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Freitag, 19. März 2010

Buchtip: Start Spinning


Leider ist es recht schwer, für einen Spinn-Anfänger ein gutes Buch auf Deutsch zu finden. Als englische Alternative bietet sich hier "Start Spinning - Everything You Need to Know to Make Great Yarn" von Maggie Casey an.
Auf ca. 120 Seiten bekommt man anhand vieler schöner Bilder und Schritt-für-Schritt-Anleitungen alles erklärt was nötig ist, um die Scheu vor einem Start ohne "Live"-Unterstützung zu verlieren. Sowohl Spindel als auch Spinnrad sind gut erklärt, der Inhalt ist logisch gegliedert und die einzelnen Themen werden kurz verständlich erläutert.
Für jemanden, dessen Schulenglisch noch nicht zu sehr eingerostet ist kein Problem und eine Bereicherung des Bücherregals.

Mittwoch, 17. März 2010

Embroidery Freebies II

Hier gibt es jede Menge Freebies für die Stickmaschine, besonders die verschiedenen Alphabete fand ich toll: cindysembroiderydesigns

Ganz tolle Buttons bei Ginihouse

Prinzessinnen, Krönchen und der Froschkönig bei Nell's Spirit

Diverse Freebies bei Artistic thread works auch ohne Registrierung vor allem in der Spalte rechts

Das orientalische Schloß habevon hier habe ich schon gestickt: Nähstudio

Kräuter und mehr bei der Kräuterstickhexe

Dienstag, 16. März 2010

Frühlings-Spurensuche

Sonntag, 14. März 2010

Mohnblüten-Brillenetui



Gefüttertes Brillenetui für meine Mama nach eigenem Entwurf aus Möbelbezugsstoff (tolles Material). Der Verschluß ist ein ca 10 cm langes Stück Textil-Gummiband. Dadurch ist das Etui in Bezug auf die Brillengröße variabler.
Mohnknospe als Stickmuster-Freebie von hier (ganz nach unten scrollen) und das wunderschöne Webband mit Mohnblüten von hier.

Freitag, 12. März 2010

Zeitverlust

Man verliert die meiste Zeit damit,
dass man Zeit gewinnen will.
John Ernst Steinbeck
Schriftsteller
(1902 - 1968)

Donnerstag, 11. März 2010

Warum?

... ist am Ende des Tages noch so viel Arbeit übrig? Jaja, ich weiß, sie läuft mir nicht davon.
Immerhin war hier in Hessen schönes sonniges Frühlingswetter, während im Schwabenland der Winter zurück ist. Dabei ist der meteorologische Frühlingsanfang schon ein paar Tage her. Also: Morgen bitte auch dort Frühling hinschicken, ja?

Montag, 8. März 2010

Sammelsurium

  • Das Tochterkind ist nach einem langen Wochenende wieder daheim (sehr müde).
  • Kaputte Spülmaschinenschläuche braucht kein Mensch.
  • Immernoch Schnee da.
  • Heute Nacht -7°C.
  • Schon wieder Eis kratzen.
  • Immernoch kein freundlicher Gärtner, der einen neuen Gartenzaun montiert in Sicht.
  • Die To-do-Liste wird irgendwie nicht kleiner und übersichtlicher.
  • Ich will Frühling - bitte jetzt und sofort!

Mittwoch, 3. März 2010

Blick in die Sockenkiste


Der Blick in die Sockenkiste verheißt nichts Gutes, dokumentiert er doch meine momentane Strickunlust. Sechs Zwergensocken in den letzten drei Monaten ist schon eine sehr magere Ausbeute, dabei ist genug Wolle im Haus. 

Sonntag, 28. Februar 2010

Perfekte Spirale

Ein kleines Naturwunder

Blickwinkel

Der Sohn stellt die Möbel in seinem Zimmer um. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, eigentlich sollte man zuerst den Inhalt der Schränke komplett durchsehen und aussortieren.

"Mama, komm mal und guck dir an, wie weit ich bin."
"Na, gut, dann schaue ich mir die Misere einmal an."
"Das ist keine Misere, das ist cool!"

Freitag, 26. Februar 2010

Einsam


Irgend etwas mache ich wohl falsch. Während bei der Nachbarschaft die Winterlinge wie die Pilze aus dem Boden sprießen, ist bei mir nur ein einsames Exemplar zu sehen. Vier- oder Fünfmal wurden schon Samen ausgestreut oder ganze Pflanzen aus dem Schwabenland importiert. Mal sehen, vielleicht kommen in ein paar Tagen noch welche nach.
Ein Busch am Bachufer hat auf alle Fälle seit gestern dicke Knospen und es waren 12°C. Die Wettervorhersage sagt für die nächste Zeit auch keine Minustemperaturen  vorher. Es richt auch schon nach Frühling. Erstaunlich, wie ein paar grad Unterschied und Sonnenschein die Welt verändern.

Frühling jetzt auch hier!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Grmpf!

Merke: Wenn man mit dem heißen Dampfbügeleisen über mit Stecknadeln gehefteten Stoff bügelt, so werden auch die Stecknadeln dabei heiß ... sehr heiß.

Dienstag, 23. Februar 2010

Stammbaumtreffen

Das Internet ist doch manchmal toll. Auf einer Ahnenforschungs-Seite habe ich jede Menge Vorfahren eingegeben und siehe da: Es gab doch tatsächlich im Stammbaum einer anderen Familie eine Übereinstimmung. Nun weiß ich die Lebensdaten meiner Urururgroßeltern, die in Habelschwerdt in Schlesien lebten und wie es mit einem ihrer sieben Kinder im Leben weiter ging.
Ich bin wirklich beeindruckt und gespannt, was/wer noch alles auftauchen wird.

