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Samstag, 11. April 2015

Unterwegs: Ringkirche in Wiesbaden

Am Mittwoch hatte ich auf dem Weg vom Hauptbahnhof Wiesbaden zum Besuch einer ganz lieben Tante von mir die Gelegenheit, die Ringkirche in Wiesbaden zu besichtigen. Zu den Besuchszeiten kann man sich ruhig in eine der bogenförmigen Bänke setzen, man darf aber auch umhergehen, um diese wunderschöne Kirche aus verschiedenen Blickwinkeln anzusehen und Fotos zu machen.

 
Wie man sieht,  war wunderbares Frühlingswetter und auf dem Weg zu Kirche habe ich mir die Fassaden der alten Häuser angesehen.
Weitere Informationen zur Architektur, ein Bild von der anderen Seite des Gebäudes gesehen usw. gibt es hier.
Besonders beeindruckend fand die die Glasfenster, die den Kirchenraum in ein gedämpftes Licht tauchen. Ganz besonders hat mir das gelbe Deckenfenster gefallen.
 
 
Und an den Seitenwänden oben:
 
 
... und näher heran:
 



 
und die unteren Seitenfenster:
 
 
 
Es ist die schönste protestantische Kirche, die ich bisher besichtigt habe. Wenn man ohnehin in der Stadt ist, ist sie unbedingt einen Abstecher wert (Öffnungszeiten beachten).
 
 

Montag, 25. August 2014

Unterwegs: Wald-Michelbach Kletterwald und Sommerrodelbahn

Nur eine kurze Empfehlung, um mit den Kindern einen rundherum gelungenen Tag zu verbringen: Im Odenwald gibt es den Ort Wald-Michelbach. Dort gibt es eine Sommerrodelbahn und direkt daneben im Wald einen Kletterwald.
Parkplätze sind vorhanden, auch ein Kiosk und eine Terrasse. Die Rodelbahn ist gut gepflegt und schön angelegt.
Im Kletterwald gibt es acht verschiedene  Strecken zu erkunden. Sie sind abwechslungsreich gestaltet und steigen von der Schwierigkeit her allmählich an. Man muss balancieren, springen und an einem Trapez über den Abgrund fahren. Die unterschiedlich langen Seilbahnfahrten sind einfach klasse und wer alle Strecken durch hat, staunt, was man sich getraut hat.
Die Klettergeschirre sind neu und sitzen gut. Man bekommt sowohl dafür, als auch bei einem Mini-Parcours  eine Einführung über die richtige Benutzung. Es ist immer eine Aufsicht vor Ort, die alles im Auge hat. Die Sicherung ist mit zwei Haken ausgestattet und verdient ihren Namen, sie ist wirklich sicher.
Nicht nur für Kinder, die Eltern kommen auch voll auf ihre Kosten. Nach drei Stunden waren wir ziemlich ausgepowert aber Muskelkater hatten wir am nächsten Tag keinen :0)

Sonntag, 17. August 2014

Unterwegs: Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel

Diese Woche waren wir für drei Tage in Kassel, um uns die Stadt und natürlich das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe anzuschauen.
 
 
 
Fazit: Kassel ist eine sehr grüne Stadt. Es gibt unheimlich viele alte, hohe Bäume (und dabei sehr viele verschiedene Baumarten). Wo wir unterwegs waren, gab es viele Grünflächen und kleine Parks, die auch ausgiebig von den Einwohnern genutzt wurden.
Die Läden in der Innenstadt sind vielfältig und interessant, aber nicht so dicht gedrängt wie z. B. in Stuttgart oder Wiesbaden. Man kann sehr schön gucken und durch die Fußgängerzone laufen.
 
Unser Ausflug in den Bergpark hatten wir für den Mittwoch vorgesehen, denn die Wasserspiele sind nicht an jedem Tag. Der Park ist sehr groß und das "Berg" im Namen hat seine Berechtigung. Es geht bis zum Herkules mal mehr, mal weniger steil bergauf (Der Rückweg geht dann umso schneller.)
 
 
Unten ist ein See mit Enten, dann geht es je nach gewähltem Weg an den verschiedenen Gebäuden vorbei.

 
Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann viele hübsche Fotomotive entdecken. Im Prinzip kann man ohne Probleme den ganzen Tag im Park verbringen.

 
Die Löwenburg ist natürlich keine "echte" Burg, aber trotzdem hübsch anzusehen.
 
