Mittwoch, 30. Dezember 2009

Weihnachtskartengalerie 2009

Mittlerweile Tradition: Unsere Galerie der Weihnachtskarten.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohes Fest!

Ich wünsche Euch allen ein
Friedliches und Frohes Weihnachtsfest

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ready for take-off


Einkaufen
Weihnachtspost schreiben
Weihnachtspakete abschicken
Weihnachtspakete annehmen
Geschenke zur lieben Nachbarin bringen
(und auf dem Heimweg nicht weniger bepackt sein)
Liebe Weihnachstpost bekommen und lesen
Rouladen-Goulasch à l'Oma mit Rotkraut und Klößen servieren
In der Bücherei Beschäftigung für kribbelige Kinder besorgen
Kühlschrank gut zureden, damit er der zusätzlichen Belastung Stand hält
Jede Menge Vorräte in den kühlen Keller schleppen
Weihnachtsbaum von den Kindern schmücken lassen
gemütlich mit der ganzen Familie Kaffee/Saft trinken
Die doch noch aufgefundene Fensterdekoration aufhübschen
Letzte Geschenke besorgen
eine Trillion Kleinigkeiten erledigen

Wohnzimmer aufräumen
Kisten mit Weihnachtsbaumbeschmückungsutensilien wieder wegpacken
Allerletzte Geschenke einpacken
Gemeinsam in den Familiengottesdienst gehen
Die Weihnachtskrippe anschauen
Buffet vorbereiten
Herausfinden, wer was anziehen wird
Schnelles Mittagessen für Morgen ausdenken
Christkind beim Geschenke-unter-den-Baum-legen assistieren

... also alles im grünen Bereich. :0)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Land in Sicht!

So langsam ist alles, was ganz furchtbar dringend war erledigt. Die Ente wartet auf ihre Finale Bestimmung in der Gefriertruhe, der Weihnachtsbaum steht auf der Terrasse, 50 farblich abgestimmte Weihnachtskugeln wurden im Weihnachtsvorschlußverkauf erhamstert und die Päckchen für Paketbote, Postbote und die Männer von der Müllabfuhr liegen im Flur bereit.
Jetzt nur noch einmal Post, Bücherei, Bäcker, Metzger und noch ein paar Kleinigkeiten erjagen und dann kann Weihnachten kommen. :0)

Montag, 21. Dezember 2009

Psychologen-Weihnachten

Wenn ich Psychologin wäre, dann hätte ich meine helle Freude daran, heute den ganzen Tag im Supermarkt zu verbringen und Leute zu beobachten. Das ist Faszination pur, ehrlich!

Sonntag, 20. Dezember 2009

It's cold outside

Hier ist es mit -13°C klirrend kalt und man muß sich richtig überwinden, vor die Haustür zu gehen. Die Gersprenz friert langsam zu, an einigen Stellen bewegt sich schon garnichts mehr. Erstaunlich, dass die Stockenten trotzdem durchs Wasser paddeln und kopfunter nach Futter suchen.

Samstag, 19. Dezember 2009

Sammlung von Haushaltstips

Ich konnte wieder einmal nicht widerstehen, ein altes Buch zu ersteigern. Darin sind jede Menge praktische Anleitungen zur Beseitigung von im Haushalt auftretenden Malheurchen zu finden.
Und so ein nettes Gedicht ist am Anfang abgedruckt:

Wohlbewährte Hausrezepte,
die man so zusammenschleppte
Von erfahrenen Bekannten,
Jungen Basen, alten Tanten -
Was man, da es stets pressierte,
Auf ein Blättchen schnell notierte,
Um in Taschen, Winkeln, Ecken
Es sorgfältig zu verstecken,
Wo in Not, Drang und Gefahr
Es dann nie zu finden war -
Nun, um allen diesen Schätzen,
die so nötig sind zum Leben,
Einen sichern Ort zu geben,
Sie in Reih' und glied zu sehen,
Wo man, wenn es eilt, geschwinde
Alles schön beisammen finde,
Darum ist dies Büchlein da
für die sammelnde Mama,
für die hoffnungsvolle Tochter,
für die erbenden Geschlechter.
Und der Hausfrau weiser Sinn
Offenbart sich darin,
Dass dem ganzen Haus ein Segen
Blüh' aus diesem Buch entgegen.

Freitag, 18. Dezember 2009

Tip: Gepunktet

Der Müllterminzettel für das nächste Jahr war im Briefkasten. Da ich es garnicht mag, dauernd darauf zu gucken, wann denn nun wieder die gelben Säcke rausgestellt werden müssen, damit es nicht vergessen wird, wird es bei uns im Familien-Kalender vermerkt.
Früher habe ich "Müll", "grüne Tonne", usw. immer ausgeschrieben und saß entsprechend lange daran. Seit zwei Jahren habe ich die buntigen Punktaufkleber aus dem Schreibwarenladen für mich entdeckt. Sie sind ruckzuck in der passenden "Müllfarbe" aufgeklebt und jeder weiß, was damit gemeint ist. Außerdem bleibt mehr Platz für andere Eintragungen. Nicht unpraktisch, gelle?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Einsatzbereit!


Ich erinnert Euch an die Strickzeugtaschen-Anleitung von machwerk? Hier mein fertiges Täschchen für das Sockenstrickzeug. Nach der Anleitung war es auch garnicht schwer, den Reißverschluß einzunähen. Davor drücke ich mich sonst sehr gerne.
Nach den Feiertagen werde ich mir noch eines machen, mit mehr Schnickeldi und in kleiner - für Frühchen-Socken ;0)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Navajo

Eine Spule musste leer gemacht werden und da nur noch ein Restchen darauf war und kein Gegenstück zum Verzwirnen da war, habe ich das erste mal Navajo-Verzwirnen geübt. Das Grundprinzip habe ich kapiert, aber doch ein wenig zu starkt verzwirnt. Sieht aber garnicht so übel aus, gelle? So für den Anfang.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Schneeball

Wieder einmal Blumen in Nachbars Garten. Leider war das aber das letzte Foto von den schönen Schneeball-Blüten. Letzte Woche wurde der Strauch entfernt. Dabei roch es um Weihnachten herum immer so wunderbar frühlingshaft, wenn ich aus der Haustür kam. Schade :0(

Montag, 14. Dezember 2009

Baum fällt!

