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Dienstag, 22. Mai 2012

Goldahorn


Über "meinen" Goldahorn habe ich ja schon einmal geschrieben, meinen Lieblingsbaum. Jetzt hat er seine wunderschönen Blätter entfaltet und darunter hat das Vogelbecken seinen Platz gefunden. Es ist aus Granit gehauen und furchtbar schwer, so dass man sich gut überlegen sollte, wohin man es trägt, da man anschließend erst eine Weile japsend nach Luft schnappt.
Inzwischen sind auch alle Knollen und Zwiebeln für den Spätsommer/Herbst im Boden versenkt und darauf freue ich mich auch schon. Mit weiteren Pflanzungen werde ich mich erst einmal zurückhalten. Bis alles blüht, besteht die Haupt-Gartenarbeit in Rasenmähen und Wildwuchs bekämpfen.

Landeanflug


An den wunderschönen Blüten kann man sich garnicht satt sehen. Heute Morgen scheint auch noch die Sonne dazu und viele kleine Wildbienen sind unterwegs.

Sonntag, 20. Mai 2012

Red!


Seit heute Morgen blüht der Mohn, es sind schon fünf Blüten geöffnet und es sind noch jede Menge Knospen da. Als wir umgezogen sind, war der Mohn in unserem alten Garten eines der Dinge, die ich zurücklassen musste. Unser Garten hier ist (wie eine Bekannte sagt) momentan ein Überraschungsei. Man weiß noch nicht genau, welche Pflanzen wo aus dem Boden kommen. Als sich die Blätter des Mohns zeigten, war ich sehr glücklich und nun sieht man auch, was es für eine stattliche Pflanze ist.
Daneben steht eine kleine Kiefer, die einen sehr unglücklichen Standort hat. Sie wird das Feld räumen müssen, bevor sie zu groß geworden ist. Dann kann sich der Mohn ruhig noch weiter ausbreiten.

Freitag, 18. Mai 2012

Glücklich

Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das grosse vergebens warten.

Pearl Sydenstricker Buck
(1882 - 1973)
US-amerikanische Schriftstellerin
und Literaturnobelpreisträgerin

Mittwoch, 16. Mai 2012

Vegetarische Eier?


Da soll noch einmal einer sagen, es sei nicht interessant, die Zutatenliste zu lesen.

;0)

Sonntag, 13. Mai 2012

Kleintierzüchter in Groß-Zimmern


Heute Morgen haben das Tochterkind und ich einen Ausflug nach der Angelgartenstr. 63 in Groß-Zimmern gemacht. Das Gelände der Kleintierzüchter darf man dort nämlich jeden Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr betreten und wir wollten uns gern die Hühner und Hähne einmal anschauen.


Einige der Züchter waren dort um ihre Tiere zu füttern. Diese beiden Damen machten sich gerade über den frischen Salat her, der ihnen in einem ähnlichen Drahtkorb kredenzt wurde, wie er auch bei Giraffen im Zoo eingesetzt wird. Er hing natürlich etwas niedriger, aber sonst war kein großer Unterschied :0) .


Einem Huhn war wohl in der Eile ein Mißgeschick passiert, was ein wenig Aufregung unter dem neugierigen Volk verursachte.


Federfüßige waren auch zugegen, sehr hübsch anzusehen. Irgendwie erinnert es mich aber  immer an die nun endlich abklingende Hosenmode, bei der es der Jugend notwendig erscheint, die Hälfte der Hosenbeine der Jeans über den Boden holpernd, Fäden ziehend und allerlei Unrat mitnehmend hinter sich her zu schleifen.


Dieses sehr schöne Muster hatte ich vorher noch nie gesehen. Es gab auch einige Fasane, Tauben und anderes Geflügeltes zu sehen. Eine sehr schlanke und urwüchsige Hühnerrasse hatte gerade Nachwuchs.
Uns hat es sehr gut gefallen. Zum Abschluß bekamen wir sogar noch einige frisch gelegte Eier von einem Züchter von Vorwerk-Hühnern geschenkt.