 
Hier sieht man den Beginn der Wasserspiele am Nachmittag. Es waren sehr viele Besucher da und ehrlich gesagt, fand ich es nicht sooo spektakulär. Es ist natürlich beeindruckend, mit welchem technischen Aufwand und ganz ohne elektrischen Strom so etwas möglich ist. In einem guten Fernsehbeitrag hatten wir einige Wochen vorher aber viel mehr gesehen.

 
Ist das nicht ein hübsches Häuschen? Es ist der kleine Bahnhof am Fuße des Parks, wo die Straßenbahnen halten. Insgesamt muss man die öffentlichen Verkehrsmittel in Kassel sehr loben. sie sind pünktlich, sauber und es gibt viele Haltestellen. Auf tollen Anzeigetafeln sieht man jederzeit, wo man sich gerade befindet. Klasse daran war auch, dass unser Hotel die Benutzung der Verkehrsmittel kostenlos im Service hatte. Wie ließen das Auto vor dem Hotel stehen und kamen mit der Straßenbahn zu jeder Tageszeit völlig stressfrei überall hin.
 
Also:
Eine gute Mischung für die ganze Familie. Von Shopping bis Wandern und Essen gehen war für jeden etwas dabei.

Donnerstag, 24. April 2014

Unterwegs: Botanischer Garten Mainz

 
Heute waren wir im Botanischen Garten der Universität Mainz und haben uns umgeschaut, was dort schon alles wächst und blüht. Man kann sehr schön auf dem Außengelände spazieren gehen, darf aber auch in die meisten Gewächshäuser und Fotos haben wir so viele gemacht, wie wir nur wollten. Natürlich darf man nichts abreißen oder Samen mitnehmen, aber das ist ja wohl selbstverständlich.
 
Auf dem Bild oben sieht man, wenn man genau hinschaut, kleine Bananen.

 
Und dieses Blatt ist so perfekt und makellos geformt. Es ist erstaunlich, welche Formenvielfalt man alleine bei den Blättern sehen kann.

 
Apropos, Formenvielfalt. Das ist irgendwie ein wenig bizarr und es wäre eine ganz schöne Herausforderung, das mit Buntstiften abzumalen.

 
Puschelblüten gab es in verschiedenen Ausführungen.

 
Im Außenbereich wimmeln natürlich auch Insekten umher, Frösche hatten es sich bei den Wasserpflanzen gemütlich gemacht.

 
Na, habt Ihr es erkannt? War ja nicht schwer, gelle? Kakao ist es. Einen Kaffeestrauch gab es auch, er trug sogar Beeren. Hier kann man seinen Kindern live und in Farbe zeigen, wie die Pflanzen aussehen.

 
Im Kakteenhaus war alles wie gefegt, jedes Kieskörnchen lag auf seinem Platz und die Kakteen sahen aus, als hätte man sie extra für die Besucher gekämmt.

 
Wer einen Garten hat, der weiß, was der schon für Arbeit macht. Aber auf dieses große Gelände aufzupassen, das muss eine Mammutaufgabe sein.

 
Auch bei den Kakteen war die Vielfalt auf kleinstem Raum erstaunlich. Bei den Blüten fällt es einem natürlich sofort ins Auge. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Manche geben sich mit wenig Platz zufrieden, andere brauchen mehr...

 
.. und andere wollen mit ihrer Blüte ganz hoch hinaus, so dass man extra ein Loch ins Dach des Gewächshauses geschnitten hat.

 
Auf der Webseite der Uni Mainz kann man genaueres dazu lesen.



Fazit: Ein schönes Ausflugsziel mit oder ohne Kinder für alle, die an Pflanzen interessiert sind.

Sonntag, 13. Mai 2012

Kleintierzüchter in Groß-Zimmern


Heute Morgen haben das Tochterkind und ich einen Ausflug nach der Angelgartenstr. 63 in Groß-Zimmern gemacht. Das Gelände der Kleintierzüchter darf man dort nämlich jeden Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr betreten und wir wollten uns gern die Hühner und Hähne einmal anschauen.


Einige der Züchter waren dort um ihre Tiere zu füttern. Diese beiden Damen machten sich gerade über den frischen Salat her, der ihnen in einem ähnlichen Drahtkorb kredenzt wurde, wie er auch bei Giraffen im Zoo eingesetzt wird. Er hing natürlich etwas niedriger, aber sonst war kein großer Unterschied :0) .


Einem Huhn war wohl in der Eile ein Mißgeschick passiert, was ein wenig Aufregung unter dem neugierigen Volk verursachte.


Federfüßige waren auch zugegen, sehr hübsch anzusehen. Irgendwie erinnert es mich aber  immer an die nun endlich abklingende Hosenmode, bei der es der Jugend notwendig erscheint, die Hälfte der Hosenbeine der Jeans über den Boden holpernd, Fäden ziehend und allerlei Unrat mitnehmend hinter sich her zu schleifen.