Zwei Monster-Riesen-Bäume gibt es jetzt weniger im Garten und morgen kommen die netten Baumfäller noch einmal.
Das Tochterkind ist garnicht begeistert, dass "ihre" Bäume jetzt weg sind und hat in etwa so reagiert wie Idefix (war das nicht in der "Trabantenstadt"?). Sobald der neue Gartenzaun steht, muss ein vernünftiger Ersatz herbei, der allerdings nicht so hoch werden darf.
Hoffentlich will der dann auch wachsen trotz all der Wurzeln, die noch im Boden sind.

Blau ist fertig!

Die blaue Wolle ist fertig verzwirnt. Schon viel gleichmäßiger. Als nächstes ist eine naturfarbene Wolle dran.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Schwedenhaus


Plätzchen haben wir noch nicht gebacken, dafür aber ein Lebkuchenhaus vom Schweden verziert. Im Hintergrund sieht man ein wenig von ersten Schnee, der heute gefallen ist.

Freestyle

... haben wir heute Morgen in der Kirche erlebt. Der Organist interpretierte frei und sehr kreativ die Noten und Pausen in Höhe und Dauer und hinter uns schmetterte ein älterer Herr aus voller Brust, nur leider meist mit anderem Text und nach dem verzögerten Harmoniesuchsystem. Da kräuseln sich einem die Fußnägel und Darmzotten. Aaaargh!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Blogtip: machwerk

Wer gerne näht und guckt, welche Projekte die Welt da draußen gerade unter der Nadel hat, kann hier bei machwerk einmal vorbeisurfen. Obendrein gibt es auch kostenlose Anleitungen für Taschen und eine Kladde zum Download.
Das Ebook für das Strickzeug-Etui habe ich schon ausgedruckt, das brauche ich unbedingt :0)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Countdown läuft

Sodele, die ersten fünf Weihnachtsbriefe sind geschrieben und werden gleich zur Post gebracht. Für meine Verhältnisse bin ich spät dran, aber bisher ist hier auch noch kein Brief eingetroffen, also geht des dem Vrewandten- und Bekanntenkreis nicht besser.
Die Adventszeit wäre viel schöner, wenn es ein paar weniger Termine wären. Heute ist ein besonders verrückter Tag. Also: Auf ins Getümmel!

Samstag, 5. Dezember 2009

Blau verzwirnt

So langsam wird es gleichmäßiger :0) Jetzt muß nur noch gehaspelt und gewaschen werden.

Freitag, 4. Dezember 2009

Aufräumarbeiten

Erinnert Ihr Euch an das Fischmysterium? Das Wellblech ist nun verschwunden und einer Mauer gewichen. Die Fische sollen können nun bequem links etagenweise die Fischtreppe erklimmen. Heute morgen wurden tonnenweise Steine und Erdreich entfernt, um den Bach wieder frei zu bekommen, eben wurde der große Bagger abtransportiert und eine Kolonne von LKWs brachte ein letztesmal unser Haus beim Vorbeifahren zum Beben.
Nächstes Jahr im Sommer, wenn alles mit Pflanzen, Flechten und Algen überwuchert ist, sieht es bestimmt ansprechender aus. Ich muss schon sagen, so übel ist es garnicht geworden und der Graureiher hat nun unterschiedliche Wassertiefen als Snackbar zur Verfügung.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Angesponnen

Mal sehen, wie sie gesponnen und verzwirnt aussieht :0)

Montag, 30. November 2009

Hö?

Man kann sicher sein, dass man ausgerechnet den Artikel, von dem man dachte, dass man ihn ohnehin nie bekommt und auf den man einen lächerlich kleinen Betrag geboten hat, dann doch ersteigert. Das muss sich jetzt erst einmal setzen ...

Freitag, 27. November 2009

Glücklich :0)

Juhuu, ich habe ich Bücher ersteigert - Jahrhundertwende - und zwar Ratgeber für junge Frauen, die ihren eigenen Hausstand gründen oder in die Arbeitswelt eintreten wollen. Das finde ich spannender, als jeden modernen Krimi.
So, und nun heißt es warten auf die Post (trippelmitdenfüßenundhopsimkreisherum).

Donnerstag, 26. November 2009

Bumbee?

Nachts, wenn man nicht einschlafen kann, kommen einem so merkwürdige Gedanken wie etwa: Warum heißt das Bambi im Film eigentlich Bambi? Und warum schreibt man es so völlig unamerikanisch? Eigentlich müsste man es doch dann Bumbee schreiben, oder nicht? Aber was soll das dann bedeuten?
Bee ist klar, eine Biene und Bum ist der Allerwerteste oder auch ein Nichtstuer. Mmmh, der macht wohl nicht so viel Sinn, denn ein faules Reh ist kein wirklicher Sympathieträger und passt so garnicht zum American Dream (vom tellerwaschenden Reh zum Millionär?). Also doch die andere Alternative, in freier Übersetzung also Bee und Bum auf deutsch sozusagen, "Hummeln im Hintern?" Da das Bambi selten still steht, keine üble Alternative. Oder eine Kurzform von Bumblebee, also Hummelchen? Aber die Schreibweise? Mmmh ...
So kann man schon eine Menge Nicht-Schlafenszeit überbrücken. Aufstehen und schnell mal googeln hätte mir einige zusätzliche Falten in den Gehinwindungen erspart:
"Bambi, eine Lebensgeschichte aus dem Walde" ist eine 1923 erschienene Geschichte des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Felix Salten, der die Rechte für 1000 Dollar an die Amerikaner verkaufte. Darüber hat er sich später bestimmt sehr geärgert, als der Film 1942 herauskam. Zunächst war dieser nur mäßig erfolgreich, erst bei der Wiederaufführung im Jahre 1947 kam an aus der Verlustzone heraus. Immerhin hatten die Produktionskosten bei 2 Mio Dollar gelegten, für damalige Verhältnisse ganz nett.
Daher also die deutsche Schreibweise. ;0)

Mittwoch, 25. November 2009

Suppenorakel

Hat es etwas zu bedeuten, wenn das Tochterkind auf den Löffel mit der heißen Buchstabensuppe pustet und dann genau ihre Initialen (und nur die) auf dem Tisch landen?