Montag, 22. Februar 2010

Jetzt geb ich meinen Senf dazu

Das hier sind die Zutaten für ein ganzes Glas mittelscharfer Senf: Gelbe Senfkörner, Salz, Zucker, Piment, Kurkuma und Essig. Nur noch ein wenig Wasser fehlt. Ist überraschend schnell gemacht und lohnt sich wirklich. Nach ein paar Tagen Durchziehen im Kühlschrank ist er noch besser geworden. Das Rezept ist von hier (Achtung: PDF).
Senfkörner im Mörser zerkleinern ist relativ unlustig und dauert sehr lange. Diesmal habe ich nach dem ersten großen Löffel voll eine kleine Salzmühle verwendet. Das ging schon besser. Das nächste Mal werde ich allerdings die alte Kaffeemühle mit der Kurbel verwenden, da kann man den Mahlgrad viel besser einstellen.
In der Apotheke habe ich schwarzen Senf bekommen. Ich bin schon gespannt darauf, wie schwarz der fertige Senf dann tatsächlich ist.
Wir werden jetzt noch ein paarmal Kaninchen im Selbstversuch spielen und etwas an unserem persönlichen Senfrezept feilen, dann ist es durchaus etwas, was man auch verschenken kann. Ich halte schonmal die Augen nach hübschen Gläschen zum Abfüllen offen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Des Menschen Wille

Die wichtigste Voraussetzung zur Zufriedenheit ist,
dass ein Mensch das, was er ist,
auch sein will.
Erasmus von Rotterdam
(1465 - 1536, Theologe, Philosoph, Philologe)

Dienstag, 16. Februar 2010

Zeitverbringding: Aquarium


Das Zeitverbringding des Tochterkindes vom Wochenende: Ein Schuhkarton mit Wasserfarben blau ausmalen und mit allem ausstatten, was ein Aquarium so braucht. Die Bastelanregung war (so ähnlich) auf der Rückseite eines P.ixi-Buches.
Als Kind habe ich ähnliche Sachen gebastelt. Unter anderem wurde in der Puppenbadewanne mit Vogelsand, sorgfältig gewaschenen Steinen aus dem Garten, leeren Schneckenhäuschen, echten Ästen und Pflanzen aus Papier ein Aquarium eingerichtet und mit den kleinen S.chleichtieren belebt (Seesterne, Krabben und Krebse, Schlangen, etc.). Die Gummitier-Fische bekamen eine Angelschnur um den Bauch, die durch eine Lage Frischhaltefolie gefädelt und verknotet wurde. Die Folie wurde dann über die Puppenbadewanne gespannt und so konnten die Fische frei schwimmen :0)

Montag, 15. Februar 2010

Dinkel-Sesam-Kekse


Und schon wieder ein Rezept ...  von meiner Mutter, ich habe die Menge mancher Zutaten nur etwas verändert. Sie schmecken viel leckerer als sie auf den ersten Blick aussehen ;0)

250g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
200g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
300g Dinkelmehl
200g Sesam (ungeschält)
130g gemahlene Mandeln

Alles zu einem Teig verkneten und mit der Gebäckspritze kleine Häuflein auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Bei 175°C 12 - 15 min backen.

Man kann bis zu 200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse nehmen, dann wird es aber richtig knusprig. Den Zucker kann man bestimmt auch anteilig durch braunen Zucker und Honig ersetzen, das probiere ich das nächste Mal aus. Da werde ich auch die Teigmenge halbieren, denn 4 Bleche Plätzchen sind schon eine Menge. Allerdings haben sie bei uns nicht lange überlebt.

Montag, 8. Februar 2010

Torihamu

Hier ein Rezept für hausgemachten Hähnchen-Schinken von Just Bento. Es dauert zwar bis zu drei Tage, bis der Schinken (oder eher kaltes Hähnchenfleisch) fertig ist, aber die einzelnen Schritte sind schnell erledigt und das Ergebnis ist nicht nur für Bentos toll, sondern z. B. auch als sommerliches kaltes Mittagessen mit Salat.

Ich habe die dritte Zubereitungs-Alternative gewählt.

Man benötigt:

Hühnerbrust
1 TL Honig pro Hühnerbrust (fest oder flüssig ist egal)
1 1/2 TL Salz (ich habe grobkörniges Himalaya-Salz genommen)
frisch gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter nach Wunsch

Man kann die Hühnerbrust ganz lassen, ich habe sie lieber halbiert. Haut, Fett, usw. wird entfernt. Honig, Salz und Gewürze (ich habe erst einmal nur Pfeffer genommen) kommen in einen größeren Gefrierbeutel und werden von außen mit den Händen gut durchgemischt. Dazu gibt man das Fleisch und mischt wieder, bis alles gut von der Marinade bedeckt ist. So viel Luft wie möglich aus dem Beutel streichen und gut verknoten.
Bis zu 48 Stunden im Kühlschrank marinieren (bei mir 26 Stunden).
Im zweiten Schritt wird das Fleisch gut unter kaltem Wasser abgespült und für eine Stunde gewässert. Mit Küchentüchern gut trocknen und wer möchte kann es dann mit Küchengarn zusammenbinden.



Ofen auf 120°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Hühnerbrust für 30 - 40 Minuten auf dem Backblech garen. und zum Abkühlen auf einen Teller legen und das Küchengarn entfernen. Das Fleisch ist wunderbar zart und saftig.


Meine Vermutung, woher der Name kommt: Tori heißt auf japanisch Vogel und hamu (ich glaube, das u spricht man garnicht aus) ist dem englischen ham, also Schinken, nachempfunden. Im Japanischen gibt es viele solche Wörter.

Sonntag, 7. Februar 2010

"3 Stunden Kletterspaß"

sagte das glückliche Tochterkind nach einem einfach tollen Nachmittag in der Kletterhalle. Die Betreuer waren so engagiert, total nett und die Kinder fühlten sich richtig gut aufgehoben.
Die von den Eltern organisierten AGs des Fördervereins der Grundschule sind einfach nur klasse.

