Freitag, 31. Dezember 2010

Erste Pralinen


Das Tochterkind hat sich von der Oma zu Weihnachten Pralinenformen und ein Pralinenkochbuch gewünscht. Dies ist ihre erste Praline mit der Blütenform und weißer und dunkler Schokolade. Es klappt gut und ist auch für Neunjährige gut allein zuzubereiten.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kartengalerie 2010


Mittlerweile schon Tradition geworden, ist unsere Kartengalerie im Flur.
Kartengalerie 2009
Kartengalerie 2008
Kartengalerie 2007

Diesmal sind auch ein paar Karten von Geschäftspartnern dabei, die ihren Weg vom Büro nach Hause gefunden haben und mir besonders gut gefallen haben. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass die Post noch auf einigen Antwortkarten hockt, aber das macht ja nichts :0)

Hundetücher


Dieses Projekt ist inzwischen schon eine kleine Weile her: Hundetücher für Yorkies. Diese Hundeart ist wirklich unglaublich klein und zierlich. Hier bei mir zu Hause sahen die fertigen Tücher winzig aus, aber live am Hund wirken sie dann irgendwie viel größer.
Die Kam Snaps finde ich als Verschluß ideal dafür und es machte richtig Spaß, die Halstücher nach genauen Vorgaben zu nähen und besticken.

Nachholbedarf

In den letzten Tagen habe ich mich nur selten gemeldet. Das war nicht, weil hier nichts los gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Es gab viele schöne Momente, aber auch einige sehr traurige und so brauchte ich eine kleine Auszeit.
Manches will ich aber doch erzählen oder zeigen. Dauert nur noch ein bißchen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Wettervorhersage

Seit einigen Jahren ist man es ja schon gewohnt, dass Spatzen und Kohlmeisen in den großen Supermärkten Zuflucht vor dem Winterwetter und auch Futter suchen. Wenn dann aber auch noch die sonst sehr scheuen Rotkehlchen zwischen den Regalen herumhüpfen, wird es in den nächsten Tagen bestimmt ordentlich kalt.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

3.754 Mal

So oft habe ich gefühlt in diesem Winter schon den Flur geputzt. Obwohl ja eigentlich überall das Streusalz ausverkauft ist, sind bei uns genug weiße salzige Tapser auf den dunkelbraunen Terracotta-Fliesen um an der Wahrheit dieser Aussage zu zweifeln.
Zweifeln tue ich auch am damaligen Geisteszustand desjenigen, der sich in grauer Vorzeit für Terracotta in unserem Flur entschieden hat. Und noch mehr bei dem, der aufgrund einer Eingebung alle Fugen mit einer k***braunen Farbe lackiert hat.
Also ... zum 3.755 Mal dann ... und nicht vergessen, neues Putzmittel auf den Einkaufszettel zu schreiben.

Montag, 20. Dezember 2010

Immer aktuell

Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind.

Marcus Tullius Cicero
(106 v.Chr. - 43 v.Chr.)

Viele seiner Sprüche mag ich sehr und sie sind auch nach wie vor aktuell - auch nach über 2.000 Jahren.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Nachschub

Jetzt sind mir doch tatsächlich die Weihnachtskarten ausgegangen. Da musste ich eben schnell Nachschub holen und habe dabei entdeckt, dass der Weihnachtskarten-Laden meines Vertrauens eine neue Lieferung mit schönen Motiven bekommen hat. Jetzt ist der Vorrat ... hüstel, ähem ... ausreichend.
Und da ich schon einmal beim Entdecken war, wurde auch gleich der neu eröffnete Käseladen erkundet (5 Minuten von unserer Haustür entfernt, wenn das kein Zeichen ist). Im Kühlschrank harrt nun ein Sortiment verschiedener Käsesorten aus dem Odenwald auf seine Bestimmung und ein Gläschen Drachenblut, ein Aufstrich mit Chili, der gut zum Käse passen soll.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Inkonsequent

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr keine Weihnachtsplätzchen backen. Das hatte ich mir fest vorgenommen, nachdem ich diverse Termine in den Kalender eingetragen hatte und es auch ansonsten viel zu tun gab. Aber Weihnachten ohne selbstgebackene Plätzchen?
Nachdem nun aber die Kinder gleich an drei Terminen Plätzchen mitbringen sollen, war es mir schon ein wenig peinlich, nur fertig gekaufte Kekse auf einen Teller zu packen. Der Kompromiß war Spritzgebäck nach erprobtem Rezept einer früheren Nachbarin in Bonn-Lannesdorf. Das schmeckt sehr lecker und ist schnell gemacht. Außerdem konnte ich so das  Bio-Orangenöl und -Zitronenöl aus der Biokiste von heute Morgen gleich ausprobieren. Sehr lecker!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Let it snow!