Samstag, 12. Mai 2012

Ersparnisse

Eben habe ich auf dem Flohmarkt ein ganzes Bündel Geldscheine erstanden: 105.535 Reichsmark in Scheinen von 1908 bis 1923. Für mich mehr als nur ein paar entwertete Rechtecke aus bedrucktem Papier.
Wer mag die schon alle in der Hand gehabt haben? Was wurde damit gekauft? Was konnte man sich damals dafür leisten?

Donnerstag, 3. Mai 2012

Hatschi

Heute: Pollenflugwetter Deluxe
Aber sowas von

Sonntag, 29. April 2012

Spaziergang zum Seniorenheim II


Nein, das ist kein Bild aus einem der Krisengebiete dieser Erde, sondern liegt ganz in der Nähe unseres früheren Hauses. Das Tochterkind und ich haben mal wieder einen Spaziergang zum neuen Seniorenheim hier in Dieburg gemacht um zu gucken, wie es da jetzt aussieht. Es steht nicht mehr viel, überall türmen sich graue Schuttberge und Berge von stacheligen Metallteilen ragen dazwischen hervor. Sobald das alles entfernt ist, wird wohl der zweite Versuch für den Rohbau gestartet, diesmal mit einer anderen Baufirma.


Sehr trostlos sieht das alles aus und man kann es sich kaum vorstellen, dass das Seniorenheim 2.0 dann Anfang des nächsten Jahres komplett fertig sein soll.
Wir werden in nächster Zeit wohl noch ein paar Spaziergänge machen.

Freitag, 27. April 2012

Nähtag

Gestern hatten das Tochterkind und ich einen gemeinsamen Nähtag. Von Morgens bis Abends wurde zugeschnitten, genäht und mit Füllwatte ausgestopft. Dabei hatte sie freie Auswahl unter meinen Stoffvorräten (ja, ich habe viele Stoffe, stelle ich immer wieder fest).

Hier die Nähprojekte vom Tochterkind:


Lavendelsäcklein


Eine bunte Wimpelkette nach eigenem Entwurf für zwei Seiten vom Hochbett



Ein Vogelkissen (Die Anleitung war aus einem Buch aus der Bücherei, das schon wieder abgegeben ist. Deswegen klarer Fall von keine Ahnung mehr).

Es ist Mai


Und hier ist der Beweis. Gefunden habe ich ihn eigentlich vor dem Supermarkt, hilflos auf dem Rücken liegend und mit den Beinen strampelnd. Auf meiner Hand ist er dann mit heim gekommen und ruht sich jetzt von dem Schrecken in unserem Ahorn aus.

Donnerstag, 26. April 2012

Großmaul?


Dieser Aufkleber (der sich übrigens absolut nicht entfernen lassen wollte) war auf einer normal großen Frisbee-Scheibe. Wie ein Kleinkind so eine Scheibe verschlucken kann, ist mir ein Rätsel (Kopfkino, sag' ich nur...).
Der Hersteller scheint aber auch daran interessiert zu sein, ob der Fall eintreten könnte, denn warum sonst sollte man später (klingt etwas ominös) mit ihm korrespondieren wollen?

Mittwoch, 25. April 2012

Sakura


Unser Kirschbaum blüht gerade wunderschön. Die Blüten sind so dicht an dicht, dass man kaum noch etwas von den Zweigen sieht. Wenn möglich, dürfte jetzt die Sonne rauskommen, damit die Bienen und Hummeln auch etwas davon haben.


Dienstag, 24. April 2012

Igitt

Bei uns im Bad musste noch einiges getan werden, heute wurde die neue Tür für die Dusche montiert und ein Handtuchhalter und anderes ausgetauscht. Der Wannenablauf machte größere Probleme und ist auch jetzt noch nicht ganz fertig, Morgen geht es weiter.
Neugierig, wie ich eben so bin, guckte ich in das noch offene Loch an der Stirnseite der Badewanne: Örks!
Gleich zuerst lagen da drei wohl dreißig Jahre alte Zigarettenkippen, die waren schnell entsorgt. Problematisch war das andere mysteriöse Objekt ganz hinten in der gegenüberliegenden Ecke. Da musste schweres Geschütz in Form eines mit doppelseitigem Klebeband beklebten Besenstiels aufgefahren werden. Ich tippe auf Fleischsalat, gefolgt von einem gekochten Ei.

