Dienstag, 9. Oktober 2012
Produkttest: Energy Riegel aus USA
Der Herr des Hauses war beruflich in Amerika und hat mit netten Kollegen vor Ort am Wochenende einen Ausflug in die Natur gemacht. Dabei wollte man natürlich mit ausreichend Energie versorgt sein und so waren diese Riegel im Gepäck. Was mich erstaunt hat ist, dass sie certified organic sind und auch nicht so süß schmecken, wie man es sonst von Amerika gewohnt ist. Der Riegel selber sieht so aus:
Nun ja, eine undurchsichtige Packung ist wohl sicherlich die richtige Wahl. Der Erdnußgeschmack könnte für mich ruhig intensiver sein, es schmecken eher Haferflocken hervor. Die weiche Konsistenz kommt wohl vom Reissirup (definitiv eher chewy als crunchy)
Fazit: Ein weiterer interessanter Ausflug in die internationalen Lebensmittelregale. Würde ich aber nicht unbedingt kaufen, wenn es hier verfügbar wäre (ich bin aber auch kein Bergsteiger oder Extremsporler).
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Küchenlatein
Freitag, 5. Oktober 2012
Home of the Wichtelmännchen
Seht Ihr es? Unten rechts hat wohl ein Wichtelmännchen in mühevoller Kleinarbeit ein Eingangsloch in den Fliegenpilz gearbeitet. Realisten werden natürlich eine Schnecke verdächtigen, phhf!
Es kommen jeden Tag neue potentielle Wichtel-Eigenheime aus dem Boden. Bisher sind es 15 Stück und dieser hier hat Gesellschaft von noch einer weiteren Pilzart bekommen.
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Garten+Natur
Dienstag, 2. Oktober 2012
Pilzzeit
Es ist Pilzzeit. Bei uns im Vorgarten sprießen bestimmt sechs verschiedene Sorten vor sich hin, leider ist keiner davon eßbar. Sogar drei Fliegenpilze sind schon gewachsen. Vermutlich hat sie der Vorbesitzer durch großzügiges Verteilen von Rindenmulch unfreiwillig in den Garten gelockt. Mich stört es nicht, ich habe Pilze immer gemocht.
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Garten+Natur
Montag, 1. Oktober 2012
Easy Rider

Heute morgen war die Anzeige für ein Elektromobil im Briefkasten. Da musste ich schon zweimal hingucken. Sieht ein wenig nach einem Morphing aus Harley und Senioren-Scooter aus.
Mehr dazu hier: http://www.evrider.com/sport-rider-electric-scooter.html
Samstag, 29. September 2012
Jepp!
Eben habe ich noch einen Leseversuch gestartet und hoppla! plötzlich war es überhaupt nicht mehr schwer zu lesen. August Zanger ist Bureau-Vorsteher von hier. Die alte Schreibweise hat mich etwas aus dem Konzept gebracht, dabei hätte ich daran denken sollen, daß man um 1880 das eine oder andere französische Wort verwendet hat. Diesmal lag es also nicht an der Handschrift des Pfarrers (schön hat er geschreiben) sondern an meiner eigenen Dubbeligkeit.
Kirchenbuch
Nun habe ich das erste Mal in einem Mikrofilm eines alten Kirchenbuchs gelesen. Dabei habe ich einiges herausgefunden, meine Urgroßeltern entdeckt, die Namen ihrer Eltern herausgefunden und viele bekannte und unbekannte Namen gelesen. Und das Lesen ging gut! Das war eigentlich die größte Sorge gewesen. Es war aber offensichtlich, dass die Pfarrer dieses Kirchenbuches gesammelte Notizen in Schönschrift nachgetragen haben, naja jedenfalls die meisten. Einer muss schon recht alt und zittrig gewesen sein und die Augen waren nicht mehr die besten. Aber nur ein Wort nicht lesen zu können ist wohl zu verschmerzen, da werde ich jemanden fragen, der sich damit auskennt.
Nächste Woche werde ich noch einmal einen Termin ausmachen, denn mehrere Jahrgänge lesen sich nicht in drei Stunden.
Nächste Woche werde ich noch einmal einen Termin ausmachen, denn mehrere Jahrgänge lesen sich nicht in drei Stunden.
Freitag, 28. September 2012
Niveau
Niveau-Unterschiede entstehen nicht
durch höhere Schulbildung,
sondern
durch niedrigere Herzensbildung.