Mittwoch, 3. Februar 2010

1-Std-Nähprojekt: Nachthemd


Ich habe seit Jahren ein flauschiges und sehr warmes rosa Fleece-Nachthemd. Das Tochterkind wollte nun auch so eines haben und gestern wurde 1,20m königsblauer Fleece gekauft (ein unverhofftes Sonderangebot: Alle Winterstoffe 40% Nachlass, der Mensch freut sich).
Gerade eben entstand innerhalb einer Stunde das Nachthemd. Der Schnitt war schnell gemacht. Ein bequem passender Pullover wurde Vorlage für die Ärmel (rundherum eine Gemütlichkeitszugabe von 1cm), das Mittelteil war bis zu den Achseln die Vorlage, danach habe ich nach unten eine leichte A-Linie auf das Zeitungspapier skizziert und bei Erreichen des Stoffrandes allmählich parallel gezeichnet.
Jetzt alles doppelt gelegt und ausgeschnitten. Dann:
  • Schulternähte schließen
  • Halsausschnitt umnähen
  • Ärmel jeweils von der Schultermitte ab bis zur Achsel schließen
  • Ärmel vorn säumen
  • Ärmel von der Handöffnung aus zusammennähen und gleich weiter die Seitennähnte schließen
  • Unten säumen
Alles Nähte sind mit einem elastischen Overlockstich genäht, nur der untere Saum ist eingeschlagen und mit geradem Stich genäht. Vom Bereitlegen des Zeitungspapiers und Zücken des Bleistiftes bis zum Ausschalten der Nähmaschine lag nur eine Stunde. Es wäre bestimmt noch schneller gegangen, wenn ich eine Overlock-Maschine hätte, mein Stickmaschinchen ist bei diesen Stichen nicht so schnell (hat aber wieder einmal sehr brav genäht).
Im Prinzip kann man auch mit einer Stickerei, einem Aufnäher oder Band aufhübschen. Da die Nähte bei Fleece nicht ausfranseln, ist es auch als Nähprojekt für Anfänger gut geeignet.
Vom Schnitt her könnte man das Hemd auch gut als mittelalterliche Cotte nehmen. Als Surcotte könnte man dann einfach einen Streifen andersfarbigen Fleece mittig halbieren und an den Schultern links und recht zusammennähen (ganz Faule Kreative schneiden einfach einen hübschen Halsausschnitt), Gürtel drum und fertig. Dann vielleicht noch ein Kreismantel mit Gugel-Kapuze drüber. Zugegebener Maßen nicht sehr A, aber dafür warm, wenn die Kinder es im Winter anhaben.
Vielleicht sogar noch eine Idee für Fastnacht. Bei uns ist Sonntag schon der Kinderumzug und hier ist es ungemütlich kalt.

Sonntag, 31. Januar 2010

Schnelles Zucchini-Gemüse


Als Beilage ganz fix gemacht (unter 20 Minuten):

2 Zucchini
etwas Olivenöl
Gewürze (z. B. Kräuter der Provence oder Pizzagewürz)
Salz

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Würfel dazu geben, mit dem Gewürz bestreuen und vermischen. Das ganze ca. 10 Minuten garen, dabei nur selten umrühren, damit die Würfelchen goldbraun anbraten. Salzen nach Geschmack.

Samstag, 30. Januar 2010

Elfen aufgepasst!

Total genial finde ich die Little Fairy Houses aus PMC von Maria Grimes. Da juckt es schon in den Fingern, aber nee, für noch ein Hobby habe ich leider keine Zeit.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Befreiung

Wer gelernt hat,
sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien,
wird das Leben viel lebenswerter finden.
Euripides
(griechischer Dichter, ca. 480 - 406 v. Chr.)

Alternatives Sportprogramm für Hausfrauen

Die durchschnittliche Hausfrau hat nicht wirklich die Zeit, vormittags zwischen Einkaufen, Betten neu beziehen und Staubsaugen schnell ins Sportstudio zu hüpfen und auf teuren Sportgeräten ziemlich unproduktive Übungen zu machen (durch das schweißtreibende Bewegen von Metallhebeln könnte doch wenigstens Strom erzeugt werden, dessen Wert mit der Mitgliedsgebühr gegengerechnet wird, oder?).
Ist ja aber auch garnicht nötig. Sport findet vor der eigenen Haustür statt. Alles was man braucht, sind 10 bis 15 cm Neuschnee. Zuerst räumt und fegt man morgens noch vor sieben Uhr den Gehweg. Während Sie gemütlich frühstücken, fährt der hilfsbereite Räumfahrzeugfahrer durch die Straße und räumt den Straßenschnee auf Ihren Bürgersteig. Anschließend fahren 5 bis 10 Autofahrer über den aufgetürmten Hügel, da sie völlig zu recht vermuten müssen, dass es höchst unkreativ vom Straßenbauamt gewesen wäre, die Straße schnurgerade zu bauen.
Jetzt ist der Schnee schön fest gefahren, vielleicht sogar teilweise vereist und Sie können erneut beginnen, gemäß Richtlinien der Gemeinde, ihren Gehweg in Gänze sichtbar und sicher zu machen. Nehmen Sie sich dafür ca. eine Stunde Zeit. Hartnäckige Eisschollen können mit einem haushaltsüblichen Spaten beseitigt werden. Achten sie darauf, alle Muskelpartien gleichmäßig zu trainieren.
Wenn Sie diesen Fitnesstipp diszipliniert bei jedem Schneefall anwenden, starten Sie garantiert fit in den Frühling!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Buch Nr. 10


In diesem Jahr. Nennt mich pingelig, aber wenn auf der zweiten Seite von über 540 schon der erste Rechtschreibfehler auftaucht, finde ich das ausgespochen störend. Fehler mache ich bestimmt selber auch mehr als genug, aber ich heiße mit Nachnamen auch nicht Heyne.

Montag, 25. Januar 2010

Frühling ins Haus



Draußen liegt wieder Schnee und es sieht so garnicht nach einem kommenden Frühling aus. Für drinnen habe ich mir jetzt den ersten Frühlingsboten geholt. Vielleicht hilft es ja?

Engelskerze



Die Kerzenzeit ist noch nicht vorbei, auch wenn der Adventskranz inzwischen weggepackt ist, steht auf dem Eßtisch immer noch eine Kerze. Diese hier habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das Bienenwachs duftet wunderbar und sie brennt nur ganz langsam.

Samstag, 23. Januar 2010

Sieg!



Eben kamen die beiden Männer mit stolzgeschwellter Brust nach Hause. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Nach nur 4 Monaten im Verein und auf seinem ersten Wettkampf hat Michael mit 150 Ringen den Kreismeistertitel bekommen. Neben der Urkunde gab es auch noch einen schönen bunten Anstecker.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Vogelbeobachtung

Kaum klettert das Thermometer einmal auf zwei Grad, meinen die Vögel schon, der Frühling sei im Anmarsch und singen ihre Frühlingslieder. Im Park habe ich gestern drei Stieglitze (bei uns eher selten)gesehen und im Garten einen Kernbeißer (den habe ich das erste Mal in meinem Leben live gesehen). Der Graureiher und ich haben uns gegenseitig fast zu Tode erschreckt, als er nur zwei Meter von mir entfernt panisch aufflog und mit den typischen Protestschreien davonflog. Sein Mantra "sie sieht mich nicht, sie sieht mich nicht" hatte 100%ig funktioniert, beinahe wäre ich über ihn gestolpert.
Bestellung für die nächsten Tage: Könnte ich bitte wieder einmal den Eisvogel sehen? Hoffentlich hat er den Winter gut überstanden.