Mittwoch, 18. April 2012

Gut gemischt


Hier ein Bild meiner diesjährigen Tulpen-Mischung ... fraglos eine wunderschöne Farbe. Derjenige, der die Packung gepackt hat, war wohl auch dieser Meinung, denn warum sonst sollte er mir alle anderen Farben vorenthalten haben, die auf dem Verpackungsbild sonst noch angepriesen wurden? ;0)

Dienstag, 17. April 2012

Kirschblüte


Trotz des etwas trüben Wetters.

Montag, 16. April 2012

Solche und solche

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein,
nicht damit man daraus lerne,
sondern damit man wisse,
daß der Verfasser etwas gewußt hat.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)
deutscher Dichter

Mittwoch, 11. April 2012

Fangfrisch

Mich würde die Fangmethode interessieren. Wird so ein Fischstäbchen mit der Leine oder dem Netz gefangen? Und was mag so ein Fischstäbchen wohl fressen? Vermutlich ist dieser besondere Fisch im Schwarm zu je 10 Stäbchen unterwegs.

Freitag, 30. März 2012

Wachtelchen



Gibt es in dunkel ....


... und in hell.

Ich nehme es zurück

... das mit der Staubentwicklung. Aber ansonsten läuft alles gut. Man staunt nur über die Mengen an Steinen, in die sich so ein kleines Mäuerchen transformieren lässt. Und hurra: Es sind in einem kleinen Karton im Keller noch ein paar extra-Original-Fliesen aufgetaucht (Daumendrücken, dass es reicht).

Handwerker again

Seit 6:30 Uhr sind sie wieder da, die Handwerker. Eine Stunde früher als angekündigt, aber macht ja nichts. Die alte Duschwanne steht bereits vor dem Haus und jetzt wird mit dem Vorschlaghammer ein kniehohes Mäuerchen entfernt. Staubentwicklung Deluxe, aber auch das schreckt hier keinen mehr.
Ansonsten: Der Große hat um 11 Uhr Ferienbeginn, das Tochterkind eine Stunde später.
Jetzt: Obstsalat für den Nachtisch schnibbeln.

Donnerstag, 29. März 2012

Salat-Begeisterung


Selten habe ich gesehen, das man sich so sehr für frischen Salat begeistern kann.


Es wurde so schnell gepickt und gefuttert, dass es fast nicht möglich war, wackelfreie Bilder zu machen.

Dienstag, 27. März 2012

Endlich Sonne


Da genießt jemand ganz gewaltig die warme Frühlingssonne: Eine Katze, die wir ab und zu besuchen und streicheln dürfen (und ein paar Katzen-Leckerli gibt es natürlich auch).


Montag, 26. März 2012

Teichmolche auf Wanderschaft


Es ist soweit: Die Molche sind wieder auf Wanderschaft, zurück zu ihren Geburtsgewässern. Dieser hier (mit besonders guter Schutzfarbe, aber sensationellem orangenen Bäuchlein) war in eine Grube in unserem Garten geraten und kam wohl allein nicht mehr hinaus. Wir haben ihm ein paar Stunden im Haus Asyl gewährt, bis er getrunken und sich ein wenig aufgewärmt hatte, dann haben wir ihn an einem warmen Plätzchen wieder frei gelassen.

Sonntag, 25. März 2012

Spaziergang zum Seniorenheim


Eben sind das Tochterkind und ich von einem Spaziergang zurück gekommen. Wir wollten unter anderem einmal in der alten Straße schauen, wie sich das neue Seniorenheim so macht.


Es wird ja wegen Baumängeln wieder abgerissen und neu wieder aufgebaut. In dieser Woche sind zu einem Großteil die bereits mit Wärmedämmung beklebten Außenwände wieder abgerissen worden. Warum das alles so lange dauert, fragt man sich. Es gibt Gerüchte, dass in Darmstadt exakt das gleiche Seniorenheim erbaut werden sollte und auch exakt die gleichen Probleme aufgetreten sind.
Mir tun die älteren Herrschaften leid, die dort wohnen wollten und nun noch mindestens ein Jahr warten müssen.

