Mittwoch, 30. Juni 2010

Buchtip: Glennkill


Ein Schafskrimi - das ist schon etwas Besonderes. Hunde, Katzen, Pferde - hat es alles schon gegeben ... aber Schafe?
Als die Herde auf der Weide George den Schäfer tot und mit einem Spaten in der Brust findet, beginnen sie teilweise recht philosophische nicht nur schafstypische Fragen zu stellen. Jedes Schaf trägt durch seine besonderen Fähigkeiten etwas zur Lösung des Falles bei und so manches muß über den eigenen Schatten springen.
Ich glaube, der besondere Blickwinkel macht das Buch so interessant. Wie denkt so ein Schaf? Was ist wichtig? Wie sieht es die Menschen? Aber auch die Wortspielereien und Anspielungen sind toll.
Glennkill kann aber auch einfach nur so zur Unterhaltung gelesen werden - auch gerne ein zweites Mal. Besonders, da gerade der zweite Band herausgekommen ist und in dieser Minute im Abholfach der Stadtbibliothek für mich bereit liegt. Ich bin dann man weg ;0) 

Hier ein langes Interview mit der Autorin:
http://www.soumdrei.de/podcast/Leonie-Swann_Podcast-64.mp3

Sonntag, 27. Juni 2010

Tagliatelle mit Garnelen und Zucchini


2 EL Olivenöl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 kleine Zucchini
1 TL gekörnte Brühe
300 - 400g Garnelen
150 ml Sahne
frisch gemahlener Pfeffer

Schalotte und Knoblauchzehe sehr fein würfeln und in der Pfanne mit dem Olivenöl glasig dünsten. Die in kleine Stifte geschnittenen Zucchinis zugeben und weiterbraten, bis sie Farbe angenommen haben. Garnelen und gekörnte Brühe zugeben und kurz mitbraten. Mit Sahne ablöschen und bis zur gewünschten Konsistenz einreduzieren. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und mit Tagliatelle servieren.

Samstag, 26. Juni 2010

Tapetenrolle

Vorhin habe ich mir meine ellenlange Liste herausgeholt, wo alle die ganz furchtbar wichtigen und dringenden Sachen drauf stehen, die ich Vorgestern gern erledigt hätte. So langsam arbeite ich mich durch. Die Emails sind geschrieben, ein Brief getippt, vieles geordnet und sortiert. Jetzt geht es im Garten weiter: Fenster putzen, Unkraut bezwingen und aufräumen.
Mal sehen, wieviel ich heute Abend dann schon wegstreichen kann (keine Sorge, es wird genug übrig bleiben, dass ich mich die nächsten Tage auch gewiss nicht langweilen werde).

Erfolglos?

Andere neidlos Erfolge erringen zu sehen,
nach denen man selbst strebt,
ist Größe.
Marie von Ebner-Eschenbach
Schriftstellerin
(1830 - 1916)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Pfalz-Wochenende III


Schon auf dem Heimweg haben wir dann noch eine Burg besucht. Nach einem steilen aber kurzen Aufstieg durch den Wald bei Merzalben konnten wir die Burg Gräfenstein besichtigen. Es ist eine wunderschöne Burganlage und man kann sich gut vorstellen, wie es früher einmal ausgesehen hat. Es lohnt sich, dort einmal hinzufahren.

Nachtkerzen


Die Nachtkerzen blühen! Sie stammen ursprünglich aus Amerika, fühlen sich aber bei uns auch sehr wohl und vermehren sich auch gerne über den Gartenzaun hinweg. Abends kann man dabei zusehen, wie sich die Blüten öffnen. Wir standen schon öfter davor und haben es beobachtet. Ein gelegentlicher Blick in den Himmel über dem Garten ist auch lohnenswert, denn zur selben Zeit sind Fledermäuse unterwegs.
Die großen gelben Blüten duften gut und werden von nachtaktiven Insekten bestäubt. Am nächsten Tag ist die Schönheit wieder dahin, aber jede Pflanze hat eine Vielzahl von Knospen.

Dienstag, 22. Juni 2010

Pfalz-Wochenende II


Nicht nur in Erfweiler gab es wunderschöne Bauerngärten. Die Pfälzer bauen ihre Häuser mit viel Überlegung und Kreativität. Aus jedem handtuchschmalen Grünstreifen wir noch ein Gärtchen gezaubert, zusammen mit den zahlreichen Fachwerkhäusern und alten Ecken und Winkeln ergibt das eine bunte Mischung.

Schwertransport

Heute Morgen wurde uns wieder vor Augen geführt, wie paradox Schule oft ist. Da wird einem gepredigt, man sollte darauf achten, dass die Kinder maximal 10% ihres Körpergewichtes an Schulmaterial tragen dürfen (falls das mehr sind, sind natürlich die Eltern schuld).  Heute ist Abgabe der Schulbücher für das alte Schuljahr. Der Große soll 8 Schulbücher und die für heute erforderlichen Hefte und Ordner schleppen. Das passt überhaupt nicht alles in den Schulrucksack hinein und von 4 kg ist das weit entfernt. Aber das war auch schon während des Schuljahres schon so, manchmal waren es fast 12 kg Schleppmaterial. Vorhin wurden Schulbücher und er also in die Schule gefahren.
Wiederholte Hinweise an diversen Elternabenden blieben ohne Reaktion.
Notiz an mich: Sobald die Schulbücher und der Stundenplan für das neue Schuljahr da sind, Waage bereit stellen und Brief an die Schulleitung mit konstruktiven Behebungsvorschlägen vorbereiten. Warten auf Maßnahmen. Falls nichts passiert, eben eine Etage höher vorsprechen.
Beim Tochterkind: siehe oben. Sie wiegt 26 kg. Errechnetes Schulmaterial inklusive Schulrucksack: 2,6 kg. Der durchschnittliche Schulranzen für Grundschüler der gängigen Markenhersteller wiegt ja schon ca. 1,2 kg.