Dienstag, 24. November 2009

Pröbchen!

Ich liebe Pröbchen! Im Drogeriemarkt kann ich nur schwer an diesen niedlichen kleinen Fläschchen, Tübchen und Döschen vorbei gehen. Sie sind ja auch so praktisch, erst einmal zum Mitnehmen für (Kurz-)Urlaube, aber auch um das zu tun, wofür sie gedacht sind: Ausprobieren. Schon oft habe ich dadurch ein neues Lieblingsprodukt gefunden.
Wenn sie dann leer sind bedauere ich es. Nicht so sehr die Tatsache, dass sie aufgebraucht sind, sondern eher, weil hier kein Kind Kaufladen-Ambitionen entwickelt hat. Im Kaufladen von meiner Schwester und mir (in 70er-Jahre-orange und mit einer echten Uhr oben in der Mitte und tollen kleinen Schütten für alles mögliche) landeten die sauber ausgewaschenen Pröbchenbehälter und wurden sehr geliebt.
Lebensmittel-Probierstände meist am Freitag in den großen Supermärkten sind dagegen nicht so mein Fall. Wenn ich probiere, sehe ich mich genötigt einen Kommentar abzugeben und der muss nicht immer gut ausfallen und das ist mir unangenehm, denn der Vorführende kann ja nichts dafür, wenn das Produkt nicht ankommt und ich zweifle ehrlich gesagt daran, das die Beurteilungen ihren Weg zurück zum Hersteller finden und er dann sein Produkt verbessert.
Je älter ich werde, desto mehr habe ich ein Problem mit diesen Fix-in-den-Topf-und-Wasser-drauf-dann-superlecker-Produkten. Letzte Woche wurde uns eine Gemüsesuppe mit optionaler Fischeinlage direkt in den Briefkasten eingeworfen. Beschreibung und Verpackungsfoto klangen viel versprechend und so hobelte ich Gemüse, kaufte Fischeinlage und Crème fraîche und ... aß mit der Familie und gekräuselten Augenbrauen. Dann stellten wir fest, dass die Suppe nach ähnlichem Strickmuster, aber ohne dieses gelbliche undefinierbare Pulverzeugs aus der Tüte bedeutend besser geschmeckt hätte.
Also: In Zukunft kein Tütenzeugs für uns. Proben können schon sehr nützlich sein.

Donnerstag, 19. November 2009

In guter Gesellschaft

Das Tochterkind ist nicht die einzige, die krank ist. Mit ihr sind es zehn Kinder aus ihrer Klasse und wen man im Ort trifft, der ist entweder selber krank oder hat ein krankes Kind daheim.

Montag, 16. November 2009

Typischer Novembertag

Während das Tochterkind hustend und schnupfend, ganz erbärmlich schlapp und fiebernd im Bett liegt, regnet es Bindfäden, der Lärm von zwei Baustellen bildet die eintönige Geräuschkulisse und die Weihnachtswerkstatt hat in der Küche geöffnet. Für einen guten Zweck entstehen weihnachtliche Windlichter im Akkord und die Arbeitsfläche verschwindet unter einem bunten Durcheinander von Laminierfolien, Schneidematte, Rollschneider, Scheren, Servietten, Transparentpapier, Schnipseln und diversen Dingen, die da eigentlich garnichts zu suchen haben.
Zeit für einen schönen heißen Tee!

Samstag, 14. November 2009

Very-Fast-Caching

Wir sind richtig gut: Drei Geocaches bei sanftem Nieselregen und guter Laune innerhalb nur einer halben Stunde. Gefunden dabei wurden ein Multi und zwei Tradis, und jede Menge schöner Ecken, die wir bei besserem Wetter bestimmt noch einmal aufsuchen werden.

Unglaublich

Ich hätte nicht gedacht, dass man sich über ein neues Bügeleisen so freuen kann :0) Aber das tue ich gerade. Genau genommen ist es kein Bügeleisen, sondern echte Haushalts-High-Tec: Ein Dampfbügelgenerator, der sogar zugeklappt und an einen Griff getragen werden kann und dann aussieht wie ein Raumfahrerhelm (wahrscheinlich habe ich deswegen eben beim Testen die Star Wars Melodie vor mich hin gesummt). Aber das beste daran ist, dass es richtig gut bügelt, man dafür viel weniger Zeit braucht als vorher und von der UVP des Herstellers weit entfernt war.

Freitag, 13. November 2009

Schweinegrippe

Die Schweinegrippe (hessisch: "Wutzeschnubbe") ist zur Zeit das Diskussionsthema schlechthin. Impfen oder nicht impfen, das ist hier die Frage. Der Impfverstärker wird kritisch gesehen und anscheinend auch mit Recht.
Hier ein interessanter Link für alle, die sich informieren möchten: Impfung gegen Schweinegrippe
Und hier Squalen bei Wikipedia.