Montag, 19. März 2012

Früüüühling

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen ... es ist einfach zu schön. Die Weidenkätzchen blühen, Osterglocken, Krokusse überall. Und wenn es jetzt noch ein zwei Wärm Tage gibt, dann blühen am Geburtstag vom Tochterkind die Tulpen.

Samstag, 10. März 2012

Umleitung

An unserem Haus führt eine Bahnlinie vorbei und vom Küchenfenster aus kann ich die Züge sehen.
Das finde ich eher interessant als störend, denn es gibt viele unterschiedliche Wagen aus verschiedenen Ländern und mit oder ohne Graffiti auf den meist staubig-dunklen verblichenen Farbtönen.
Seit heute am sehr frühen Morgen fahren ganz viele Züge, auch solche, die wir sonst nie zu sehen bekommen. Drei ICEs waren es alleine in der letzten Stunde, die durch das kleine Dieburg Richtung Aschaffenburg gezuckelt sind. Mal sehen, was da noch kommt.

Freitag, 9. März 2012

Hasenöhrchen in grün

Eben haben wir bei einem langen Spaziergang die ersten winzig kleinen Blättchen an den Sträuchern gesehen. Wie minikleine Hasenöhrchen. Das Tochterkind und ich machen immer zu dieser Zeit im Jahr diese Spaziergänge und schauen, wer die Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge zuerst entdeckt.
Und eine der Überraschungs-Azaleen in unserem Garten nimmt Anlauf um zu blühen: Dunkelpink, so wie es momentan aussieht.
Jetzt ist es tatsächlich Frühling.

Sonntag, 4. März 2012

Maikäfersuppe

Das Internet hält doch immer wieder Überraschungen bereit. Diesmal bei Wikipedia:

Maikäfersuppe gehört zu den wenigen in Europa verbreiteten Insektengerichten und war bis Mitte des 20. Jahrhunderts zumindest in Deutschland und Frankreich geschätzt. Der Geschmack soll an Krebssuppe erinnern.
Zur Zubereitung werden die Maikäfer ohne Flügel und Beine in Butter angeröstet und in Kalbfleisch- oder Hühnerbrühe gegart. Je nach Rezept wird die Suppe gesiebt und als Brühe genossen oder die Käfer werden anfangs im Mörser zerstoßen, die Suppe wird passiert und mit etwas Mehlschwitze und Eigelb gebunden. Sie wurde früher zum Beispiel mit Scheiben von Kalbsleber und geröstetem Weißbrot serviert. Pro Person wurden etwa 30 Maikäfer gerechnet.
In einem Aufsatz aus dem Jahr 1844 heißt es, dass die Maikäfer damals nicht nur als Suppe, sondern von Studenten auch ungekocht gegessen wurden: „in vielen Conditoreien sind sie überzuckert zu haben, und man isst sie candiert an Tafeln zum Nachtische.“

Samstag, 3. März 2012

Dankeschön

Viele Missverständnisse entstehen dadurch,
dass ein Dank nicht ausgesprochen,
sondern nur empfunden wird.

Ernst Reinhold Hauschka
deutscher Lyriker

Dienstag, 28. Februar 2012

We are rolling


Freilaufende Hühner kannte ich ja schon, aber dem Mais hätte ich das dann doch nicht zugetraut. :0)

Donnerstag, 23. Februar 2012

Fernweh

Wer an der Küste bleibt,
kann keine neuen Ozeane entdecken.

Ferdinand Magellan 

(1480 - 1521)

portugiesischer Seefahrer

Mittwoch, 22. Februar 2012

Baustellen-Update

Seit Mitte 2010 hat sich bei uns im Ort eine Menge getan. Kreisel sind entstanden, die neue Grundschule und die Römerhalle sind fertiggestellt und schon im Einsatz. Aber das Seniorenheim in unserer alten Straße ist ein Trauerspiel. In dieser Woche stand dann auch in der Zeitung, was wir Anwohner schon vermutet hatten: Aufgrund von Baumängeln muss der Rohbau bis auf die Grundplatte wieder abgerissen werden. Eine Fertigstellung bis zum Jahresende ist damit völlig unmöglich. Ich denke oft an die armen Leute, die dort einziehen wollten und an die Mitarbeiter, die dort schon längst arbeiten wollten. Und natürlich an meine lieben Nachbarn, die jetzt nach dem ganzen bisherigen Dreck und Lärm, den Abbruch und Neuaufbau ertragen müssen.
Und damit ist es auch noch nicht genug. Das sich ebenfalls in der Straße befindliche Landratsamt soll auch saniert werden. Durch den laufenden LKW-Verkehr sind eigentlich schon genug Risse in den Mauern (und Nerven) entstanden.