Montag, 21. Juni 2010

Pfalz-Wochenende I


Am Wochenende waren wir in der Pfalz zum Wandern, Felsen erklimmen und Burgen begucken. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und es war eine wunderschöne Familien-Auszeit. Unsere Ferienwohnung war in Erfweiler, sehr gut gelegen und toll ausgestattet. Da gehen wir bestimmt wieder hin.

Zugewachsen


Und so sieht es hier im Winter aus.

Sonntag, 20. Juni 2010

Botanik in der Küche

Wenn sich so eine durchschnittlich intelligente Süßkartoffel nicht essen lassen möchte, versteckt sie sich einfach unter den normalsterblichen Kartoffeln und läßt sich erst wieder finden, wenn sie so interessante Blätter bekommen hat, dass man sie lieber versuchsweise einpflanzt.

Samstag, 19. Juni 2010

Hinterhalt

Ich dachte eigentlich, nach mehreren Jahrzehnten Erfahrung mit gemein scharfkantigen Legosteinen, die hinterhältig auf dem Fußboden lauern herumliegen, sollte ich so langsam eine schlafwandlerische Sicherheit beim Ausweichen derselben gewonnen haben. Weit gefehlt, oder vielmehr genau getroffen: Nun fehlt mir ein ordentliches Stück meiner rechten Ferse. Jaul!!!

Freitag, 18. Juni 2010

Entenwetter

Jetzt scheint wieder die Sonne ... Petrus scheint mein Blog also doch zu lesen :0)
Den Enten gefällt es, und mir auch. Euch allen nachher viel Spaß beim Fußballspiel!

Donnerstag, 17. Juni 2010

He, Petrus!

Ich wollte Dich nur einmal daran erinnern, dass wir schon Mitte Juni haben. Meinst Du nicht, Du könntest den Regen mal wieder abstellen? Danke.

Sonntag, 13. Juni 2010

Schnipsel

Wenn ich in der Fahrschule so gefahren wäre, hätte mich mein Fahrlehrer durchs Lenkrad geflochten.
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Es ist immer wieder schön, diese ganz besondere Korrelation der Frisuren von Hund und Hundebesitzer zu sehen.
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Aus dem Wohnzimmer: Fanta4, aus dem Sohnzimmer: Der Herr der Ringe und aus dem Tochterzimmer: Elea Eluanda - gleichzeitig. Wahrscheinlich ist das die Rache dafür, dass ich als Kind phasenweise Kassetten in Endlosschleife gehört habe.

Samstag, 12. Juni 2010

Erste Ernte


Unsere ersten unserer eigenen Erdbeeren sind reif. Am besten sind sie, wenn man sie noch sonnenwarm direkt von der Pflanze weg verputzt.

Freitag, 11. Juni 2010

Axel Hacke in Dieburg



Gestern abend kam der Mann, der mit seinem Kühlschrank spricht und der dem weißen Neger Wumbaba die Bekanntheit verschafft hat, die er verdient, ins kleine Dieburg. Er ist jemand, der die deutsche Sprache nicht nur liebt, sondern der sie auch beherrscht. Als begnadeter Vorleser trainierte er zwei Stunden lang sehr effektiv unsere Lachmuskulatur und am Ende war es schwer zu entscheiden, ob man lieber ein Buch oder ein Hörbuch nehmen sollte. Am besten beides, meinen wir.

Sonntag, 6. Juni 2010

Eisenbahnmuseum Kranichstein


Hier waren wir gestern zu einem doppelten 50. Geburtstag eingeladen. Die verschiedenen Wagen so aus der Nähe zu sehen, war nicht nur für die Kinder ein Erlebnis. Besonders, da ein sehr netter "Eisenbahner" uns so viele interessante Dinge erzählt hat. Vielen Dank!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Fronleichnam





Mittwoch, 2. Juni 2010

Kampf den Blattläusen!

In unserem Garten verzichte ich auf Gift. Das freut natürlich das Unkraut und Schnecken und Blattläuse leben lustig und in Freuden. Haben sie gedacht ...  die Blattläuse.
Unsere Wäsche wasche ich meistens mit Waschnüssen. Das ist umweltfreundlich, nicht teurer als Waschmittel, schonend für empfindliche Haut und riecht nicht nach Chemie. Außerdem kann man damit auch ein Mittel gegen Blattläuse herstellen und das geht so:
8 Waschnuss-Schalen mit einem 3/4 Liter Wasser auskochen, abkühlen lassen, durch einen Kaffee- oder Teefilter durchseien und in eine Sprühflasche füllen. Damit kann man die befallenen Pflanzen einspühen, das scheinen die Plagegeister nicht zu mögen. Meine Rosen sind nach mehrmaligen besprühen jedenfalls blattlausfrei. Probiert es einmal aus, es ist einen Versuch wert.

Dienstag, 1. Juni 2010

Junisonne


Junisonne,
Sommersonne
Stehn auf ihrer Höhe schon;
Deiner Fahnen
Leises Mahnen
Wohl vernehm ich’s, bunter Mohn.

Sinnend steh’ ich,
Träumend seh’ ich
Weit ins Land vom Wiesensaum;
Winde weben,
Blüten beben –
Und das Leben ist ein Traum.

Karl Friedrich von Gerok
deutscher Theologe und Dichter
(1815 - 1890)


Leider will die Junisonne noch nicht so. Die erste Blüte meines Mohns ist aufgegangen. 24 weitere Knospen warten noch, so viele hatte die Pflanze noch nie. :0)


 

Rechtliches

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