Elfriede Hablé
Österreichische Aphoristikerin und Musikerin
(geb. 1934)
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Sprüche+Zitate
Donnerstag, 20. September 2012
Wurzelsuche
Vor ein paar Tagen habe ich den Mikrofilm eines Kirchenbuchs von vor 1900 mit den Taufen in der niederschlesischen Stadt Habelschwerdt bestellt. Die Mormonen haben viele der alten Bücher gespeichert und gegen eine vergleichsweise geringe
Gebühr kann man sich die Mikrofilme auf einem Lesegerät ansehen und auf Ahnensuche gehen.
Bis der Film eintrifft, kann es manchmal wohl ein halbes Jahr dauern, habe ich mir sagen lassen. Nun hat es nur eine Woche gedauert und nächsten Dienstag habe ich schon einen Lesetermin in Darmstadt. Da bin ich schon sehr neugierig und auch ein wenig aufgeregt. Jetzt muss ich viele Geburtsdaten und Namen herausschreiben und ich hoffe, dass die Pfarrer von damals ordentlich in einem geplegten Sütterlin geschrieben haben, damit ich es auch lesen kann.
Gebühr kann man sich die Mikrofilme auf einem Lesegerät ansehen und auf Ahnensuche gehen.
Bis der Film eintrifft, kann es manchmal wohl ein halbes Jahr dauern, habe ich mir sagen lassen. Nun hat es nur eine Woche gedauert und nächsten Dienstag habe ich schon einen Lesetermin in Darmstadt. Da bin ich schon sehr neugierig und auch ein wenig aufgeregt. Jetzt muss ich viele Geburtsdaten und Namen herausschreiben und ich hoffe, dass die Pfarrer von damals ordentlich in einem geplegten Sütterlin geschrieben haben, damit ich es auch lesen kann.
Donnerstag, 13. September 2012
Gutes timing
So, Universum, falls Du ein wenig Zeit haben solltest, wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Lottogewinn.
Samstag, 1. September 2012
Frauenversteher
Alle Achtung, Herr Boning! Ich hätte nicht gedacht, das Sie sich so in das Produkttest-Thema reinknien. Schildert die nächste Werbekampagne dann die Ergebnisse Ihres Tests von Damenbinden und Slipeinlagen?
Neues aus dem Garten
Nachdem es nun so angenehme Temperaturen für die Gartenarbeit gibt, nicht zu warm und nicht zu kalt, und man Rosen praktisch ganzjährig pflanzen kann, habe ich das Beet im Vorgarten erweitert und endlich mit einer Rasenkante definiert (das ist doch so ein Lieblingswort der Architekten im Fernsehen, gelle?). Man muss ja schließlich vorbereitet sein, sollte man beim Einkaufen über eine Rose stolpern, die man ganz einfach mitnehmen muß. Und das wird demnächst ganz bestimmt passieren :0)
Vielleicht sieht man es nicht so genau auf dem Bild wegen der Perspektive, aber ich darf so vier bis fünf Mal stolpern.
Vielleicht sieht man es nicht so genau auf dem Bild wegen der Perspektive, aber ich darf so vier bis fünf Mal stolpern.
Mittwoch, 22. August 2012
Down
Auf dem Mediencampus der FH hier im Ort werden die alten Wohntürme abgerissen, um einem neuen Wohngebiet mit Einfamilienhäusern Platz zu machen. Optisch und vom Gefühl her bestimmt eine Verbesserung. Bis dahin sieht es ein bißchen aus, wie nach einer mittleren Katastrophe. Die schweren Maschinen sind von morgens früh bis abends spät im Einsatz und wir hören fast permanent das b-b-b-b-b-b des überdimensionalen Presslufthammers. Dabei werden Tausende Liter von Wasser versprüht, um die Staubentwicklung etwas einzudämmen. Jeden Tag hatte ich mir vorgenommen, endlich ein Foto zu machen, da das momentan bearbeitete Gebäude wie ein großer Kuchen, über den die Mäuse herfallen immer kleiner wurde. Nun sind nur noch Krümel übrig und der Bagger steht schon im Keller.
Sonntag, 19. August 2012
Ruhelos
Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet,
ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.
François Duc de La Rochefoucauld
(1613 - 1680)
Französischer Schriftsteller
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Sprüche+Zitate
Montag, 13. August 2012
Hallo Alltag
Hier in Hessen hat die Schule wieder angefangen. Die Kinder sind erstaunlich routiniert um kurz nach 6Uhr aufgestanden und sind pünktlich um 6:45 Uhr aus dem Haus gegangen. Ich bin gespannt, was sie berichten werden, wenn sie wiederkommen.
Heute Nachmittag können wir dann die erste Runde Hefte und Stifte sortieren einplanen, die neuen Stundenpläne bejammern und vielleicht feststellen, dass der erste Elternabend der beiden bestimmt zeitgleich ablaufen soll, vorzugsweise dann, wenn der Herr des Hauses im Ausland weilt. Und wir erfahren mit etwas Glück den Termin für die Klassenfahrt des frischgebackenen Oberstufenschülers, die irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfinden soll.