Samstag, 18. Februar 2012

To be continued ...


Ach ja, da war noch was: Der Sauerteig wurde seiner Bestimmung zugeführt. Oben sieht man den aufgegangenen Teig in der Schüssel, unten das fertige Brot. Lecker war's und es wird bald wiederholt. Vielleicht dann einmal mit ein paar Körnern dazu. Sesam vielleicht, oder Sonnenblumenkerne. Und mehr Roggenmehl dazu.
Jetzt steht aber erst einmal gesund werden auf dem Programm. Hustenschnupfenmittelohr bremst einen ganz schön aus, muß ich feststellen.


Freitag, 17. Februar 2012

Schlechtes Timing

Der Rücktritt des Bundespräsidenten kommt zu einer Unzeit. Jetzt werden wohl viele Fastnachter Nachtschichten einlegen müssen, um die Wagen für die Karnevalsumzüge schnell umzubauen. Ein oder zwei Wochen eher wäre es doch auch gegangen, oder?

Dienstag, 14. Februar 2012

Blöde Technik

Ich habe in meiner Hosentasche immer einen Schrittzähler. Der spornt mich zu mehr Bewegung an und ich habe festgestellt, dass ich nicht zunehme, wenn ich pro Tag 8.000 Schritte laufe. Das fiel mir anscheinend in den letzten zwei Wochen sehr schwer, denn ich hatte praktisch immer weniger als das gesetzte Ziel auf dem Display und ein richtig schlechtes Gewissen noch dazu.
Heute habe ich gemerkt, das das dumme kleine Gerät mich nur ärgern will, tatsächlich ab und zu ein Nickerchen macht und einfach nicht weiter zählt. Grmpf!

Freitag, 10. Februar 2012

Achtung: Sauer!


Nein, keine Nahaufnahme vom Mond, sondern eine vom lustig vor sich hin blubbernden selbst angesetzten Sauerteig. Nach einigen Tipps einer Freundin habe ich es auch ausprobiert. Die Aussicht auf leckeres selbst gebackenes Brot ist schon verlockend.
Es klappt tatsächlich, nach dem er und ich entdeckt haben, dass es in einem der Küchenschränke genau richtig kuschlig warm ist, weil dahinter die Regler der Fußbodenheizung sind.
Diesen Warmhalteort werde ich dann auch demnächt mit Hefeteig testen, den ich sonst über Nacht im Kühlschrank gehen lasse. Das klappt immer.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Year of the Dragon


Bitte, liebe Deutsche Post, könnten wir hier in Deutschland auch einmal so schöne Briefmarken bekommen? Nicht falsch verstehen, in den letzten 10 Jahren habt Ihr Euch sehr angestrengt und im Vergleich zu den 50 Jahren davor waren überdurchschnittlich viele tolle Marken dabei, ab so hin und wieder könnte man doch etwas machen, was nicht ganz so brav und deutsch-zurückhaltend ist, oder?

Mittwoch, 8. Februar 2012

It's cold outside


Nach dem Aufruf von hier haben wir unsere Silikonbackform geschnappt und mit Wasser gefüllt über Nacht vor die Haustür gestellt. So wenig ich von diesen Backformen zum Kuchenbacken überzeugt bin, so praktisch sind sie für's Seifenmachen und für Eiskuchen :0) Mit einem teelicht in der mitte sieht es wirklich sehr hübsch aus.

Dienstag, 7. Februar 2012

Moonlight II


Ich weiß, das fast identische Foto gab es schon einmal im November, aber ein ganz klein wenig ist es schon anders, wie man an den Flecken oben sehen kann. Für mich immer wieder schön und faszinierend nach diesen kleinen Veränderungen Ausschau zu halten.