Donnerstag, 12. November 2009

Getrocknete Chilis

So eine Chilipflanze kann ja recht ertragreich sein und so furchtbar oft essen wir mit Rücksicht auf das Tochterkind nicht scharf. Deswegen habe ich die restlichen Chilis nun getrocknet.
Dazu werden sie in möglichst dünne Scheibchen geschnitten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt. Die Scheibchen sollten möglichst nicht übereinander liegen. Den Backofen auf 50°C vorheizen (Umluft) und die Chilis in ca. 1 1/2 Stunden trocknen. Dabei immer wieder (so etwa alle 10 Minuten) die Ofenklappe öffnen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen und zu kontrollieren, ob sie trocken sind. Wenn sie sich "knusprig" anfühlen herausnehmen und abkühlen lassen. In einem Schraubglas halten sie sich gut.
Heißer sollte man es nicht versuchen, weil sonst die hübsche rote Farbe verloren geht. Immer gut die Hände waschen, die Schärfe hält noch lange an den Fingern und es ist nicht ratsam, sich dann ins Auge zu fassen.
Übrigens passt ein Hauch von Chili ganz großartig zu Mohrenköpfen.

Mittwoch, 11. November 2009

Furoshiki

Die Zeit des Weihnachtsgeschenke-Einpackens naht und auf der Webseite des Japanischen Umweltministeriums ist eine Anleitung, wie man mit einem Tuch nicht nur Geschenke verpacken kann. Gezeigt wird z. B. auch eine Möglichkeit, wie man eine Wassermelone sicher transportieren (im Urlaub sehr praktisch) oder Bücher tragen kann.
Die alte Tradition soll wiederbelebt werden und mithelfen, die Berge an Verpackungsmüll zu reduzieren. Sehr praktisch, wie ich finde.
Gefunden habe ich die Anleitung ursprünglich hier: Tanjas Traumberg
Und jetzt gehe ich ein Tuch suchen. Eine Melone haben wir zwar nicht im Hause, dafür aber einen Kürbis :0)

Montag, 9. November 2009

Diesmal bunt


Das dritte Garn ist fertig, diesmal eine bunte Wolle. Es klappte schon viel besser. Diese Wolle war um einiges kurzfasriger als die erste, der Auszug deswegen nur halb so lang und der Takt in dem das Spinnrad angetrieben werden musste ein ganz anderer.

Donnerstag, 5. November 2009

Haufenweise

So, der Rasen ist wieder zu sehen und gefühlte Millionen von Blättern sind in der Biotonne verschwunden (wir haben die XXXL-Version). Mit der Geschwindigkeit, in der das Laub gerade von den Bäumen rieselt, ist der ganze Spuk in einer Woche vorbei. Morgen dann: The same procedure ...

Dienstag, 3. November 2009

Völkerverständigung

Gestern abend In den frühen Morgenstunden ausgelesen: Ein absolut lesenswertes Buch, das kurzweilig und interessant die Beziehungen von Deutschen und Chinesen unter die Lupe nimmt.
Das Buch läßt sich auch gut "häppchenweise" lesen, da es in kurze bis mittellange Absätze unterteilt ist. Die Autoren haben zahlreiche Chinesen und Deutsche interviewt und manchmal staunt man, wie für uns alltägliche Verhaltensweisen auf den jeweils anderen wirken. Die gemeinsame Geschichte wird anschaulich und objektiv beleuchtet und macht so die aktuellen Beziehungen leichter verständlich.

Montag, 2. November 2009

Erste Wolle

Das ist es nun, mein erstes mit dem Spinnrad gesponnenes Wollknäuel aus Eiderwolle. Auch wenn es noch recht unregelmäßig aussieht, läßt es sich gut verstricken. Das Probestückchen habe ich aber wieder aufgeribbelt. Dieses Knäuel werde ich erst einmal aufheben, um demnächst, nach ein wenig mehr Übung, dann vergleichen zu können.

Samstag, 31. Oktober 2009

Vogelfutter

Wenn der Himmel blau ist und die Sonne scheint, sieht eigentlich alles hübsch aus. Obwohl ... schneebedeckt und mit einer aufgeplusterten Amsel wäre es sicher auch ein schönes Bild, aber da habe ich es nicht eilig.

Freitag, 30. Oktober 2009

Farbübergang


Mittwoch, 28. Oktober 2009

The Lady's Yes

"Yes," I answered you last night;
"No," this morning, Sir, I say.
Colours seen by candlelight,
Will not look the same by day.

When the viols played their best,
Lamps above, and laughs below--
Love me sounded like a jest,
Fit for Yes or fit for No.

Call me false, or call me free--
Vow, whatever light may shine,
No man on your face shall see
Any grief for change on mine.

Yet the sin is on us both--
Time to dance is not to woo--
Wooer light makes fickle troth--
Scorn of me recoils on you.

Learn to win a lady's faithNobly,
as the thing is high;
Bravely, as for life and death--
With a loyal gravity.

Lead her from the festive boards,
Point her to the starry skies,
Guard her, by your truthful words,
Pure from courtship's flatteries.

By your truth she shall be true--
Ever true, as wives of yore--
And her Yes, once said to you,
SHALL be Yes for evermore.

Elizabeth Barrett Browning
(1806 - 1861)

Montag, 26. Oktober 2009

Charakterfisch

Wer da sagt, ein Fisch ist wie der andere, der irrt gewaltig. Auch Zierfische können einen ganz eigenen Charakter haben, wie z. B. unsere Prachtschmerle, die wir uns vor sechs Jahren ins Aquarium holten, um der ungezügelten Vermehrung der Wasserschnecken Herr zu werden.
Sie jagte uns an einem der ersten Abende bei uns einen großen Schrecken ein: Sie lag auf dem Rücken auf dem Bodengrund und rührte sich nicht. Als wir an die Scheibe stürzten, um zu sehen, was passiert war, wurde sie gleich lebendig und schwamm verschämt ein paar Runden um sich dann wieder auf den Boden sinken zu lassen. Nach ein paar Tagen kritischen Beobachtens war klar, sie dachte garnicht daran, wie jeder andere Fisch mit leisen Flossenschlägen in der sachten Strömung zu dösen. Nein, sie legte sich bequem auf den Boden, machte den Antennenwelsen ihren Platz auf den Wurzeln streitig, suchte sich ihr Bett im Pflanzendickicht oder "parkte" senkrecht neben dem Ausströmer ein.
Ansonsten hat sie die Eigenheiten einer alten adeligen Erbtante, macht jedem aus lauter Neugierde das Futter streitig, guckt, wo die anderen hinschwimmen und verfolgt sie mit lauten Knackgeräuschen (Fische sind keineswegs stumm) und hat Tage, an denen sie einfach unausstehlich ist. - Ein Charakterfisch eben :0)