Dieses sehr schöne Muster hatte ich vorher noch nie gesehen. Es gab auch einige Fasane, Tauben und anderes Geflügeltes zu sehen. Eine sehr schlanke und urwüchsige Hühnerrasse hatte gerade Nachwuchs.
Uns hat es sehr gut gefallen. Zum Abschluß bekamen wir sogar noch einige frisch gelegte Eier von einem Züchter von Vorwerk-Hühnern geschenkt.

Sonntag, 24. Juli 2011

Unterwegs: Spiele im Auto 2

Und noch ein Spiel, dass sich gut auf der Autofahrt in den Urlaub spielen lässt. Bei diesem Spiel sollten die Kinder schon das Alphabet beherrschen oder zumindest die Buchstaben erkennen.
Man denkt sich ein Wort oder einen Namen aus. Oder man geht das Alphabet von A bis Z durch. Beliebt sind auch z. B. die kompletten Vornamen und Nachnamen der Omas und Opas oder die Namen von bekannten Persönlichkeiten aus dem Fernsehen. Nun muss man in der richtigen Reihenfolge auf den Nummernschildern der Autos die Buchstaben finden. Manchmal hat man Glück und sieht auf ein und demselben Nummernschild gleich drei Buchstaben, die man braucht, oft wartet man aber ewig auf ein Auto, das einem das Y oder X vor die Nase fährt. Und die Reihenfolge muss eingehalten werden. Das Auto von vor 20 Minuten auf dem Rastplatz gilt nicht. Als Notfall-Joker kann das eigene Nummernschild dienen, das haben wir aber noch nie gemacht.
Bei jüngeren Kindern, die noch nicht buchstabieren können, sagt man einfach "jetzt suchen wir das "H". Das klappt dann auch sehr gut.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Unterwegs: Spiele im Auto

Als die Kinder noch kleiner waren und begreiflicher Weise recht unlustig auf lange Autofahrten reagierten, spielten wir oft und gerne das Spiel "Was hab ich in meiner Hand".
Es geht so ein bißchen wie "Ich sehe was was du nicht siehst". Bei diesem Spiel sind die Möglichkeiten doch recht begrenzt, da man sich auf den Innenraum des Autos beschränken muß, da sich bestimmt niemand an die schwarzen Flecken einer Kuh von vor 12 km erinnert.
Bei "Was hab ich in meiner Hand" hat man natürlich nichts in der Hand, nur in der Phantasie und es muß so klein sein, dass es tatsächlich hineinpassen würde. Die anderen müssen sich dann durch Fragen herantasten. Ist es aus Metall, ist es pflanzlich, kann man es essen, ist es rot, etc. Es wird reihum abwechselnd gefragt. Wer den Gegenstand errät, darf sich einen neuen ausdenken und in seiner Hand "verstecken".
Das klingt vielleicht ganz einfach, ist es aber nicht.
Hier einige Beispiele: Sandkorn, Kronkorken, Reiskorn, Büroklammer, Radiergummi, Erbse, Schneckenhäuschen, Fliege und Ameise (ja, auch Tiere sind zugelassen, aber eben nur kleine .... keine kleinen Elefanten oder kleine Giraffen...), Magnet, Schraubenmutter, ...
Ich bin mir sicher, Euch fällt noch jede Menge ein ;0)

Samstag, 12. März 2011

Unterwegs: Reinheimer Teich


Da heute so ein wunderbares Frühlingswetter war, sind wir kurzentschlossen zu einem Spaziergang aufgebrochen. Das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich liegt zwischen Spachbrücken und Habitzheim (Parkplätze sind an mindestens 2 Stellen vorhanden) und bietet auf seinem Rundwanderweg von ca. 3 km Länge die Chance, seltene Pflanzen und Tiere zu beobachten. Hier ist sogar eine Population der Europäischen Sumpfschildkröte (Emyr orbicularis) heimisch.
Spaziergänger mit auf Kameras montierten Tele-Objektiven in "XXL-Größe" sind keine Seltenheit. Es ist ab auch ein schönes Hündchen-Ründchen. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, darf man die Wege nicht verlassen, das ist aber nicht schlimm, denn es gibt vom durchaus kinderwagentauglichen Weg aus genug zu sehen.


Hier wäre ein idealer Platz für Fasane, leider hatten sie aber heute keine Lust für eine Foto-Session. Dafür sieht man auf der Teichscheune im Hintergrund aber schon etwas anderes Interessantes. Gehen wir also weiter.