Montag, 18. Januar 2010

Buchstöckchen


Ein Buchstöckchen, aufgesammelt bei Frau Jette:

Schritt 1:

5 Bücher aus dem Bücherregal, unter dem Bett, auf dem Klo oder sonst wo suchen. Hauptsache fünf Bücher, egal ob zufällig oder gezielt rausgesucht. 5 Bücher. Nicht 4. Nicht 6. 5. F ü n f.

Meine 5 Bücher:
  1. Der Beruf der Jungfrau - Eine Mitgabe für Töchter bei ihrem Eintritt ins Leben von Henriette Davidis
  2. Zwischen Salon und Mädchenkammer - Frauen in Biedermeier und Kaiserzeit von Ingrid Schraub
  3. Der Rauchsalon von Charlotte MacLeod
  4. Der geheime Garten von Frances Hodgson Burnett
  5. Kaiserzeit - Bilder einer Epoche von Rolf Hochhuth und Hans-Heinrich Koch

Schritt 2:

Was ist der erste Satz des ersten Buches?

Eine geistige Bildung, die über das Alltägliche erhaben, auf den verschiedenen Gebieten des Lebens und des Wissens sich zu Hause fühlt, ist eine reiche Quelle des Genusses.

Schritt 3:

Der letzte vollständige Satz auf Seite 50 des zweiten Buches?

In den folgenden Jahren entstanden in allen größeren Städten ähnliche Institute, private wie öffentliche.

Schritt 4:
Der zweite vollständige Satz auf Seite 100 des dritten Buches?

Bis vor ein paar Tagen war doch noch alles in Ordnung.

Schritt 5:
Der vorletzte vollständige Satz auf Seite 150 des vierten Buches?

Den beiden ging es genauso wie mir.

Schritt 6:
Der allerletzte Satz des fünften Buches?

Die beiden Brüder haben 1851 die Schuhfabrik C. u. A. Hochuth gegründet.

Finale:
Eine Geschichte aus allen 5 Sätzen bilden:

Eine geistige Bildung, die über das Alltägliche erhaben, auf den verschiedenen Gebieten des Lebens und des Wissens sich zu Hause fühlt, ist eine reiche Quelle des Genusses. Die beiden Brüder haben 1851 die Schuhfabrik C. u. A. Hochuth gegründet. Den beiden ging es genauso wie mir. In den folgenden Jahren entstanden in allen größeren Städten ähnliche Institute, private wie öffentliche. Bis vor ein paar Tagen war doch noch alles in Ordnung.

Sonntag, 17. Januar 2010

Embroidery Freebies

Hier ein paar neu gefundenen Seiten, wo es Stickmuster-Freebies für die Stickmaschine gibt:

Brother
AmazingDesigns
Stickmuster-Shop

Donnerstag, 14. Januar 2010

Tipp: Burgenpuzzle

Unser Großer hat zu Weihnachten dieses 1.000-Teile-Burgenpuzzle bekommen. Es ist ein Rundpuzzle mit 69 cm Durchmesser, garnicht so einfach (also auch durchaus für Erwachsene interessant) und zu einem meiner Meinung nach günstigen Preis.

Mist!

Heute Nacht: Ärztlicher Notdienst mit dem Tochterkind im örtlichen Krankenhaus, dann Fahrt bei Glätte im Stockfinsteren 16 km über nicht geräumte Straßen bis zur Notdienstapotheke und einen grummeligen Apotheker geweckt. Jetzt Antibiotika, viel trinken, jede Menge Taschentücher, viel Ruhe. Aber trotzdem, wenn es so bleibt, sind wir an der Lungenentzündung sehr knapp vorbei geschrammt. Daumendrücken!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Bento Boxen in Japan

Japanische Mütter und Ehefrauen lassen unsere Pausenbrote ziemlich alt aussehen. Die Boxen gibt es in allen Größen und Farben und natürlich sehr oft japanisch verspielt (das ist nicht nur auf die Kinderboxen beschränkt). Die Zusammenstellung und Kreativität ist einfach toll. Alles wird in mundgerechten Stücken zubereitet und lässt sich mit den Eßstäbchen mühelos verspeisen. Die Ernährung ist abwechslungsreich, gesund, ausgewogen und durch die liebevolle Zubereitung regt es zum Aufessen an: Salate, Kraken aus Wiener Würstchen, Schweinchen aus Reis, Gemüsefiguren, Omelettes, geröstete Algen, Häppchen aller Art ...

Hier ein Beispiel für Lunch-Boxen:

Gebt einmal bei der g.oogle-Bildersuche Bento als Suchwort ein.

Dienstag, 12. Januar 2010

Halbes Iglu

Mit einem Teil des in den letzten Tage von unserem Bürgersteig geschippen Schnee, haben die Kinder an der Gartenmauer einen Hügel aufgeschüttet, dann ausgehöhlt und ein halbes Iglu daraus gebaut. Eben wurden Teelichter hineingestellt, es sieht richtig heimelig da drinnen aus.

Sonntag, 10. Januar 2010

Zweifellos

Besser schweigen und als Narr scheinen,
als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
Abraham Lincoln
US-Präsident
(1809 -1865)

Daisy

Daisy ist bei uns hier recht zahm ausgefallen. Der Schnee liegt ca. 20 bis 25 cm hoch und die Kinder sind begeistert davon. Die große Fläche auf dem Bild ist normalerweise ein kleiner See an der Stadtmauer, auf dem sich Enten tummeln und die Bisamratten umherschwimmen.

Samstag, 9. Januar 2010

Posted mit dem Ipöttsche

Mittlerweile gibt es wahrscheinlich dreiundzwölfzighundert Applikationen für den IPod. Zwei davon werde ich jetzt testen, ob man damit auch im Blog posten kann.

