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Freitag, 20. Juni 2014

Neubau

 
 
In unserer Nähe, etwas außerhalb der Stadt wird ein gigantisches Logistik-Lager gebaut. Das, was man auf diesem Bild sieht, ist nur ein kleiner Bruchteil davon. Es wird sich nach der Fertigstellung wohl bis zu dem Steinhaufen im Vordergrund ausbreiten und Hunderte von LKWs werden über die nahe Autobahn an- und abfahren.
Manche befürworten das Projekt, da es Gewerbesteuer und Arbeitsplätze sichert. Andere setzen sich dagegen ein wegen Lärm, Verschandelung der Landschaft, Naturschutz und anderen Motiven. In ein paar Monaten werden wir sehen, welche Seite Recht hatte.
Das Unternehmen ist in der ganzen Zeit der Verhandlungen in meiner Empfindung erstaunlich ruhig geblieben und ist auf viele Wünsche eingegangen.
 
Ich überlege, was passiert wäre, wenn es sich nicht um ein Lager handeln würden, sondern um ein schwedisches Möbelhaus, das ja hier in der Umgebung einen neuen Standort sucht, oder ein Einkaufszentrum. Hätte es dann auch so viele Gegner gegeben?
 

Sonntag, 4. Mai 2014

Entchen


In unserer Zeitung gibt es immer einmal wieder Verschreiber und Enten. Diese hier hat uns auch wieder amüsiert, vermutlich hat die automatische Rechtschreibkorrektur gnadenlos zugeschlagen.
Die Ansprechbar ist ein mehr oder weniger regelmäßiger Termin, bei dem man ohne Anmeldung dem Bürgermeister sein Anliegen vortragen oder Fragen stellen kann.
 
PS: Unser Bürgermeister trägt momentan keinen Bart.

Montag, 1. April 2013

Osterlämmer


Beim Freizeitgelände Spießfeld grast zur Zeit eine Schafherde mit vielen Lämmern. Heute durfte man beim Schäfer gucken und fragen kommen und danach konnte man die kleineren Kinder über den Spielplatz scheuchen, während man auf der Bank sitzend über den See guckte und den Schafen beim Blöken zuhörte.
(Und wenn man die Einstellungen der Kamera vor dem Knipsen und nicht erst später zu Hause überprüft hätte, dann hätten es wirklich schöne Bilder werden können, grmpf!)

Dienstag, 19. Februar 2013

Himmelhoch


Die alten Wohntürme der FH hier in Dieburg sind verschwunden. Naja, wirklich weg sind sie noch nicht, eher transformiert. Der Berg aus Schutt und Geröll ist geschätzt bestimmt 10 Meter hoch. Der Mobilfunkmast dahinter ist schon recht groß, der Berg ist aber höher. Wenn dann noch ein Bagger zügig auf dem Grat umherfährt und eine weitere Fuhre Steine ablädt, sieht es ziemlich surreal aus.

Donnerstag, 8. November 2012

Haus 8


In unserer Nähe entsteht ein Neubaugebiet (hatte ich schon einmal erwähnt). Dafür mussten mehrere Gebäude der Hochschule weichen, die ca. 40 Jahre dort gestanden hatten. Eine Zierde waren sie nicht, mehr ein Orientierungspunkt für Ortsangaben, wenn man nach einer Adresse gefragt wurde.
Ein Teil der späteren Straßen ist bereits angelegt, und Straßenlaternen ragen aus einer noch wüsten Landschaft heraus, irgendwie fehlt am Platze.
Schon bald werden die ersten Wohnhäuser gebaut werden und ich bin sehr gespannt, wie sich das Bild entwickelt. Das geht nicht nur mir so. Ältere Herren, mit oder ohne zweirädrigen Untersatz, pilgern zur Baustelle, um sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. Es wird fachgesimpelt und Prognosen werden abgegeben. Mal sehen, wie lange Haus 8 braucht, um zu verschwinden.