Montag, 6. Februar 2012

Familienzusammenführung


Auf unserem neuen Flurschrank ist eine Fläche, die geradezu danach schreit, dort irgendetwas zu dekorieren. Aus den Umzugskisten kam einiges wieder zu Tage, an das ich lange Zeit nicht mehr gedacht hatte.
Nun bin ich ja nicht so die Dekoqueen, aber gucke immer wieder gerne, wie talentiert und kreativ viele andere sind und was sie in ihren Blogs so zeigen.
Dieser Hase mit Wagen kann übrigens richtig hoppeln, wenn man ihn an einem Faden hinter sich her zieht. Er wurde vor ca. 60 Jahren vom Großvater des besten Ehemannes für seine Kinder gemacht. Als unsere Kinder im gleichen Alter waren, bekamen wie den Wagen geschenkt, er wurde oft liebevoll gestreichelt und vorsichtig damit gespielt.
Er steht auf einem gehäkelten Spitzendeckchen, das von meiner Oma geerbt habe. Wahrscheinlich hat sie es selbst gemacht. Es käme aber auch eine der Urgroßmütter oder eine von deren Schwestern in Betracht, die für ihre starke Kurzsichtigkeit bekannt war. Sie musste ihre Handarbeiten trotz Brille immer dicht vor die Nase halten, damit sie die komplizierten Muster noch sehen konnte. Das Deckchen ist noch immer so kräftig gestärkt, wie es damals üblich war, mehr wie ein Blatt Papier als weiche Spitze. 
Ich bin sehr froh ein paar Dinge zu haben, die mich an sie erinnern.

Sonntag, 5. Februar 2012

Räuberei


Die Meisenknödel schmecken nicht nur den Meisen. Die Eichelhäher sind auch keineswegs abgeneigt und warum sollten sie auch nicht zugreifen? Es sei ihnen gegönnt bei der eisigen Kälte. Bei diesem hier konnte man, wenn er beim Fressen innegehalten hat, sogar kleine Atemwölkchen aufsteigen sehen.

Montag, 30. Januar 2012

Jetzt ist's passiert

Der Sohn ist einen Zentimeter größer als ich ...
( ... und das Tochterkind legt Tempo vor, sie ist nämlich in der letzten Woche 1,2 cm gewachsen.)

Sonntag, 29. Januar 2012

Rezept: Börek

Börek



300g gemischtes Hackfleisch (bei Muslim-Haushalten natürlich nur Rind!)
Olivenöl zum Anbraten
Gewürze

375g Naturjoghurt (3 kleine Becher)
2 Eier
125 ml Milch
2 EL Olivenöl

250g Feta
1 - 2 EL gehackte Petersilie

1  Pck. Yufka-Teig (400g, 5 runde Blätter)
Pul Biber (Blattpaprika)
Sesam
Schwarzkümmel

Eine eckige Backform (Metall) mit Backpapier auslegen. 
Hackfleisch mit Olivenöl im Topf krümelig anbraten und nach Geschmack würzen. Beiseite stellen.
Joghurt, Eier, Milch und Olivenöl mischen.
Feta mit einer Gabel zerkrümeln und mit der Petersilie vermischen.

Ein Yufkablatt über die Form legen, die Ränder überstehen lassen. Die restlichen 4 Blätter vierteln.
Nun geht es schichtweise weiter:
Joghurtmasse aufstreichen
2 Viertel Yufka gegengleich darauf legen, damit alles bedeckt ist.
Drittel vom Feta, 1/3 Hackfleisch, Yufka
Joghurt, Yufka
Drittel Feta, 1/3 Hackfleisch, Yufka

So geht es immer weiter, nach Wunsch kann man auch auf die eine oder andere Joghurt-Schicht etwas Pul Biber aufstreuen (vorsicht, wenn Kinder mitessen, das kann recht scharf werden).

Letzte Schicht und Ende: Joghurt, Schwarzkümmel, Sesam

Bei mir waren 2 Viertel Yufka übrig, das kann aber je nach verwendeter Form variieren. Wichtig ist, dass man mit Joghurt abschließt.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30min


Dazu gibt es Salat oder einfach vorgeschnittene Tomaten, Paprika und Gurke. Reste können auch gut kalt gegessen werden.
Fazit: Sehr lecker. Geht schneller und ist unkomplizierter als es sich liest. Ein gutes Sommer-Essen.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Der Unterschied

Das Zuviel macht unzufriedener
als das Zuwenig...