Samstag, 24. Oktober 2009

Gelb


Freitag, 23. Oktober 2009

Fischmysterium II

LKWs brettern durch die Straße, die ganze Woche malträtierte das Geräusch eines Preßlufthammers unsere Ohren und Nerven, das Quietschen von Baggerketten ist allgegenwärtig von 7:30 Uhr morgens bis 18:30 Uhr abends, hin und wieder donnert eine Baggerschaufel voll Erde und Steine in einen Kontainer und die Gläser klingeln in den Küchenschränken. Jetzt ist endlich Ruhe - Wochenende auch auf der Baustelle.
Hoffentlich wissen die Fische diesen Aufwand zu schätzen. Geld genug kostet es, wird aber von einem Energieunternehmen als Kompensationsinvestition bezahlt. Da fragt man sich, ob man es nicht für die Natur irgendwo besser hätte investieren können. Natürlich sieht es nämlich garnicht aus und aus den lauten Rufen des Vermessers und dem ignorieren desselben durch die Arbeiter vor Ort kann man auch nichts ablesen.
Aus der Zeitung konnte man Erfahren, dass man bis Ende des Jahres fertig sein möchte. Meine Nerven und ich hoffen auf einen schnelleren Abschluss der Erdarbeiten.
Irgendwie scheint das Fleckchen Stadtgebiet um uns herum besonders baustellenanfällig zu sein. Seit sechs Jahren gab es kaum einmal ein paar Tage ohne und die nächsten Bauarbeiten in unserer Straße sind bereits angekündigt, seufz ...

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Stolz bin!

Heute wurde der Einband gedruckt, das "Innenleben" ist schon fertig und morgen geht alles raus an den Buchbinder. In einer Woche können wir das fertige Buch dann schon durchblättern.

Montag, 19. Oktober 2009

Fertig!


Neues Zeitverbringding II

Die Lieferung verzögert sich um 14 Tage, seufz. Da merkt man einmal, dass man das Warten nicht mehr gewohnt ist, auch wenn das Objekt der Ungeduld erst von der anderen Seite der Erdhalbkugel komme muss. Die Globalisierung reduziert eben keine Kilometer.
Na gut, dann nähe ich eben meine Schürze für die Nachtwächterrundgänge.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Herbst an der Stadtmauer

Wenn der Himmel so aussieht,
kann man den Herbst aushalten :0)

Samstag, 17. Oktober 2009

Neues Zeitverbringding

Nachdem ich gestern endlich die CD-Rom für den Drucker abgegeben und das Buchprojekt nun abgeschlossen ist, habe ich mich eben mit einer lang geplanten und erwarteten Bestellung belohnt. Jetzt heißt es warten auf den lieben Paktboten ... :0)

Fischmysterium

Seit wir hier wohnen, hören wir das leise Plätschern des Wasserfalls hinter dem Haus. Seit dieser Woche wird dieses Geräusch von brummen, klappern und donnern übertönt. Wir haben erfahren, daß die Fischtreppe (welche Fischtreppe? Weder wir noch die Fische wußten, dass der Wasserfall eine Fischtreppe sein sollte) nach neuesten Erkenntnissen der Fischereiwirtschaft erneuert wird.
Ob man wohl Lachse ansiedeln möchte? Naja, im Rhein soll es ja wieder welche geben, also warum sollten sie nicht bis in den Odenwald wandern wollen?
Bisher wurden große Rohre ins Bachbett gelegt und bis auf einen schmalen Streifen alles mit Kies zugeschüttet. Ob das so bleibt? Sehr mysteriös, das ...

Freitag, 16. Oktober 2009

Sonne? Sonne!

Die spärlichen zehn Minuten, an denen eben die Sonne herauskam, bin ich sofort zum Rathaus gelaufen, um noch schnell den leuchtend roten Busch zu fotografieren, bevor die ganze Pracht wieder vorbei ist.
Das ganze Jahr hindurch fristet er ein bescheidenes Dasein in der Nähe des Einganges, aber im Herbst sieht man ihn von weitem und viele Leute bleiben stehen, um ihn anzuschauen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Verzopft noch eins!

Mittlerweile sieht der Zopf nach dem Rezept von Frau Antonmann schon viel besser aus. Ich habe ja auch versprochen zu üben. :0)
Die Freestyle-Füllung (was die Vorräte so hergaben) bestand diesmal aus Marzipan, Pekan-Nüssen, Mandeln, Haselnüssen, Honig und Zimt. Ein Bild des fertig gebackenen Zopfes gibt es nicht, er war zu schnell verschwunden.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Gut vorgesorgt

Unser Sandkasten wird eifrig genutzt ... aber nicht von den Kindern, die nun schon ein wenig zu groß dafür sind. Ein Eichhörnchen hat den lockeren Sand dazu auserkoren, die Wintervorräte zu verbergen. Überall türmt sich Hügelchen an Hügelchen und schon über ein Dutzend Walnüsse aus dem Garten der Nachbarn von gegenüber wartet darauf, im Winter wieder ausgebuddelt zu werden.
Mein Hochbeet sieht ähnlich aus, nur wird das Eichhörnchen dort wohl eine herbe Enttäuschung erleben. Wie man an einem Mauseloch sehen kann, hat das Vorratslager dort einen Untermieter bekommen.

Samstag, 10. Oktober 2009

Haube 18. Jahrhundert


In einem Blog habe ich eine Anleitung für eine einfache Haube des 18.Jahrhunderts gefunden (Herzlichen Dank dafür!) und leicht abgeändert. Bei mir ist der Haubensattel abgerundet und hat eine Spitze. Dafür habe ich ihn aus zwei Teilen gearbeitet. Die Idee mit Kordel und Knopflöchern ist genial und die Haube war ganz fix genäht.
Ein Haubenmodel stand in der kurzen Regenpause leider nicht zur Verfügung, deswegen gibt es nur ein improvisiertes Bild.