Sonntag, 29. April 2012

Spaziergang zum Seniorenheim II


Nein, das ist kein Bild aus einem der Krisengebiete dieser Erde, sondern liegt ganz in der Nähe unseres früheren Hauses. Das Tochterkind und ich haben mal wieder einen Spaziergang zum neuen Seniorenheim hier in Dieburg gemacht um zu gucken, wie es da jetzt aussieht. Es steht nicht mehr viel, überall türmen sich graue Schuttberge und Berge von stacheligen Metallteilen ragen dazwischen hervor. Sobald das alles entfernt ist, wird wohl der zweite Versuch für den Rohbau gestartet, diesmal mit einer anderen Baufirma.


Sehr trostlos sieht das alles aus und man kann es sich kaum vorstellen, dass das Seniorenheim 2.0 dann Anfang des nächsten Jahres komplett fertig sein soll.
Wir werden in nächster Zeit wohl noch ein paar Spaziergänge machen.

Sonntag, 25. März 2012

Spaziergang zum Seniorenheim


Eben sind das Tochterkind und ich von einem Spaziergang zurück gekommen. Wir wollten unter anderem einmal in der alten Straße schauen, wie sich das neue Seniorenheim so macht.


Es wird ja wegen Baumängeln wieder abgerissen und neu wieder aufgebaut. In dieser Woche sind zu einem Großteil die bereits mit Wärmedämmung beklebten Außenwände wieder abgerissen worden. Warum das alles so lange dauert, fragt man sich. Es gibt Gerüchte, dass in Darmstadt exakt das gleiche Seniorenheim erbaut werden sollte und auch exakt die gleichen Probleme aufgetreten sind.
Mir tun die älteren Herrschaften leid, die dort wohnen wollten und nun noch mindestens ein Jahr warten müssen.

Samstag, 2. Juli 2011

13. Dieburger Stadtlauf



Und wir waren wieder mit dabei :0)

Sonntag, 22. Mai 2011

Spaziergang um den Wolfgangsee


Das tolle Wetter haben wir gut genutzt. Während der Große mit den Pfadfindern 15 Kilometer quer durch den Odenwald wandert, hat die restliche Familie eine Runde um den Dieburger Wolfgangsee gemacht. Man konnte winzig kleine Fischchenund einige Libellenarten beobachten. Hier ein männlicher Plattbauch (Libellula depressa), sie heißt tatsächlich so wegen dem abgeplatteten Hinterleib.


Die Graugänse zogen mit ihrem Nachwuchs kreuz und quer über den See. Im Unterholz und auf den Inseln sind ideale Brutplätze, wo die Wasservögel ganz ungestört sind. Es waren auch einige weiße Hausgänse dazwischen, denen es in der Freiheit wohl besser gefällt als in einem Stall. Die Jungen sehen etwas ruppig aus, sie bekommen wohl gerade ihr Erwachsenenfederkleid.


Weniger schön war, dass wir auch eine Schildkröte zu sehen bekommen haben. Allerdings war es keine Europäische Supfschildkröte (was toll gewesen wäre), sondern eine Schmuckschildkröte, die jemand ausgesetzt hat.

Dienstag, 3. Mai 2011

Unfall in der Straße

Gleich vorneweg, es scheint niemand verletzt worden zu sein. Als ich vorhin nach draußen ging um die Straße zu kehren, war die Straße an unserem Ende gesperrt. Am anderen Ende blockierte ein Feuerwehrauto die Zufahrt, gerade dort wo die Baustelle des neuen Altersheims ist.


Eine Frau war nach rechts abgebogen, über eine Sitzbank und das steile Ufer hinunter bis in die Gersprenz gefahren. Das Abschleppfahrzeug war schon vor Ort und hatte das Auto am Haken.


Das Ganze dauerte nur wenige Minuten, sehr professionell.


Innerhalb kurzer Zeit konnten die LKWs der Baustelle wieder die Straße verlassen, alle Einsatzfahrzeuge waren verschwunden und ich konnte meine Straße kehren.


Nur die Bank, von der aus man immer gut die Enten beobachten konnte, die ist ganz kaputt. Hoffentlich wird eine neue aufgestellt.

Sonntag, 1. Mai 2011

Früher war ...