Elfriede Hablé
Österreichische Aphoristikerin und Musikerin (geb. 1934)

Mittwoch, 25. Januar 2012

Die Macht der Anklage

... oder Lost in Translation II
Übersetzungstools können sehr unterhaltsam sein. Ob sie sich allerdings dazu eignen, Beschreibungen für Apps im Apfel-Shop wirkungsvoll zu präsentieren, ist die Frage. :0)

Decription:
-100 % automatisierten Aufladung. Stopfen Sie zu und gehen Sie!
- Das Leiten der Anklage im Hintergrund auf Ihrem Gerät!
- Anklagen, während Gerät geschlossen/schließen lassen wird!
-Varios verfügbare Themen!
- Vielfache Tipps, wie man Ihre Batteriemacht erhält!

Montag, 23. Januar 2012

Heute gesehen...

...den ersten blühenden Krokus in einem Vorgarten in der Nähe der Schule.
Von Schneeglöckchen gibt es noch keine Spur im eigenen Garten, sehr schade das. Dagegen muss etwas getan werden, in Vorbereitung auf das nächste Jahr.
Wie viele verschiedene Sorten Schneeglöckchen gibt es eigentlich?

Sonntag, 22. Januar 2012

Start

Ab heute ist es wieder soweit bei mir. Weihnachten und Silvester hatte man das Gefühl, es besteht fast nur aus einer Aneinanderreihung von der Zubereiten und dem Verzehren von Mahlzeiten. Stress-Schokolade (und andere leckere Zwischenmahlzeiten) ist jetzt passé. Nun geht die normale Ernährungsweise wieder los: Gesunde, nicht zu große Mahlzeiten, möglichst nichts zwischendurch und mindestens 8.000 Schritte am Tag. Ich vermeide ganz bewusst (oh, kann man diese Redewendung noch verwenden?) den Begriff Diät. Auf die Waage gehe ich auch nicht, denn der Spiegel am Schlafzimmerschrank morgens beim Anziehen sagt mir genug.
Ein gutes Gefühl, wieder auf "normal" zu schalten.

Dienstag, 17. Januar 2012

Alltag

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dasWort Alltag eher negativ belegt. Momentan finde ich es sehr positiv. Bis auf den gelegentlichen versprengten Handwerker, diversen Terminen und dem normalen Wahnsinn ist hier nach dem Umzug wieder etwas Ruhe eingekehrt. Und während da draußen knusprige Kälte herrscht, mache ich jetzt eine gemütliche Teepause :0)
Sehr fein, das.

Samstag, 14. Januar 2012

Liebesgrüße aus China



Mit spektakulärem Knall und Funkenregen hat meine Nachttischlampe dem Baumarkt sich aus meinem Vertrauen verabschiedet. Im Nachhinein flößte das etwas selbstgemacht wirkende Schild mit den diversen Prüfsiegeln des chinesischen Herstellers auch nicht viel Vertrauen ein, rein optisch war die Glaskugellampe aber doch sooo schön. Die Lampenfassung ist geschwärzt und liegt jetzt beim demnächst zu entsorgenden Elektroschrott im Keller. Beim Begutachten der durchgebrannten Kerze gab es noch eine Überraschung - Das Bild ist nicht gephotoshopt.
Jetzt lese ich erst einal mit einer vom Tochterkind geliehenen pinken Schwedenlampe.

Freitag, 13. Januar 2012

Literarisches Geständnis

Natürlich lese ich schon lange nicht mehr das auf der rechten Seite angezeigte Buch. Aber die letzten acht bis zehn gelesenen Bücher waren nicht wirklich empfehlenswert. Entweder es waren flohmarktbücher, die ich noch einmal zu Abschied gelesen habe, um sie dann in die Kiste der Aussortierten im Kellerschrank zu legen (so etwas hat sich bei uns seit Jahren bewährt) oder es waren Eintagsbücher - An einem Tag gelesen, für einen Tag unterhalten und ebenso schnell wieder vergessen. Schade eigentlich, aber auch das hat seine Berechtigung, so wie Hintergrundmusik.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Green