Strahlend blauer Himmel und man kann erahnen, wie schön es hier sein muss, wenn alles grün ist.



So, jetzt kann man es besser sehen: Ein Storchennest und es scheint sogar besetzt zu sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass Weißstörche hier brüten. Das müssen wir uns genauer ansehen.



Aber zuerst kommen wir bei diesen zottigen Gesellen vorbei. Guten Appetit!


Oh, die Nestbesitzer sind wohl inzwischen ausgeflogen. Wo können sie nur sein?



Ah, da sind sie ja. Hinter der Scheune auf der Wiese sind sie auf Futtersuche. Sie sind beringt, also keine Unbekannten. Graugänse fliegen über sie hinweg und im Hintergrund in den Bäumen sind viele große Nester zu sehen. Dort haben sich schon einige Graureiherpaare niedergelassen.
Noch ein kleines Stück den Weg entlang, dann sind wir wieder bei unserem Auto und es geht heimwärts zu einer Tasse Kaffee oder Tee und Erdbeerkuchen, den die beiden Jungs heute Morgen beim Einkaufen in ihrer Weitsicht mitgebracht haben.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Unterwegs: Burgruine Rodenstein

Heute haben wir einen Ausflug zur Burgruine Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach im Odenwald gemacht. Der Zugang ist jederzeit möglich und kostenlos.
Der Parkplatz ist über eine sehr enge Straße erreichbar, die bis zu einer Einkehrmöglichkeit am Fuße der Ruine führt. Vorsicht bei Gegenverkehr! Ein kleines Stück von dort aus den Berg hoch, befindet sich eine Stelle mit Tischen und Bänken, die gut zu einem Picknick geeignet ist. Der Ausblick von dort ist landschaftlich wunderschön. Wenige Meter weiter erreicht man die Burgruine.


Jetzt im Herbst bilden die bunten Blätter einen schönen Kontrast zu den alten Gemäuern. Alternativ zu dieser Route kann man auch einen kleinen vom Parkplatz ausgehenden Rundwanderweg über 1 km nehmen. Er ist nicht wirklich für den Kinderwagen geeignet, da es teilweise recht steil oder auch einmal matschig werden kann. Für Hundebesitzer ist es eine sehr schöne Hunderunde.



An verschiedenen Stationen befinden sich Schautafeln mit Literaturauszügen rund um den Rodenstein. Kleine Wasserläufe gibt es auch, die im Sommer bestimmt toll für Kinder sind.
... und den Fotoapparat nicht vergessen. Im Wald gibt es viele Eckchen, die für Hobby-Fotografen sehr einladende Motive bieten.


Sonntag, 19. September 2010

Unterwegs: Berghof Schöllkrippen


Eben sind wir vom Berghof in Schöllkrippen wieder zurück zu Hause gekomen. Dort ist heute bei strahlendem Sonnenschein und umgeben von einer herrlichen Landschaft Ziegenfest (ein kleines Stück hinter Aschaffenburg, da wo der Spessart anfängt).
Es gab Leckeres zu Essen: Auf dem Bild war die Rinderkeule schon deutlich dezimiert. Wer kein Fleisch wollte, konnte auch Maiskolben oder gratinierten Ziegenkäse mit Gemüse essen. Kuchen habe ich auch gesehen, aber ich war leider schon zu satt.


Die Kinder konnten im Stall im Stroh toben. Davon gibt es keine Bilder, da keines scharf wurde (wir erinnern uns: je hüpf, desto wackel). Gleich nebenan meckerten die Ziegen und ließen sich nicht stören, manche aber gerne streicheln.


Im Hofladen konnte eingekauft werden und rund um den Hof herum waren Stände mit Handarbeiten und der bei uns immer sehr beliebten selbst gemachten Marmelade aufgebaut. Diesmal haben wir die Sorten Löwenzahn, Brombeer mit Zimt und Vanille, Plaume-Schokolade, Brombeer-Banane-Schoko und Pfirsich-Rosenblüte mitgenommen.


Hinter dem Stall war eine kleine Ausstellung  historischer Alltagsgegenstände vom Bauernhof zu sehen.


Ein sehr gelungener Nachmittag! Und jetzt wissen wir auch endlich, wo die guten Sachen herkommen, die wir Samstags immer auf dem Dieburger Wochenmarkt einkaufen.