... mehr Tür. Ganz eindeutig finde ich. Sehr viel hübscher und imposanter, mit kleinen Details, Schnörkeln und Verzierungen. Ich mag besonders die Biene oben auf dem Abschlußstein, wahrscheinlich aus rotem Odenwälder Sandstein gehauen. Da es sich um das Portal einer Schule hier in Dieburg handelt, soll sie wohl den zu erhoffenden Fleiß der Schüler symbolisieren, die unter ihr ein und aus gehen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Es brennt!


Fast genau zwei Jahre nach dem letzten Brand in der Dieburger Innenstadt, hat es vor etwa einer Stunde angefangen, in einem Fachwerkhaus, ein Bekleidungsgeschäft und Wohnhaus, in der Zuckerstraße zu brennen. Genau zu dieser Zeit war ich gerade einkaufen und musste mit ansehen, wie sich Rauchgeruch und leichte Nebelschwaden in aus dem Dachstuhl schlagende Flammen verwandelten.
Zusammen mit einigen anderen Passanten versuchten wir möglichst schnell, die Bekleidungsständer und  andere "Hindernisse" aus dem Weg zu räumen, damit die Feuerwehr durch kam. Die Sanitäter waren bemerkenswert schnell vor Ort. Gaffer waren fast noch schneller da. Wir hielten sie davon ab (oder versuchten es), im Wege herumzustehen, andere zu behindert oder sich selbst zu gefährden. Sobald die Polizei kam, machte ich mich fort, denn ich wollte mich auf keinen Fall in die Horde blökender und Handykameras zückender Schafe einreihen. Das Foto oben ist nicht von heute, sondern schon ein paar Monate älter. Mir zittern jetzt noch die Hände und immer wieder sind Sirenen zu hören. Die Familie tut mir so leid. Hoffentlich ist etwas zu retten und niemand muss im Krankenhaus bleiben.

Sonntag, 16. Januar 2011

Kreismeister again!


Diesmal war es spannend wie ein Krimi. Mit nur einem Ring Vorsprung hat er es geschafft und Vater und Sohn kamen sehr stolz nach Hause. Heute tragt er seine neue Anstecknadel im Training. Im nächsten Jahr ist der Sohn dann schon bei der Jugend dabei.
Das Wettkampf-Ergebnis vom letzten Jahr ist hier.

Donnerstag, 25. November 2010

1001 Spender!


Am letzten Samstag war nun endlich eine Typisierungsaktion der DKMS hier im Ort. Darauf hatte ich schon lange gewartet und anscheinend auch noch viele andere außer mir: 1001 Spender nahmen daran teil!
Ich war die 1001ste :0) Nein, ist nicht wahr, ich war bestimmt unter den ersten Hundert, die sich in der Dieburger Moschee einfanden.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Schlachthof Dieburg II


Der Hügel ist seit dem letzten Beitrag ein wenig kleiner geworden, aber nicht wirklich viel. Geschätzt sind es drei LKW-Ladungen weniger. Es geht sehr gemächlich zu, als hätte man alle Zeit er Welt (vielleicht ist das ja auch so). Vermutlich will niemand in diesem Jahr noch mit einem Neubau anfangen.


Dafür steht nicht mehr viel vom Hauptgebäude. Die alte Haustür wurde ausgebaut und wartet auf die Entwurmung und Restaurierung.

Samstag, 23. Oktober 2010

Schlachthof Dieburg


Der Mülltourismus auf dem alten Schlachthofgelände hier in der Straße hat noch kein Ende gefunden. Im Gegenteil, mittlerweile beginnt die Vegetation den Berg als neuen Lebensraum zu erobern und wenn er nicht bald weggeräumt wird, muss er dort bleiben, weil ihn sich seltene vom Aussterben bedrohte Wildtiere als neues Habitat aussuchen. Die Eigentümer haben eine Frist bis zum Monatsende gesetzt bekommen, den aus Darmstadt stammenden Abraum zu beseitigen. Diverse Zeitungsartikel zum Thema sind in der Presse erschienen, leider bisher ohne Reaktion. Ich werde berichten ...