Freitag, 8. Januar 2010

Hörbuch-Tip: Die Familiengruft

Charlotte MacLeod (1922 - 2005) ist definitiv eine meiner Lieblings-Autorinnen. Von ihren Büchern habe ich inzwischen bis auf ca. 3 alle gelesen und das nur deswegen, weil sie leider schwer zu bekommen sind.
Normalerweise bin ich sehr skeptisch Hörbüchern gegenüber, da der Buchtext sehr oft gandenlos gekürzt wird oder der Sprecher in einem nervigen Singsang daherleiert. Dieses Hörbuch war ein idealer Begleiter bei der Hausarbeit.
Bei der Öffnung der alten Familiengruft wird überraschend ein Skelett aus den 50er Jahren gefunden. Bei ihren Nachforschungen merkt Sarah Kelling schnell, dass der Mörder noch immer in der Nähe lebt und alles daran setzt, nicht entdeckt zu werden. Bald geschehen neue Morde und weitere Verbrechen des Täters kommen ans Licht.
Ein Krimi voller Spannung, skurriler Personen, Wortwitz (kommt im Deutschen nicht so gut rüber wie im englischen Original) und einem überraschenden Schluß.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Grüner Baum

Wenn man von immergrünen Bäumen spricht, dann hat man wohl so etwas nicht im Sinn :0)

Rambutan

Die Rambutan ist mit der Litschi verwandt und sieht innen wohl auch so aus. Mal sehen, ob sie auch so ähnlich schmecken. Diese hier kommen vermutlich aus Thailand, sie werden aber auch anderswo angebaut. Ich finde es toll, daß man so nach und nach solche Exoten hier bei uns probieren kann.
Fazit: Lassen sich mit einem Messer besser/schneller schälen als Litschi, der Fruchtanteil ist höher, der Kern mandelartig. Geschmacklich mit Litschi identisch.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Mangostane

Ich war neugierig (ich glaube, das habe ich schon öfter geschrieben ...) und habe zum Probieren Mangostane gekauft. Sie soll erfrischen und mild süß-säuerlich schmecken und enthält Vitamin C und Calzium. Sie wachsen auf bis zu 15 Meter hohen Bäumen in Südostasien, Mittelamerika und Brasilien. Das Fruchtfleich besteht aus vier bis sieben mandarinenähnlichen Segmenten mit eßbaren Kernen. Mal sehen, ob man sie auch pflanzen kann ;0)
Fazit: Sie sehen hübsch aus, die Schale ist sehr, sehr dick und hart, der eßbare Teil ist futzelig klein und schmeckt recht neutral. Lohnt also nicht wirklich, sie den weiten Weg hierher zu importieren. Kerne waren auch irgendwie nicht auffindbar.

Dienstag, 5. Januar 2010

Zeitverbringding: Kerzen gießen

Ein schönes Zeitverbringing für die Kinder bei Regenwetter ist das Gießen von Kerzen. Momentan haben wir genug bunte Kerzenreste von der Adventszeit im Haus. Alles was man außerdem braucht sind saubere Joghurtbecher, Dochte, etwas Tesa und halbe Schaschlikspießchen.
Zuerst werden Dochtstücke mit an die halben Schaschlikspieße geknotet und mit Tesa mittig auf den Boden des Joghurtbechers geklebt (siehe Bild). Dann erhitzt man in einem alten Topf im Wasserbad die Wachsreste und gießt sie schichtweise in die Becher.
Wenn die Kerze fertig und erkaltet ist, kann man sie kurz in die Gefriertruhe stellen, dann läßt sie sich besser herauslösen. Fertig :0)


Montag, 4. Januar 2010

Stachelkugeln

Diese stacheligen Kugeln habe ich letztens unter einem ahornähnlichen Baum aufgesammelt und zur Dekoration in ein Körbchen vor der Hautür gelegt. Hübsch, gelle? Den Baum habe ich bisher noch nicht identifizieren können. Im Zweifelsfall frage ich meinen Onkel, der Gärtner ist und bestimmt sowohl den französischen, als auch den lateinischen Namen kennt.

Überflüssig

Wenn auf der Erde Liebe herrschte,
wären alle Gesetze entbehrlich.
Aristoteles
(griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

Sonntag, 3. Januar 2010

Aussicht ...

... auf das Taubenhaus haben die Tauben von ihrem sonnigen Sitzplatz aus zwar schon, aber bisher habe ich noch nicht gesehen, dass auch nur einer der Vögel neugierig genug gewesen wäre,eine zaghafte Vogelkralle probeweise in ein Einflugloch zu strecken.
Mmmh, merkwürdig, gelle?

Samstag, 2. Januar 2010

Zwanzigzehn

Ich wünsche Euch allen
ein Frohes Neues Jahr!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Weihnachtskartengalerie 2009

Mittlerweile Tradition: Unsere Galerie der Weihnachtskarten.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohes Fest!

Ich wünsche Euch allen ein
Friedliches und Frohes Weihnachtsfest

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ready for take-off


Einkaufen
Weihnachtspost schreiben
Weihnachtspakete abschicken
Weihnachtspakete annehmen
Geschenke zur lieben Nachbarin bringen
(und auf dem Heimweg nicht weniger bepackt sein)
Liebe Weihnachstpost bekommen und lesen
Rouladen-Goulasch à l'Oma mit Rotkraut und Klößen servieren
In der Bücherei Beschäftigung für kribbelige Kinder besorgen
Kühlschrank gut zureden, damit er der zusätzlichen Belastung Stand hält
Jede Menge Vorräte in den kühlen Keller schleppen
Weihnachtsbaum von den Kindern schmücken lassen
gemütlich mit der ganzen Familie Kaffee/Saft trinken
Die doch noch aufgefundene Fensterdekoration aufhübschen
Letzte Geschenke besorgen
eine Trillion Kleinigkeiten erledigen

Wohnzimmer aufräumen
Kisten mit Weihnachtsbaumbeschmückungsutensilien wieder wegpacken
Allerletzte Geschenke einpacken
Gemeinsam in den Familiengottesdienst gehen
Die Weihnachtskrippe anschauen
Buffet vorbereiten
Herausfinden, wer was anziehen wird
Schnelles Mittagessen für Morgen ausdenken
Christkind beim Geschenke-unter-den-Baum-legen assistieren

... also alles im grünen Bereich. :0)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Land in Sicht!

So langsam ist alles, was ganz furchtbar dringend war erledigt. Die Ente wartet auf ihre Finale Bestimmung in der Gefriertruhe, der Weihnachtsbaum steht auf der Terrasse, 50 farblich abgestimmte Weihnachtskugeln wurden im Weihnachtsvorschlußverkauf erhamstert und die Päckchen für Paketbote, Postbote und die Männer von der Müllabfuhr liegen im Flur bereit.
Jetzt nur noch einmal Post, Bücherei, Bäcker, Metzger und noch ein paar Kleinigkeiten erjagen und dann kann Weihnachten kommen. :0)

Montag, 21. Dezember 2009

Psychologen-Weihnachten

Wenn ich Psychologin wäre, dann hätte ich meine helle Freude daran, heute den ganzen Tag im Supermarkt zu verbringen und Leute zu beobachten. Das ist Faszination pur, ehrlich!