Hallo Alltag, da hast du uns also wieder.
Heute Nachmittag können wir dann die erste Runde Hefte und Stifte sortieren einplanen, die neuen Stundenpläne bejammern und vielleicht feststellen, dass der erste Elternabend der beiden bestimmt zeitgleich ablaufen soll, vorzugsweise dann, wenn der Herr des Hauses im Ausland weilt. Und wir erfahren mit etwas Glück den Termin für die Klassenfahrt des frischgebackenen Oberstufenschülers, die irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfinden soll.
Hallo Alltag, da hast du uns also wieder.
Samstag, 4. August 2012
Too much
Ja, es gibt mich noch, momentan hat uns allerdings der Keller jede Menge Arbeit beschert. Und die Lücken füllt die Hausarbeit aus.
Luftentfeuchter und Gebläse arbeiten im Keller brav vor sich hin, aber es reicht noch immer feucht da unten.
Luftentfeuchter und Gebläse arbeiten im Keller brav vor sich hin, aber es reicht noch immer feucht da unten.
Montag, 30. Juli 2012
Hazweioh!
Durch den Starkregen am Sonntag in den frühen Morgenstunden hatten wir wie etwa hundert andere hier im Umkreis Wasser im Keller. Die ganze Familie hat ab kurz vor fünf Uhr Eimer geschleppt und Wasser geschaufelt. Nun sind wir immer noch dabei, mit Luftentfeuchtern und einem Gebläse die Restfeuchtigkeit aus Wänden, Möbeln und Habseligkeiten zu bekommen. Alles muss von links nach quer geschleppt werden und mittlerweile tut mir jede Muskelfaser einzeln weh. Und trotzdem: Es hätte viel schlimmer kommen können. Wir hätten ja auch im Urlaub sein können und erst in zwei Wochen die Bescherung sehen.
Samstag, 28. Juli 2012
Ingwer Limonade
Als wir aus dem Urlaub wieder da waren, zeigte ein Blick auf die Fensterbank in der Küche, dass die Ingwerwurzel die Nichtbeachtung recht übel genommen hatte und endlich verbraucht werden wollte. Deswegen hier das Rezept für Ingwerlimonade:
50g geschälte Ingwerwurzel in
Scheiben schneiden
2 EL Rohrzucker
Saft einer halben Zitrone
50 ml Wasser
In einem kleinen Topf gut aufkochen und dann von der Herdplatte ziehen und erkalten lassen. Durch ein Sieb in einen kleinen Behälter gießen. Wenn man dann Durst hat, eine kleine Menge in einen Becher geben und je nach Geschmack mit kühlschrankkaltem Wasser auffüllen (eine Bodendecke Ingwersud im Becher reicht).
Die Limonade ist nicht so süß wie gekaufte, hat eine leichte Schärfe und man weiß genau, was drin ist, ganz ohne Geschmacksverstärker und Färbezeugs.
50g geschälte Ingwerwurzel in
Scheiben schneiden
2 EL Rohrzucker
Saft einer halben Zitrone
50 ml Wasser
In einem kleinen Topf gut aufkochen und dann von der Herdplatte ziehen und erkalten lassen. Durch ein Sieb in einen kleinen Behälter gießen. Wenn man dann Durst hat, eine kleine Menge in einen Becher geben und je nach Geschmack mit kühlschrankkaltem Wasser auffüllen (eine Bodendecke Ingwersud im Becher reicht).
Die Limonade ist nicht so süß wie gekaufte, hat eine leichte Schärfe und man weiß genau, was drin ist, ganz ohne Geschmacksverstärker und Färbezeugs.
Dienstag, 17. Juli 2012
Samstag, 7. Juli 2012
Überdenken
Das, was jemand von sich selbst denkt,
bestimmt sein Schicksal.
US-amerikanischer Schriftsteller
1835 - 1910
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Sprüche+Zitate
Mittwoch, 4. Juli 2012
Handwerker-Day again
Zwei starke Männer stehen in unserem Garten und heben metertiefe Löcher aus, auf der Suche nach dem Abflussrohr für das Fallrohr der Regenrinne. Ein kleines Stück ist gefunden, das Problem aber noch nicht. In der letztenZeit sprudelte nämlich eine lustige Wasserfontäne über die Terrasse wenn Regenwetter war, nichts lief so ab, wie es sollte.
Momentan sieht es bei uns so aus, als wären Schatzsucher bei der Arbeit...
Momentan sieht es bei uns so aus, als wären Schatzsucher bei der Arbeit...
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