Dafür wird der Schlachthof nun tatsächlich abgerissen. Es wurde sogar gestern bis in die späten Abenstunden und heute Morgen weitergearbeitet. Wie man sieht, bildet sich dort ein zweiter Berg, auf dem der Bagger thront.
Der einzige Vorteil dabei ist, dass auf der Hauptsstraße um die Ecke wegen der Abrissarbeiten teilweise abgesperrt und damit das Parken verboten ist. So kann man gefahrlos abbiegen. Das war vorher nicht möglich, man musste sich immer je nach persönlichem Fahrstil vorsichtig heraustasten oder jugendlich dynamisch um die Ecke sausen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Fensterbild


Blick aus dem Wohnzimmerfenster vor wenigen Minuten: Die Silhouette des Mühlturms.

Donnerstag, 30. September 2010

Bauarbeiten


Ab Montag gibt es im Ort eine neue Baustelle: In unserer Straße werden Gasleitungen verlegt. Dadurch sind für 3 Wochen hier keine Parkplätze zu finden, um dem Durchgangsverkehr eine Chance zu geben. Das sind unter anderem die LKWs, die zur Baustelle am einen Ende der Straße fahren, wo eine neue Grundschule gebaut wird. Am anderen Ende der Straße soll bald der alte Schlachthof abgerissen werden um ein Altersheim zu errichten.
Gibt es eine Steigerung von einem "absoluten" Halteverbot? Bei  gleich zwei Pfeilen auf dem Schild ist es der Ordnungsbehörde aber wirklich bitter ernst, gelle?
Und falls jemand fragen sollte, nein, ich habe nicht vor, in den nächsten drei Wochen auf der Straße zu kehren.

Montag, 23. August 2010

Recherchen

Ahnenforschung ist eine sehr interessante Angelegenheit, auch wenn es nicht die eigenen Ahnen sind.
Zur Zeit versuche ich alles über einen Mundartdichter herauszubekommen, der im Jahre 1849 hier im Ort geboren wurde. Viele Spuren hat er leider nicht hinterlassen. Vier Archive haben schon kleine Puzzleteile beigetragen, zwei Antworten stehen noch aus. Sogar ein Klassenfoto ist aufgetaucht, denn er war auch Lehrer. Mich interessieren nicht nur die trockenen Daten, sondern hauptsächlich der Mensch. Wie war er? Was war ihm wichtig? Was dachten seine Zeitgenossen über ihn? Warum wurde er Lehrer? Wo lebte er? Wer war seine Familie?
Demnächst mache ich einen Fotoausflug nach Darmstadt auf den Friedhof, wo er begraben ist.
Wenn ich genug Material zusammen habe, schreibe ich einen Artikel. Es wäre schön, wenn der Heimatdichter in seiner Heimat nicht vergessen wird.

Donnerstag, 12. August 2010

Neues VHS-Programm ist da

Auch wenn es auf der Homepage der VHS hier im Kreis anders steht und der Katalog in Papierform vermutlich noch nicht draußen ist, kann man online aber schon buchen.
Das habe ich auch gerade getan: Vier Kurse insgesamt, darunter Bildhauerei für Einsteiger und Westafrikanische Küche. Ich freu mich. Jetzt nur noch Daumen drücken, dass ich unter den schnellsten war und die Plätze bekomme.
 

Rechtliches

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - Az.: 312 O 85/98 - “Haftung für Links” hat das Landgericht Hamburg entschieden,dass man durch die Erstellung eines Links die Inhalte dieser Seite ggfs. mit zu verantworten hat. Dies könne - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller durch Links auf dieser Homepage erreichbaren Seiten und weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte und auf die Gestaltung der durch Links von dieser Homepage erreichbaren Seiten habe. Die Nennung von Produkten und Marken anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keine Empfehlung dar. Alle Rechte an Markennamen und Markenbegriffen, genannten Namen und Begriffe, liegen bei den jeweiligen Markeninhabern. Falls Sie vermuten, dass Inhalte dieser Homepage eines Ihrer Schutzrechte verletzt, teilen Sie mir das bitte umgehend per elektronischer Post mit, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.