Loop 5 - Neueröffnung mit Testbegehung

Gestern wurde ein riesiges neues Einkaufszentrum in Weiterstadt eröffnet. Erster Eindruck ist ein grosszügiges, gut beleuchtetes und mehrstöckiges Parkhaus mit direktem Übergang zu den Verkaufsräumen. Innen wird man von einer Unmenge von kleinen und großen Läden erschlagen, zu viel um sie bei einem ersten Besuch zu erkunden, wir waren noch nicht einmal auf allen Etagen.
Die großen Tafeln mit dem Lageplan sind ziemlich überflüssig, vom daraufschauen wir man meistens nicht schlauer. Wegweiser deuten in verschiedene Richtungen, in unserem Falle leider in die falsche, aber die auch nach einem langen Tag immer noch netten und geduldigen Informations-Damen bügelten das wieder aus.
Erkundet haben wir einen riesigen Buchladen mit sehr netten Beraterinnen/Verkäuferinnen und ich kann als Eröffnungs-Sonderangeobt nun einen Tatzen-Rucksack mein eigen nennen. Die Kinder bekamen kleine Zugebsel und wurden mit Luftballons versorgt. Ein großes Spielwarengeschäft ist schön hell, gut sortiert und man kann in Ruhe schauen.
Das Design erinnert von der Thematik her überall an Flugzeuge: Kleine Flugzeuge waren zu sehen, die Deckendekoration ist einer überdimensionierten beleuchteten Flugzeugturbine nachempfunden, kleine Flieger leuchten, bunte Mosaikeinlagen im Fußboden, ausrangierte Flugzeugsessel als Ruhebereich, eine Sitzbank in Form eines riesigen Propeller, ...
Sehr schade, dass wir schon gegessen hatten, einige der zahlreichen Imbißstuben sahen sehr vielversprechend aus und dufteten auch so (besonders diese asiatische, ooooh, mjam).
Andernorts war die Luft nicht so wirklich gut, es ist eben noch alles neu und die verwendeten Farben, Lacke und Kunststoffe dünsten angewärmt durch viele Strahler vor sich hin.
Alles in allem ein erfolgreiches Konzept und wir werden bestimmt wieder hingehen, sobald sich der Eröffnungstrouble gelegt hat.

Nähprojekt: Beinkleid 1888 Teil IV

Et voilá! Meine Interpretation der Beinkleider sind fertig. Zuerst von vorn. Der Schlitz ist oben mit zwei Knöpfen komfortabel zu schließen.



Hinten ist der Popo-Bereich ab der unteren Mitte offen. Die beiden Seiten werden übereinander gelegt und mit zwei Bändern reguliert. Die Schleife habe ich seitlich positioniert und die Beinausschnitte mit Spitze und Zierstichen verziert. Die Beine sind absichtlich etwas lang (aber der Anleitung entsprechend) , da ich möchte, daß sie Spitze später unter dem Rock hervorguckt.
Das macht alles einen sehr voluminösen Eindruck, ist aber recht praktisch, da die Größe recht universell ist. Wer weiß, wie kalt es im Dezember wird und ich will unter dem Beinkleid mindestens eine Strumpfhose tragen.

Freitag, 9. Oktober 2009

Nähprojekt: Beinkleid 1888 Teil III - Exkurs

Da der Text doch einige Fragen offen lässt, habe ich einmal weiter gegoogelt. Die Frauen hatten damals natürlich Unterhosen an und konnten abschauen was genau gemeint ist. Es gab natürlich Variationen im Verschluss-System und der Länge. Manche Hosen hatten ein "Kläppchen" hinten oder waren im Schritt offen. In Anbetracht der Zeiten von üppiger Garderobe, Korsetts und weiten Röcken war es da nur vernünftig. Man konnte sich ja schließlich nicht jedes Mal ganz entkleiden, wenn die Natur rief.
Allzu lange gibt es die "Unaussprechlichen" noch garnicht. Ganz früher trugen Männlein wie Weiblein ein längeres Hemd, das alles verhüllte.
Queen Victoria (1819 - 1901) trug aber welche und die sind der Nachwelt erhalten geblieben. Es wäre ihr bestimmt garnicht recht gewesen, daß man ihre Unterbekleidung abfotografiert. Shocking!
Hier noch ein Link zu Schnittmustern mit Unterwäsche 1870 - 1900.

Nähprojekt: Beinkleid 1888 Teil II

3. Kapitel
Anfertigung der Leibwäsche
3. Anfertigung von Beinkleidern



Zu Beinkleidern ist 1,80 bis 2 Meter Stoff erforderlich. Sie werden aus glatten Baumwollstoffen wie Shirting und Nessel oder geköperten Stoffen angefertigt; will man sehr warme haben, so nimmt man Flanell.
Die Beinkleider werden nach Muster geschnitten. Ein solches kann aus Papier nach Fig. 14 hergestellt werden.




Das Grundmaß für die Länge des Beinkleides ist von der Taille aus über die Hüften bis 20 cm oberhalb des Knöchels gemessen. Fig. 15 wird angewendet, wenn der Stoff auf beiden Seiten gleich ist, man also keinen Unterscheid zwischen rechts und links zu machen braucht.

Bein Anfertigen der Beinkleider muß man darauf achten, daß beide Teile gegeneinander fallen, weil man sehr leicht dieselben nach einer Seite schneidet, oder mit anderen Worten: man muß ein rechtes und ein linkes Bein schneiden.