Na, wenn das nicht ein wenig voreilig ist. Überall kommen grüne Spitzen aus dem Boden. Hoffentlich bleibt ein Kälteeinbruch aus (sich das Mitte Januar zu wünschen, ist wohl etwas vermessen).
Zugegeben, ich bin schon sehr froh darüber. Meine Last-Minute-Pflanzaktion der Blumenzwiebeln im Dezember scheint gut geklappt zu haben. Allerdings waren die Vorbesitzer des Hauses anscheinend auch nicht faul und haben allerhand Zwiebeln verteilt. Es wird demnächst also bunt :0)
Beim Rückschnitt der viel zu langen Rosentriebe habe ich auch noch eine Farbe herausgefunden: rosa.
Ich liebe Überraschungsblumen!

Donnerstag, 5. Januar 2012

Kokos-Reis

1 EL Butter
150g Reis
20g Kokosflocken
300 ml Wasser
1 Prise Salz
2 großzügig gehäufte TL Kokospulver

Den ungekochten Reis in einem Topf mit der Butter glasig anschwitzen. Gegen Ende die Kokosflocken zugeben. Mit Wasser ablöschen und die restlichen Zutaten untermischen. Den Topf gut mit dem Deckel verschließen und bei ganz kleiner Flamme garen, bis das Wasser ganz vom Reis aufgenommen wurde.
Passt sehr gut zu Fisch und Curry-Gerichten.

Das Rezept wurde soeben ausgedacht, getestet und für gut befunden. Es ist außerdem unkompliziert und schnell. Damit wandert es ins Familienkochbuch :0)

Mittwoch, 4. Januar 2012

Weihnachtskarten 2011



Traditionell aber etwas verspätet die Girlande mit unseren Weihnachtskarten vom letzten Jahr (die formulierung ist noch ungewohnt). Diesmal hängt sie nicht mehr im Flur, sondern im Wohnzimmer, das finde ich noch schöner.
Trotz Umzug haben eine Menge Karten zu uns gefunden und es sind auch schon alle beantwortet. Bunt waren sie wieder, manche sehr persönlich, oder sogar selber gestickt bzw. gebastelt. Ich hoffe, eines Tages auch wieder Zeit dafür zu finden, denn ich mag Briefe und besonders Weihnachtsbriefe so sehr.
Vielen Dank noch einmal an alle, die an uns gedacht haben :0)

Montag, 2. Januar 2012

10 Jahre Euro


Erinnert Ihr Euch noch an die begehrten Euro-Starterpakete, die man kurz vor der Einführung des Euros bekommen konnte? Fasziniert betrachteten wir die neuen Münzen und stellten gleich fest, dass das Portemonnaie nach der Währungsumstellung schwerer sein würde als vorher mit der DMark.
Jetzt sind mir die beiden Päckchen wieder in die Hände gefallen. Eines aus Deutschland und eines aus Österreich, das eine liebe Kollegin extra für uns von einem "Heimaturlaub" mitgebracht hat. Schon etwas merkwürdig, zehn Jahre ist das schon her. Das Tochterkind kann sich an keine anderen Münzen erinnern und was ist nicht alles passiert in dieser Zeit. Waren es wirklich nur zehn Jahre?
Ich glaube, ich lasse die beiden Beutelchen erst einmal so wie sie sind als Erinnerung in der Schublade.

Sonntag, 1. Januar 2012

Zwanzigzwölf

 

Rechtliches

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - Az.: 312 O 85/98 - “Haftung für Links” hat das Landgericht Hamburg entschieden,dass man durch die Erstellung eines Links die Inhalte dieser Seite ggfs. mit zu verantworten hat. Dies könne - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller durch Links auf dieser Homepage erreichbaren Seiten und weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte und auf die Gestaltung der durch Links von dieser Homepage erreichbaren Seiten habe. Die Nennung von Produkten und Marken anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keine Empfehlung dar. Alle Rechte an Markennamen und Markenbegriffen, genannten Namen und Begriffe, liegen bei den jeweiligen Markeninhabern. Falls Sie vermuten, dass Inhalte dieser Homepage eines Ihrer Schutzrechte verletzt, teilen Sie mir das bitte umgehend per elektronischer Post mit, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.