlturms.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Nilgänse


Wir sind vor dem Baustellenlärm vor der Haustür geflüchtet und haben bei herrlicher Herbstsonne (aber warm in unsere Winterjacken eingeflauscht) ein Picknick am See gemacht. Das Tochterkind war mit der Kamera unterwegs und hat dieses schöne Foto von Nilgänsen gemacht.

Murphys Law in der Servicewüste

Gestern hat Murphys Law gnadenlos zugeschlagen. Wir warteten auf die Möbel-Lieferung einer Spedition, die zwischen 12 und 19 Uhr angesetzt war (was für ein großes Zeitfenster!).
Wenn man auf etwas lange warten muss, klingelt es üblicherweise genau dann an der Tür, wenn man im hintersten Eck des Kellers zu tun hat, die Hände im Plätzchenteig stecken, man sich gerade umzieht oder im Bad ist. Diesmal nicht. Murphy hatte noch eine Steigerung für uns parat. Das Tochterkind saß erwartungsvoll im Wohnzimmer und las halbherzig weil zu aufgeregt in einem Buch. Es wurde 19 Uhr und 19 Uhr 30, aber es klingelte niemand. Die Spedition ist einfach nicht aufgetaucht und hat es auch nicht für nötig befunden sich zu melden. Dort ging bis jetzt auch niemand ans Telefon. Das Tochterkind schleicht mit hängenden Ohren umher und ich bin sehr, sehr sauer.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Geruchserlebnisse

Es gibt doch tatsächlich im freien Lebenmittelhandel eine völlig harmlos aussehende Käsesorte, die es innerhalb von wenigen Stunden schafft, den Kühlschrank riechen zu lassen, als sei ein sehr wildes und schmutziges Tier vor Wochen darin verendet (in Zukunft ganz sicher nicht mehr auf meinem Einkaufszettel). 

Dienstag, 19. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil III


Hier die fertige Haube. Dem Tochterkind ist sie natürlich etwas zu groß. Außerdem muß auch noch eine Perücke darunter Platz finden.
Die Blumen sind aus dem Bastelbedarf, die weinroten Blüten verdecken sehr gut die Klebestellen.


Hier sieht man gut die gerade Form des Hintekopfteiles, im Nachhinein würde ich eine leicht nach innen geneigte Form eleganter und passgenauer finden. Mit einer farblich passendne Kordel habe ich die hintere Nahtstelle versteckelt. Für den ersten Versuch für eine Haube dieser Art ganz passabel, gelle?

Im Netz gibt es auch einige lesenswerte Seiten, z. B. Herstellung einer Riegelhaube bei Marquise

Während die Hauben vor 1800 noch den ganzen Kopf bedeckten und wenig vom Haar zu sehen war, wurden die Hauben später kleiner,  kostbarer bestickt und saßen nur noch im hinteren Kopfbereich auf, eher als Schmuck denn als Kopfbedeckung.

Montag, 18. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil II


Die jeweils passenden Teile des Oberteiles zusammennähen und wenden. Die spätere Innenkante ist mit einer weinroten Rüsche mit Gummiband verziert (Ober und Unterfaden in jeweils passender Farbe wählen).


Auf der anderen Seite wird das spätere Bindeband festgenäht, dass unter dem Kinn zur Schleife gebunden wird.
Dann heftet man das Oberteil mit dem Teil für den Hinterkopf zusammen, die Nähte müssen im Inneren der Haube liegen, damit man sie später nicht sieht. Zwischendurch immer wieder anhalten und anprobieren, man kann eventuelle Fehler dann frühzeitig erkennen, bzw. Anpassungen an die individuelle Kopfform vornehmen.
Dann zusammennähen und die untere Kante des Hinterkopfes in der richtigen Länge kürzen (ich hatte sehr großzügig zugeschnitten). die Nahtzugaben nach innen einschlagen und so versäubern. Es können auch dort Bänder zur Verzierung angebracht werden.
Zum Schluß dann noch farblich passend dekorieren. Entweder mit Garn fixieren oder mit Heißkleber. Das geht ruckzuck und ist praktisch unsichtbar.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil I


Ich habe mich mal wieder an ein historisches Nähprojekt gewagt: Eine Haube, wie Frau sie wohl um 1800 getragen haben könnte. Zuerst habe ich aus Papier ein ungefähres Schnittmuster gemacht und dann je zweimal auf eine feste, aufbügelbare Schabrackeneinlage (vermutlich Vlieseline S 520, bei mir stand keine Nummer mehr darauf)  übertragen. Zuerst der Teil, der oben über den Kopf führt, dann der Teil für den Hinterkopf.