Sonntag, 15. August 2010

Darmstadt: Vivarium





Auch wenn das Wetter heute sehr durchwachsen war, haben wir uns aufgemacht, mit den Großeltern ins Vivarium zu fahren. Im Reptilienhaus haben wir länger ausgehalten, dort gab es viel zu sehen.
Die Totenkopfäffchen hatten zwei winzige Babys, künftige "Herr oder Frau Nilssons" :0) und die streitlustigen Schopfmakaken wurden gerade gefüttert. Es gab Obst, Gemüse und riesige Schaben, die lustig durchs Innengehege wuselten (örks).
Das Zebra war mit einem Marabu allein auf der Anlage, die Zwergotter haben leider den Tag verschlafen und das Dromedar guckte nur mißtrauisch aus seinem Kamelhaus in den Nieselregen. Dafür war ein gut gelauntes Stachelschwein unterwegs, allerdings im Stachelschwein-Galopp, also gibt es kein Foto (je hüpf, desto wackel).
Das Tapir lag so dicht am Zaun und ließ sich mit einem Finger durch die Gitterstäbe streicheln. Das musste ich unbedingt versuchen, auch wenn ich ein schlechtes Beispiel für die Kinder rundherum gegeben habe, wie eine Mutter neben mir lautstark bemerkte.
Die Ziegen im Streichelzoo haben sich über die Streicheleinheiten sehr gefreut und waren sehr friedlich. Die Kinder haben die kleine Ziege so lange gestreichelt, bis sie fast eingeschlafen war. Ein kleiner Junge war so begeistert, dass er von Ziege zu Ziege lief und ihnen hingebungsvolle Küßchen auf das Fell drückte.
Das Vivarium ist ein netter kleiner Zoo, der auch für kleinere Kinder zu schaffen ist. Laut homepage gibt es dort auf 4 Hektar über 700 Tiere in 150 Arten.
Praktisch für Schwangere und Kleinkinder: Toiletten sind gut ausgeschildert (ist ja auch manchmal eine Überlegung bei der Auswahl des Ausflugszieles). In den Häusern gibt es meist Sitzgelegenheiten. Im Reptilienhaus stehen kleine Trittpodeste für die Kleinen zur verfügung, damit sie auch allein in die Schaukästen und Aquarien gucken können. Wo es geht, wird auf hohe Zäune verzichtet. Natürlich ist auch ein Spielplatz da. Das Personal ist sehr freundlich, die Tiere gut gepflegt.
Manchmal würde man sich vielleicht für die Tiere etwas mehr Platz wünschen (mein subjektiver Eindruck) und einige der Anlagen sind schon ein wenig in die Jahre gekommen.
Familienpreise ander Kasse beachten! Nach einem Seniorenausweis wurden wir nicht gefragt.

Dienstag, 10. August 2010

Englischer Garten Eulbach


In der Nähe von Michelstadt im Odenwald ist ein schönes Ausflugsziel für die Familie: Der englische Garten mit Tierpark. Neben einer schönen Parkanlage, wo man schön spazieren gehen kann, gibt es auch einen Spielplatz, einen See mit Teichrosen und Enten, funde aus römischer Zeit und einige Tierarten. Am Eingang und auch im Park kann man für 1€ Futter kaufen (Weizenkörner) und an die Tiere verfüttern.
Die Wildschweine waren eher wenig daran interessiert. Sie standen bis zum Bauch im Wasser oder wühlten im Schlamm. Zur Zeit sind Frischlinge und auch einige ältere Jungtiere im Gehege.




Weiter ging es dann an einem Kiosk vorbei zu den Wisenten. Auch hier bestand kein Bedarf an Futter aber eines der Tiere ließ sich streicheln und hatte eine sehr rauhe Wolle. Ob man die wohl verspinnen kann?
Danach kamen behörnte und unbehörnte Mufflons, Dam- und Rotwild. Sie waren teilweise sehr zutraulich und fraßen sehr enthusiastisch aus der Hand.
Der Familieneintritt für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder beträgt 9€.
 

Rechtliches

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - Az.: 312 O 85/98 - “Haftung für Links” hat das Landgericht Hamburg entschieden,dass man durch die Erstellung eines Links die Inhalte dieser Seite ggfs. mit zu verantworten hat. Dies könne - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller durch Links auf dieser Homepage erreichbaren Seiten und weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte und auf die Gestaltung der durch Links von dieser Homepage erreichbaren Seiten habe. Die Nennung von Produkten und Marken anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keine Empfehlung dar. Alle Rechte an Markennamen und Markenbegriffen, genannten Namen und Begriffe, liegen bei den jeweiligen Markeninhabern. Falls Sie vermuten, dass Inhalte dieser Homepage eines Ihrer Schutzrechte verletzt, teilen Sie mir das bitte umgehend per elektronischer Post mit, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.