Sonntag, 20. Dezember 2009

It's cold outside

Hier ist es mit -13°C klirrend kalt und man muß sich richtig überwinden, vor die Haustür zu gehen. Die Gersprenz friert langsam zu, an einigen Stellen bewegt sich schon garnichts mehr. Erstaunlich, dass die Stockenten trotzdem durchs Wasser paddeln und kopfunter nach Futter suchen.

Samstag, 19. Dezember 2009

Sammlung von Haushaltstips

Ich konnte wieder einmal nicht widerstehen, ein altes Buch zu ersteigern. Darin sind jede Menge praktische Anleitungen zur Beseitigung von im Haushalt auftretenden Malheurchen zu finden.
Und so ein nettes Gedicht ist am Anfang abgedruckt:

Wohlbewährte Hausrezepte,
die man so zusammenschleppte
Von erfahrenen Bekannten,
Jungen Basen, alten Tanten -
Was man, da es stets pressierte,
Auf ein Blättchen schnell notierte,
Um in Taschen, Winkeln, Ecken
Es sorgfältig zu verstecken,
Wo in Not, Drang und Gefahr
Es dann nie zu finden war -
Nun, um allen diesen Schätzen,
die so nötig sind zum Leben,
Einen sichern Ort zu geben,
Sie in Reih' und glied zu sehen,
Wo man, wenn es eilt, geschwinde
Alles schön beisammen finde,
Darum ist dies Büchlein da
für die sammelnde Mama,
für die hoffnungsvolle Tochter,
für die erbenden Geschlechter.
Und der Hausfrau weiser Sinn
Offenbart sich darin,
Dass dem ganzen Haus ein Segen
Blüh' aus diesem Buch entgegen.

Freitag, 18. Dezember 2009

Tip: Gepunktet

Der Müllterminzettel für das nächste Jahr war im Briefkasten. Da ich es garnicht mag, dauernd darauf zu gucken, wann denn nun wieder die gelben Säcke rausgestellt werden müssen, damit es nicht vergessen wird, wird es bei uns im Familien-Kalender vermerkt.
Früher habe ich "Müll", "grüne Tonne", usw. immer ausgeschrieben und saß entsprechend lange daran. Seit zwei Jahren habe ich die buntigen Punktaufkleber aus dem Schreibwarenladen für mich entdeckt. Sie sind ruckzuck in der passenden "Müllfarbe" aufgeklebt und jeder weiß, was damit gemeint ist. Außerdem bleibt mehr Platz für andere Eintragungen. Nicht unpraktisch, gelle?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Einsatzbereit!


Ich erinnert Euch an die Strickzeugtaschen-Anleitung von machwerk? Hier mein fertiges Täschchen für das Sockenstrickzeug. Nach der Anleitung war es auch garnicht schwer, den Reißverschluß einzunähen. Davor drücke ich mich sonst sehr gerne.
Nach den Feiertagen werde ich mir noch eines machen, mit mehr Schnickeldi und in kleiner - für Frühchen-Socken ;0)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Navajo

Eine Spule musste leer gemacht werden und da nur noch ein Restchen darauf war und kein Gegenstück zum Verzwirnen da war, habe ich das erste mal Navajo-Verzwirnen geübt. Das Grundprinzip habe ich kapiert, aber doch ein wenig zu starkt verzwirnt. Sieht aber garnicht so übel aus, gelle? So für den Anfang.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Schneeball

Wieder einmal Blumen in Nachbars Garten. Leider war das aber das letzte Foto von den schönen Schneeball-Blüten. Letzte Woche wurde der Strauch entfernt. Dabei roch es um Weihnachten herum immer so wunderbar frühlingshaft, wenn ich aus der Haustür kam. Schade :0(

Montag, 14. Dezember 2009

Baum fällt!

Zwei Monster-Riesen-Bäume gibt es jetzt weniger im Garten und morgen kommen die netten Baumfäller noch einmal.
Das Tochterkind ist garnicht begeistert, dass "ihre" Bäume jetzt weg sind und hat in etwa so reagiert wie Idefix (war das nicht in der "Trabantenstadt"?). Sobald der neue Gartenzaun steht, muss ein vernünftiger Ersatz herbei, der allerdings nicht so hoch werden darf.
Hoffentlich will der dann auch wachsen trotz all der Wurzeln, die noch im Boden sind.

Blau ist fertig!

Die blaue Wolle ist fertig verzwirnt. Schon viel gleichmäßiger. Als nächstes ist eine naturfarbene Wolle dran.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Schwedenhaus


Plätzchen haben wir noch nicht gebacken, dafür aber ein Lebkuchenhaus vom Schweden verziert. Im Hintergrund sieht man ein wenig von ersten Schnee, der heute gefallen ist.

Freestyle

... haben wir heute Morgen in der Kirche erlebt. Der Organist interpretierte frei und sehr kreativ die Noten und Pausen in Höhe und Dauer und hinter uns schmetterte ein älterer Herr aus voller Brust, nur leider meist mit anderem Text und nach dem verzögerten Harmoniesuchsystem. Da kräuseln sich einem die Fußnägel und Darmzotten. Aaaargh!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Blogtip: machwerk

Wer gerne näht und guckt, welche Projekte die Welt da draußen gerade unter der Nadel hat, kann hier bei machwerk einmal vorbeisurfen. Obendrein gibt es auch kostenlose Anleitungen für Taschen und eine Kladde zum Download.
Das Ebook für das Strickzeug-Etui habe ich schon ausgedruckt, das brauche ich unbedingt :0)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Countdown läuft

Sodele, die ersten fünf Weihnachtsbriefe sind geschrieben und werden gleich zur Post gebracht. Für meine Verhältnisse bin ich spät dran, aber bisher ist hier auch noch kein Brief eingetroffen, also geht des dem Vrewandten- und Bekanntenkreis nicht besser.
Die Adventszeit wäre viel schöner, wenn es ein paar weniger Termine wären. Heute ist ein besonders verrückter Tag. Also: Auf ins Getümmel!

Samstag, 5. Dezember 2009

Blau verzwirnt

So langsam wird es gleichmäßiger :0) Jetzt muß nur noch gehaspelt und gewaschen werden.