Zuerst wird das Beinkleid an seinem unteren Ende bis zu der Ecke in der Vorderseite mit der Kappnaht zusammengenäht. Dann erhält dasselbe unten einen 2-3 cm breiten Saum. Der Ausschnitt wird mit 2 cm breiten Stoffstreifen belegt. Vorn werden beide Beine 10 - 15 cm lang überwendlings zusammengenäht und oben in Falten gezogen, wobei vorne 6 - 8 cm glatt bleiben. Man setzt dann den Taillenbund auf und näht Bänder und Knöpfe an.

Alle Bänder, welche angesetzt werden, müssen unten gesäumt sein.

Nähprojekt: Beinkleid 1888 - Teil I

Für die Nachtwächterrundgänge in der Vorweihnachtszeit brauche ich natürlich ein Kostüm. Ich bin schon auf der Suche nach einem passenden Kleid, aber auch die Unterkleidung will wohl überlegt sein, immerhin spielen wir bei vermutlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt unter freiem Himmel.
Im "Wegweiser zum häuslichen Glück für Mädchen" von 1888 bin ich fündig geworden. Denn der enthält nicht nur die notwendigen Ermahnungen und Verhaltungsmaßregeln zur moralischen Erbauung, sondern auch eine Anleitung zur Verrichtung der Hausarbeit.
Wenn alles klappt, werde ich also unter dem Rock ein geziemendes Beinkleid tragen, mit Spitzen an den Beinausschnitten. Los geht's!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Die Saison ist eröffnet

Heute kam ein Brief aus der Tochterschule: Die kleinen Kopfmonster gehen wieder um, jeder muß die große Läuseprüfung machen und unterschreiben, dass nicht ein kleines Biest gesichtet wurde. Bisher sind wir immer verschont geblieben, aber das soll man wohl eigentlich nicht sagen, sonst sind wir gleich morgen dran ...
Also losgetigert und neue Haarspülung gekauft, Tochter in die Wanne gesetzt und die Auskämm-Aktion gestartet. Sie fand es klasse. Tiere wurden keine erlegt.
Den chemischen Kampfstoff aus der Apotheke haben wir uns auch zugelegt, vorbeugend und als Abschreckung steht er jetzt im Badezimmerschrank. Haltbar bis 2012. Hoffentlich steht es jetzt einfach nur da bis es wegen abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum entsorgt werden muss.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Irrtümer

Wer seinen Nächsten verurteilt, kann irren,
wer im verzeiht, irrt nie.
Karl Heinrich Waggerl
(1897 - 1973)

Samstag, 3. Oktober 2009

Geschmackstest: Mini-Kiwis


Gestern beim Obst- und Gemüseladen meines Vertrauens gefunden: Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta), auch Japanische Stachelbeere genannt, ist eine voll frostharte kleine Schwester unserer "normalen" Kiwi. Die Früchte sind maximal walnussgroß und haben eine glatte Schale, die man mitessen kann.
Die Schale ist leicht ledrig, läßt sich aber gut kauen. Das Fruchtfleisch schmeckt eigentlich genau wie bei der großen Kiwi, allerdings vielleicht etwas mit einem "bananigen" Einschlag.
Zum Dekorieren von Desserts bestimmt auch eine witzige Idee. Das erinnert mich daran, daß ich die Panna Cotta für heute abend noch vorbereiten muß :0)

Mittwoch, 30. September 2009

Rosa

2 Stunden fast im Paradies

Wenn man zwei Stunden lang in einem tollen Buchladen mit anderen Buchbegeisterten für viel, viel Geld neue Bücher für die Schülerbücherei aussuchen darf, dann ist das schon fast das Paradies. *hach!*

Dienstag, 29. September 2009

Amanita

Montag, 28. September 2009

Herbst-Creme-Suppe

Herbst-Creme-Suppe

1 Handvoll Lauch mit etwas Butter anschwitzen und wieder aus dem Topf nehmen.

3 Karotten, 1 mittelgroße Kartoffel, ein kleiner Butternut-Kürbis (ein Kürbis von 550g ergibt ca. 320g Kürbisfruchtfleisch) waschen schälen und in Stücke schneiden.

Noch etwas Butter in den Topf geben, 1 gehackte Knoblauchzehe, 1 TL gehackter Ingwer und das Gemüse darin andünsten. 1 TL Currypulver, 2 TL gekörnte Brühe, 1/2 Lorbeerblatt und 500 ml Wasser zugeben und das Gemüse weich kochen. Alles mit dem Zauberstab pürieren und mit etwa 150ml Sahne aufgießen. Den Lauch unterrühren und mit einem leckeren Brot servieren.


Sonntag, 27. September 2009

Felsenmeer in Flammen


Gestern waren wir beim Felsenmeer in Flammen.


Glücklich?

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
Charles-Louis de Montesquieu
(1689 - 1755)

Samstag, 26. September 2009

Tagebuch eines armen Fräuleins

Eines meiner ältesten Bücher und schon mehrfach gelesen. Mich fasziniert die Athmosphäre der vor über 150 Jahren geschriebenen Geschichte von Marie Nathusius. Es ist nicht so sehr die Handlung, denn die ist recht einfach gestrickt. Aber wie anders haben die Menschen damals gelebt und wie wichtig waren ihnen moralisch einfwandfreies Verhalten, unverrückbare Gottesfurcht, die Verpflichtung des Namens und Standes, die Achtung vor den Älteren, die Ergebenheit der Dienerschaft und natürlich die Überlegenheit des Ehemannes.
Zeit spielte eine untergeordnete Rolle, ganz anders als heute.

Nachzulesen ist die Geschichte auch hier.

Donnerstag, 24. September 2009

It's hot!

Nun sind sie reif und nachdem wir im Frühling die Pflanze eigentlich als Paprikapflanze für rote spitze Paprikaschoten gekauft hatten, stellte sich eben nach zum Glück vorsichtiger Probe schnell heraus, dass es seeeehr scharfe Chilis sind. Luftschnapp!

Dienstag, 22. September 2009

Zauberball II


Das Dreieckstuch aus dem Zauberball wächst.
65 g Wolle to go.