Da ich mir noch nicht ganz schlüssig war, wie die Form am Kopf sein soll, habe ich eine Form gewählt, die nach unten zu schmaler wird. Beim finalen Nähen habe ich mich aber umentschieden und gerade genäht. Das würde ich beim nächsten Mal aber anders machen. Der Stoff ist ziemlich dicker Brokat mit goldenen Ornamenten.
Im ersten Schritt habe ich die Schabrackeneinlage aufgebügelt und mit etwas Nahtzugabe ausgeschnitten. 

Zusätzlich benötigt man passende Bänder, Nähgarn und wer möchte, kann die Haube auch noch mit Blumen oder Schleifen dekorieren.

Wurzeln

Die Verantwortung für sich selbst
ist die Wurzel jeder Verantwortung.
Mengzi
Chinesischer Philosoph
(ca. 370 - 290 v. Chr.)

Samstag, 16. Oktober 2010

Ante Portas


Die Blumen vom Diskounter zur Dekoration vor der Haustüre waren diesmal ein Glücksgriff. Auch wenn die Verpackung gelbe Blüten verhiess, finde ich toll, dass die Blüten so dicht an dicht sitzen. Es ist nicht ein grünes Blütenblatt zu sehen.
Die Tage werden schon merklich kürzer, die Pflanzen merken das auch und im Garten wächst alles langsamer. Wenn es einmal nicht regnen sollte, werde ich in der kommenden Woche noch einige Blumenzwiebeln in den Boden versenken, damit der Frühling wieder möglichst bunt wird.
Da ich regelmäßig vergesse, wo ich die Zwiebeln einsetze, ist es immer eine schöne Überraschung, wo was zum Vorschein kommt. Ich weiß, jeder Gärtner wird sich die Haare raufen, aber ich finde ein wenig kreatives und buntes Durcheinander schön.

Freitag, 15. Oktober 2010

Fertig!

So, das Zimmer ist fertig, das Tochterkind glücklich und ich muss schon sagen, es sieht wirklich gut aus. Viel heller und freundlicher.
Jetzt muss "nur" noch aussortiert werden und nächste Woche wird die ganze Familie mit vereinten Kräften das neue Hochbett aufbauen.

Apropos, die Kräfte eines hochmotivierten 13jährigen darf man nicht unterschätzen. Er hat in der Unkrautecke des Gartens wahre Wunder gewirkt. Und das in einer Geschwindigkeit, die ich niemals vorgelegt hätte.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Endphase

Ja, es gibt uns noch und wir waren fleißig. Jetzt fehlen nur noch drei Bahnen Tapete, der Rolladen-Kasten und die andere Hälfte der Fußleisten. Mittagspause beendet, weiter geht's.



Altweibersommer III

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lexikon: Zahnputzholz


Ich bin ja ein grundsätzlich neugieriger Mensch und so konnte ich es nicht lassen, einmal ein Zahnputzholz auszuprobieren.  Seit dem Altertum werden die Äste des in z. B. Afrika, Indien, Pakistan und Israel wachsenden Zahnbürstenbaumes (Salvadora persica), die Miswak oder Siwak genannt werden, zur Mundhygiene verwendet. Zahnpasta ist dabei nicht notwenig, da reinigende und pflegende Stoffe bereits fertig enthalten sind (auch Fluorid). Man klopft oder kaut ein Ende so lange, bis es faserig geworden ist. Damit putzt man sich dann Zähne und Zahnfleisch.
Ich habe mich für das Weichkauen entschieden. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man die Rindenstückchen wieder ausspucken muss. Der Geschmack ist aber nicht unangenehm. So sieht das "bürstige" Ende dann aus:


Das Putzen an sich geht gut, wenn auch langsamer als mit der elektrischen Zahnbürste (das verwundert wohl nicht, gelle?). Die Borsten sind mittelhart, man verletzt sich das Zahnfleisch nicht und ich war überrascht, wie gut das Putzergebnis ist. Es bleibt kein Nachgeschmack und die Zähne fühlen sich glatt und sauber an. Außerdem ist diese Zahnbürstenart komplett biologisch abbaubar. Je nach Quelle sind die Hölzer auch um einiges günstiger als die Kunststoff-Zahnbürsten. Als hygienisch verpackte "Notfall-Zahnbürste" in der Handtasche kann ich mir so etwas durchaus vorstellen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Zwischenstand

Die Isolierung ist an den Außenwänden verklebt. Der Kleber hatte die Konsistenz wie eine Mischung aus Ponal und Nivea-Creme und mußte mit einem Zahnspachtel verteilt werden. Bis wir den Dreh raus hatten, verteilten wir großzügig auf Wand, Boden und uns. Die Innenleben der Steckdosen und Schalter sind alle erneuert und neun Bahnen Tapete kleben dort, wo sie hin sollen.
Morgen geht es weiter. Die Morgensonne entscheidet dann auch, ob die Tapete auch noch gestrichen werden muß oder nicht. Und vielleicht besorgen wir auch neue Fußleisten. Die alten sind einfach nur verbraucht. Vermutlich sind es die allerersten von 1963.

Samstag, 9. Oktober 2010

3 ... 2 ... 1 ...

... und los! Ab heute wird das Zimmer vom Tochterkind renoviert, damit das Hochbett, wenn es geliefert wird, auch in einem schönen Zimmer steht.
Wir sind dann mal im Baumarkt Tapeten, Farben und und all das zu besorgen was ein ambitionierter Heimwerker so zu brauchen glaubt. Nachher dann: Zimmer weiter ausräumen.
Unglaublich was ein 9 1/2 Jahre altes Kind auf ebenso vielen Quadratmetern unterbringen kann.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Altweibersommer II

Sonntag, 3. Oktober 2010

Unterwegs: Burgruine Rodenstein

Heute haben wir einen Ausflug zur Burgruine Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach im Odenwald gemacht. Der Zugang ist jederzeit möglich und kostenlos.
Der Parkplatz ist über eine sehr enge Straße erreichbar, die bis zu einer Einkehrmöglichkeit am Fuße der Ruine führt. Vorsicht bei Gegenverkehr! Ein kleines Stück von dort aus den Berg hoch, befindet sich eine Stelle mit Tischen und Bänken, die gut zu einem Picknick geeignet ist. Der Ausblick von dort ist landschaftlich wunderschön. Wenige Meter weiter erreicht man die Burgruine.


Jetzt im Herbst bilden die bunten Blätter einen schönen Kontrast zu den alten Gemäuern. Alternativ zu dieser Route kann man auch einen kleinen vom Parkplatz ausgehenden Rundwanderweg über 1 km nehmen. Er ist nicht wirklich für den Kinderwagen geeignet, da es teilweise recht steil oder auch einmal matschig werden kann. Für Hundebesitzer ist es eine sehr schöne Hunderunde.



An verschiedenen Stationen befinden sich Schautafeln mit Literaturauszügen rund um den Rodenstein. Kleine Wasserläufe gibt es auch, die im Sommer bestimmt toll für Kinder sind.
... und den Fotoapparat nicht vergessen. Im Wald gibt es viele Eckchen, die für Hobby-Fotografen sehr einladende Motive bieten.


 

Rechtliches

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - Az.: 312 O 85/98 - “Haftung für Links” hat das Landgericht Hamburg entschieden,dass man durch die Erstellung eines Links die Inhalte dieser Seite ggfs. mit zu verantworten hat. Dies könne - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller durch Links auf dieser Homepage erreichbaren Seiten und weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte und auf die Gestaltung der durch Links von dieser Homepage erreichbaren Seiten habe. Die Nennung von Produkten und Marken anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keine Empfehlung dar. Alle Rechte an Markennamen und Markenbegriffen, genannten Namen und Begriffe, liegen bei den jeweiligen Markeninhabern. Falls Sie vermuten, dass Inhalte dieser Homepage eines Ihrer Schutzrechte verletzt, teilen Sie mir das bitte umgehend per elektronischer Post mit, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.