Freitag, 4. Dezember 2009

Aufräumarbeiten

Erinnert Ihr Euch an das Fischmysterium? Das Wellblech ist nun verschwunden und einer Mauer gewichen. Die Fische sollen können nun bequem links etagenweise die Fischtreppe erklimmen. Heute morgen wurden tonnenweise Steine und Erdreich entfernt, um den Bach wieder frei zu bekommen, eben wurde der große Bagger abtransportiert und eine Kolonne von LKWs brachte ein letztesmal unser Haus beim Vorbeifahren zum Beben.
Nächstes Jahr im Sommer, wenn alles mit Pflanzen, Flechten und Algen überwuchert ist, sieht es bestimmt ansprechender aus. Ich muss schon sagen, so übel ist es garnicht geworden und der Graureiher hat nun unterschiedliche Wassertiefen als Snackbar zur Verfügung.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Angesponnen

Mal sehen, wie sie gesponnen und verzwirnt aussieht :0)

Montag, 30. November 2009

Hö?

Man kann sicher sein, dass man ausgerechnet den Artikel, von dem man dachte, dass man ihn ohnehin nie bekommt und auf den man einen lächerlich kleinen Betrag geboten hat, dann doch ersteigert. Das muss sich jetzt erst einmal setzen ...

Freitag, 27. November 2009

Glücklich :0)

Juhuu, ich habe ich Bücher ersteigert - Jahrhundertwende - und zwar Ratgeber für junge Frauen, die ihren eigenen Hausstand gründen oder in die Arbeitswelt eintreten wollen. Das finde ich spannender, als jeden modernen Krimi.
So, und nun heißt es warten auf die Post (trippelmitdenfüßenundhopsimkreisherum).

Donnerstag, 26. November 2009

Bumbee?

Nachts, wenn man nicht einschlafen kann, kommen einem so merkwürdige Gedanken wie etwa: Warum heißt das Bambi im Film eigentlich Bambi? Und warum schreibt man es so völlig unamerikanisch? Eigentlich müsste man es doch dann Bumbee schreiben, oder nicht? Aber was soll das dann bedeuten?
Bee ist klar, eine Biene und Bum ist der Allerwerteste oder auch ein Nichtstuer. Mmmh, der macht wohl nicht so viel Sinn, denn ein faules Reh ist kein wirklicher Sympathieträger und passt so garnicht zum American Dream (vom tellerwaschenden Reh zum Millionär?). Also doch die andere Alternative, in freier Übersetzung also Bee und Bum auf deutsch sozusagen, "Hummeln im Hintern?" Da das Bambi selten still steht, keine üble Alternative. Oder eine Kurzform von Bumblebee, also Hummelchen? Aber die Schreibweise? Mmmh ...
So kann man schon eine Menge Nicht-Schlafenszeit überbrücken. Aufstehen und schnell mal googeln hätte mir einige zusätzliche Falten in den Gehinwindungen erspart:
"Bambi, eine Lebensgeschichte aus dem Walde" ist eine 1923 erschienene Geschichte des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Felix Salten, der die Rechte für 1000 Dollar an die Amerikaner verkaufte. Darüber hat er sich später bestimmt sehr geärgert, als der Film 1942 herauskam. Zunächst war dieser nur mäßig erfolgreich, erst bei der Wiederaufführung im Jahre 1947 kam an aus der Verlustzone heraus. Immerhin hatten die Produktionskosten bei 2 Mio Dollar gelegten, für damalige Verhältnisse ganz nett.
Daher also die deutsche Schreibweise. ;0)

Mittwoch, 25. November 2009

Suppenorakel

Hat es etwas zu bedeuten, wenn das Tochterkind auf den Löffel mit der heißen Buchstabensuppe pustet und dann genau ihre Initialen (und nur die) auf dem Tisch landen?

Dienstag, 24. November 2009

Pröbchen!

Ich liebe Pröbchen! Im Drogeriemarkt kann ich nur schwer an diesen niedlichen kleinen Fläschchen, Tübchen und Döschen vorbei gehen. Sie sind ja auch so praktisch, erst einmal zum Mitnehmen für (Kurz-)Urlaube, aber auch um das zu tun, wofür sie gedacht sind: Ausprobieren. Schon oft habe ich dadurch ein neues Lieblingsprodukt gefunden.
Wenn sie dann leer sind bedauere ich es. Nicht so sehr die Tatsache, dass sie aufgebraucht sind, sondern eher, weil hier kein Kind Kaufladen-Ambitionen entwickelt hat. Im Kaufladen von meiner Schwester und mir (in 70er-Jahre-orange und mit einer echten Uhr oben in der Mitte und tollen kleinen Schütten für alles mögliche) landeten die sauber ausgewaschenen Pröbchenbehälter und wurden sehr geliebt.
Lebensmittel-Probierstände meist am Freitag in den großen Supermärkten sind dagegen nicht so mein Fall. Wenn ich probiere, sehe ich mich genötigt einen Kommentar abzugeben und der muss nicht immer gut ausfallen und das ist mir unangenehm, denn der Vorführende kann ja nichts dafür, wenn das Produkt nicht ankommt und ich zweifle ehrlich gesagt daran, das die Beurteilungen ihren Weg zurück zum Hersteller finden und er dann sein Produkt verbessert.
Je älter ich werde, desto mehr habe ich ein Problem mit diesen Fix-in-den-Topf-und-Wasser-drauf-dann-superlecker-Produkten. Letzte Woche wurde uns eine Gemüsesuppe mit optionaler Fischeinlage direkt in den Briefkasten eingeworfen. Beschreibung und Verpackungsfoto klangen viel versprechend und so hobelte ich Gemüse, kaufte Fischeinlage und Crème fraîche und ... aß mit der Familie und gekräuselten Augenbrauen. Dann stellten wir fest, dass die Suppe nach ähnlichem Strickmuster, aber ohne dieses gelbliche undefinierbare Pulverzeugs aus der Tüte bedeutend besser geschmeckt hätte.
Also: In Zukunft kein Tütenzeugs für uns. Proben können schon sehr nützlich sein.

Donnerstag, 19. November 2009

In guter Gesellschaft

Das Tochterkind ist nicht die einzige, die krank ist. Mit ihr sind es zehn Kinder aus ihrer Klasse und wen man im Ort trifft, der ist entweder selber krank oder hat ein krankes Kind daheim.

Montag, 16. November 2009

Typischer Novembertag

Während das Tochterkind hustend und schnupfend, ganz erbärmlich schlapp und fiebernd im Bett liegt, regnet es Bindfäden, der Lärm von zwei Baustellen bildet die eintönige Geräuschkulisse und die Weihnachtswerkstatt hat in der Küche geöffnet. Für einen guten Zweck entstehen weihnachtliche Windlichter im Akkord und die Arbeitsfläche verschwindet unter einem bunten Durcheinander von Laminierfolien, Schneidematte, Rollschneider, Scheren, Servietten, Transparentpapier, Schnipseln und diversen Dingen, die da eigentlich garnichts zu suchen haben.
Zeit für einen schönen heißen Tee!