Sonntag, 20. September 2009

Überbackene Aubergine

Das Rezept habe ich in einer Zeitschrift gesehen und dann kindertauglich abgeändert. Soeben getestet und für gut befunden:

Überbackene Auberginen

2 Auberginen putzen, waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnittflächen salzen und für eine Viertelstunde in einem Durchschlag abtropfen lassen.

400 g Hackfleisch mit

2-3 EL Olivenöl krümelig anbräunen,

2 Stengel Frühlingszwiebeln in Rädchen schneiden und dazu geben

3 EL Tomatenmark und

4 klein geschnittene Tomaten darunter mischen und mit

Pizzagewürz (oder nach Wunsch Majoran, Rosmarin, Basilikum, Pfeffer, Salz, gekörnte Brühe, etc.) abschmecken. Mit ein wenig

Wasser 5 min. schmoren, dann von der Kochstelle nehmen und mit

125 g (oder mehr) würfelig geschnittenem Mozzarella und

3 - 4 EL Parmesankäse vermischen.

Den Ofen auf 180°C mit Umluft vorheizen. Die Auberginenscheiben abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Hackfleischmischung darauf verteilen und ca. 15 bis 20 min. im Backofen überbacken. Dazu passt ein leckerer Basmatireis.

Donnerstag, 17. September 2009

Trost

Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen.
Otto von Leiner

Salve, oh Römer!


Und noch ein Seifchen ist fertig: Eine Römerseife. Nicht, dass schon die Römer diese Art Seife verwendet hätten, der Gedanke kam mir bei den Inhaltsstoffen.
Olivenöl (das gab es damals schon und meines Wissens haben es die Römer in Gallien eingeführt), Lorbeeröl (klar, der Lorbeerkranz des Julius Cäsar), etwas Sonnenblumenöl, Kokosöl (Kokosnüsse haben die Römer doch bestimmt aus den afrikanischen Provinzen importiert, oder?), Aprikosen-, Orangen,- und Zitronenöl (heimisches Obst) und noch Heilerde (eine Handvoll Staub aus dem Colosseum, aber gesammelt, bevor die Gladiatoren dort mit den Kämpfen begannen). Beduftet ist das Ganze mit Lavendel, Rosmarin und einem Hauch Pfefferminz.
Damit sind die Öl- und Fettvorräte deutlich geschrumpft und der Vorraum im Keller riecht sehr ansprechend. :0)

Dienstag, 15. September 2009

Seife, Baby!

Eben gerade geschnitten und zum Ruhen in einen Karton gebettet: Eine Baby-Seife mit Mandel-, Jojoba- und Olivenöl und dazu noch Kakao- und Sheabutter. Das Rezept gibt es, wenn sich die Seife in ein paar Wochen als gut erweist. :0)
Riechen tut sie auf alle Fälle schonmal gut.

Montag, 14. September 2009

Probleme mit dem Dreisatz

Mathe Hausaufgaben: Seite 80 Nr. 10

Frage:
Eine Stockente braucht für das Ausbrüten von neun Eiern 27 Tage.
Wie lange braucht ein Seeadler bei zwei Eiern?

Rechnung:

9 Eier = 27 Tage
1 Ei = 3 Tage
2 Eier = 6 Tage


Antwort:
Ein Seeadler braucht laut Wikipedia zum Ausbrüten von zwei Eiern 38 Tage. Leider war es meiner Mutter und mir nicht möglich, einen Kausalzusammenhang zwischen der Brutdauer der Stockente und der des Seeadlers herzustellen. Auch halten wir es für unwahrscheinlich, daß die Stockente ihre Eier eines nach dem anderen und nicht zeitlich in etwa parallel ausbrütet. Wir bitten das Fehlen des Rechenweges zu entschuldigen und empfehlen die Konsultation des Biologielehrers.

Gewinner und Verlierer

Habt ihr gestern das Fernsehduell gesehen? Wenn man danach fragt, wer da eine gute oder weniger gute Figur abgegeben hat, muß man wohl feststellen, daß die Verlierer des Abends eindeutig die Moderatoren waren. Besonders Maybritt Illner griff in ihren Formulierungen öfter daneben und wurde von den beiden "Duellanten" gekonnt und verdient abgekanzelt.
Aber keiner von den Moderatoren bekleckerte sich mit Ruhm, die Fragen waren vorhersehbar und zu keiner Zeit wirklich "gefährlich". Die Sender haben eben nur ihre Quotenmänner und -frauen geschickt. Die Fragequalität eines Günther Jauch oder von Ulrich Wickert habe ich doch sehr vermißt ...

Sonntag, 13. September 2009

Dieburger Butterkuchen

Butterkuchen
Einen Teig aus
250 g Sahne,
200 g Zucker,
1 Pck. Vanillezucker,
4 Eiern,
300g Mehl,
1 Pck. Backpulver und
einer Prise Salz
anrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
10 min. bei 200°C im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) backen.
In dieser Zeit für den Belag
100 g Butter,
200 g Zucker,
1 Pck. Vanillezucker,
4 EL Sahne,
100 g gehackte Mandeln und
100g gemahlene Mandeln
vermischen. Gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Nochmals 10 bis 15 min. backen, bis er sich leicht bräunt. Nach dem Abkühlen ist der Belag lecker knusprig. :0)

Samstag, 12. September 2009

Startlöcher

Sodele, eben habe ich eine Bestandsaufnahme der vorrätigen Fette und Öle gemacht, mir dann zwei Seifenrezepte ausgedacht und mit dem Seifenrechner ausgerechnet, ob alles seine Richtigkeit hat. Sobald ich wieder sturmfreie Küche habe, geht es los. :0)

Königskerze

Bei der Terrasse breitet die Königskerze ein flauschiges Streichelblatt nach dem anderen aus. Wenn man Maus in einem Bilderbuch wäre, könnte man daraus genau die richtige Bettdecke für den Winter machen.
Schade, daß ich nicht wirklich gut zeichnen und malen kann.
 

Rechtliches

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