Samstag, 14. November 2009

Very-Fast-Caching

Wir sind richtig gut: Drei Geocaches bei sanftem Nieselregen und guter Laune innerhalb nur einer halben Stunde. Gefunden dabei wurden ein Multi und zwei Tradis, und jede Menge schöner Ecken, die wir bei besserem Wetter bestimmt noch einmal aufsuchen werden.

Unglaublich

Ich hätte nicht gedacht, dass man sich über ein neues Bügeleisen so freuen kann :0) Aber das tue ich gerade. Genau genommen ist es kein Bügeleisen, sondern echte Haushalts-High-Tec: Ein Dampfbügelgenerator, der sogar zugeklappt und an einen Griff getragen werden kann und dann aussieht wie ein Raumfahrerhelm (wahrscheinlich habe ich deswegen eben beim Testen die Star Wars Melodie vor mich hin gesummt). Aber das beste daran ist, dass es richtig gut bügelt, man dafür viel weniger Zeit braucht als vorher und von der UVP des Herstellers weit entfernt war.

Freitag, 13. November 2009

Schweinegrippe

Die Schweinegrippe (hessisch: "Wutzeschnubbe") ist zur Zeit das Diskussionsthema schlechthin. Impfen oder nicht impfen, das ist hier die Frage. Der Impfverstärker wird kritisch gesehen und anscheinend auch mit Recht.
Hier ein interessanter Link für alle, die sich informieren möchten: Impfung gegen Schweinegrippe
Und hier Squalen bei Wikipedia.

Donnerstag, 12. November 2009

Getrocknete Chilis

So eine Chilipflanze kann ja recht ertragreich sein und so furchtbar oft essen wir mit Rücksicht auf das Tochterkind nicht scharf. Deswegen habe ich die restlichen Chilis nun getrocknet.
Dazu werden sie in möglichst dünne Scheibchen geschnitten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt. Die Scheibchen sollten möglichst nicht übereinander liegen. Den Backofen auf 50°C vorheizen (Umluft) und die Chilis in ca. 1 1/2 Stunden trocknen. Dabei immer wieder (so etwa alle 10 Minuten) die Ofenklappe öffnen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen und zu kontrollieren, ob sie trocken sind. Wenn sie sich "knusprig" anfühlen herausnehmen und abkühlen lassen. In einem Schraubglas halten sie sich gut.
Heißer sollte man es nicht versuchen, weil sonst die hübsche rote Farbe verloren geht. Immer gut die Hände waschen, die Schärfe hält noch lange an den Fingern und es ist nicht ratsam, sich dann ins Auge zu fassen.
Übrigens passt ein Hauch von Chili ganz großartig zu Mohrenköpfen.

Mittwoch, 11. November 2009

Furoshiki

Die Zeit des Weihnachtsgeschenke-Einpackens naht und auf der Webseite des Japanischen Umweltministeriums ist eine Anleitung, wie man mit einem Tuch nicht nur Geschenke verpacken kann. Gezeigt wird z. B. auch eine Möglichkeit, wie man eine Wassermelone sicher transportieren (im Urlaub sehr praktisch) oder Bücher tragen kann.
Die alte Tradition soll wiederbelebt werden und mithelfen, die Berge an Verpackungsmüll zu reduzieren. Sehr praktisch, wie ich finde.
Gefunden habe ich die Anleitung ursprünglich hier: Tanjas Traumberg
Und jetzt gehe ich ein Tuch suchen. Eine Melone haben wir zwar nicht im Hause, dafür aber einen Kürbis :0)

Montag, 9. November 2009

Diesmal bunt


Das dritte Garn ist fertig, diesmal eine bunte Wolle. Es klappte schon viel besser. Diese Wolle war um einiges kurzfasriger als die erste, der Auszug deswegen nur halb so lang und der Takt in dem das Spinnrad angetrieben werden musste ein ganz anderer.

Donnerstag, 5. November 2009

Haufenweise

So, der Rasen ist wieder zu sehen und gefühlte Millionen von Blättern sind in der Biotonne verschwunden (wir haben die XXXL-Version). Mit der Geschwindigkeit, in der das Laub gerade von den Bäumen rieselt, ist der ganze Spuk in einer Woche vorbei. Morgen dann: The same procedure ...

Dienstag, 3. November 2009

Völkerverständigung

Gestern abend In den frühen Morgenstunden ausgelesen: Ein absolut lesenswertes Buch, das kurzweilig und interessant die Beziehungen von Deutschen und Chinesen unter die Lupe nimmt.
Das Buch läßt sich auch gut "häppchenweise" lesen, da es in kurze bis mittellange Absätze unterteilt ist. Die Autoren haben zahlreiche Chinesen und Deutsche interviewt und manchmal staunt man, wie für uns alltägliche Verhaltensweisen auf den jeweils anderen wirken. Die gemeinsame Geschichte wird anschaulich und objektiv beleuchtet und macht so die aktuellen Beziehungen leichter verständlich.

Montag, 2. November 2009

Erste Wolle

Das ist es nun, mein erstes mit dem Spinnrad gesponnenes Wollknäuel aus Eiderwolle. Auch wenn es noch recht unregelmäßig aussieht, läßt es sich gut verstricken. Das Probestückchen habe ich aber wieder aufgeribbelt. Dieses Knäuel werde ich erst einmal aufheben, um demnächst, nach ein wenig mehr Übung, dann vergleichen zu können.
 

Rechtliches

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - Az.: 312 O 85/98 - “Haftung für Links” hat das Landgericht Hamburg entschieden,dass man durch die Erstellung eines Links die Inhalte dieser Seite ggfs. mit zu verantworten hat. Dies könne - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller durch Links auf dieser Homepage erreichbaren Seiten und weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Inhalte und auf die Gestaltung der durch Links von dieser Homepage erreichbaren Seiten habe. Die Nennung von Produkten und Marken anderer Hersteller oder Anbieter dient ausschließlich zur Information und stellt keine Empfehlung dar. Alle Rechte an Markennamen und Markenbegriffen, genannten Namen und Begriffe, liegen bei den jeweiligen Markeninhabern. Falls Sie vermuten, dass Inhalte dieser Homepage eines Ihrer Schutzrechte verletzt, teilen Sie mir das bitte umgehend per elektronischer Post mit, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.