Heute Nacht 20 cm Neuschnee und eben beim Heimlaufen vom Einkaufen ein ausgewachsener Schneesturm. Dafür jetzt strahlender Sonnenschein und der frische Schnee glitzertso wunderschön, als wenn schon Morgen schon Weihnachten wäre.
Mal sehen, ob ich die Kinder dafür begeistern kann, Sterne für die Fenster aus Transparentpapier zu machen. Neue Papierstreifen für Fröbelsterne habe ich auch gekauft. Gibt es jetzt alles vorgeschnitten in unterschiedlichen Designs - Luxus pur. Der "Himmel" im Flur hängt schon voller bunter Fröbelsterne (aber noch zu wenige) und da ich sie jetzt wieder auswendig kann, geht es viel schneller mit dem Falten.

Montag, 6. Dezember 2010

5!

Der Nikolaustag ist der Startpunkt für das Schreiben der Weihnachtsbriefe. Fünf Stück habe ich heute geschafft. Ich gehöre nämlich nicht zu denen, die auf der Innenseite der Karte nur "wünscht die ganze Familie" schreiben. Jeder Brief ist anders und persönlich und freibleibende weiße Stellen werden mit glitzernden Schneeflocken oder Sternen bedacht.
Ab Morgen dürfen dann auch gerne hier die ersten Karten eintreffen, ohne mein Gewissen zu belasten. Wie immer kommen sie im Flur an eine Leine und bilden eine schöne Weihnachtskarten-Galerie über die ich mich jedesmal freue, wenn ich daran vorbei laufe. Also lieber Postbote, es darf los gehen :0)

Freitag, 3. Dezember 2010

Blaue Suppen-Hexerei

Winterzeit ist auch die Zeit für Suppen und Eintöpfe. Heute steht eine Broccoli-Cremesuppe auf dem Küchenplan und da ich sie von Grund auf selber machen will, ganz ohne Tüteninhalte und gekörnter Brühe, habe ich frische Suppenknochen vom Metzger geholt und zusammen mit ein paar Karotten aufgesetzt. Dumm daran nur, dass ich die blauschwarzen Karotten aus der Biokiste genommen habe. Anstelle einer appetitlich simmernden klaren Fleischbrühe blubbert jetzt eine tintenblaue Flüssigkeit in der Küche vor sich hin, so dunkel, dass man die Knochen darin garnicht mehr ausmachen kann. Ob die Suppe nachher türkis wird, wenn der grüne Broccoli dazu kommt? Hat irgendwas von Hexenküche ...

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schneeflocken selber machen

Jedes Jahr immer wieder gern gemacht: Online-Schneeflocken auf die Reise schicken hier.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Wintermond

Wettlauf

Wir müssen
von Zeit zu Zeit
eine Rast einlegen
und warten,
bis unsere Seelen
uns wieder eingeholt haben.
Indianisches Sprichwort

Dienstag, 30. November 2010

Erster Schnee


Es wurde noch viel mehr, als hier auf dem Bild. Zwanzig Minuten lang musste ich das Auto ausgraben und unfreiwilligen Frühsport mit der Schneeschaufel stand auch auf dem Programm. Ich mag es sehr, wenn alles verschneit ist, nur die Bürgersteige, Straßen und Autos könnten doch schneelos bleiben, oder?

Sonntag, 28. November 2010

1. Advent

Euch allen
einen friedlichen und besinnlichen
1. Adventssonntag

Donnerstag, 25. November 2010

1001 Spender!


Am letzten Samstag war nun endlich eine Typisierungsaktion der DKMS hier im Ort. Darauf hatte ich schon lange gewartet und anscheinend auch noch viele andere außer mir: 1001 Spender nahmen daran teil!
Ich war die 1001ste :0) Nein, ist nicht wahr, ich war bestimmt unter den ersten Hundert, die sich in der Dieburger Moschee einfanden.

Sonntag, 21. November 2010

Augenblicke

Die großen Augenblicke sind die,
in denen wir getan haben,
was wir uns nie zugetraut hätten.
Marie von Ebner-Eschenbach
Schriftstellerin
(1830 - 1916)

Samstag, 20. November 2010

Küchenmaße

Die Plätzchenbakzeit ist wieder da und wer auch mal gerne alte Familienrezepte oder Rezepte unserer ausländischen Nachbarn ausprobiert wundert sich oft, was denn so ein "Cup" oder "Pint" wohl beinhaltet.
Nachschauen kann man für aktuelle Küchenmaße und alte Maße und Gewichte  bei Wikipedia.

Montag, 15. November 2010

Steinbearbeitung und -bildhauerei

Am Wochenende war ich bei einem zweitägigen VHS-Kurs der Dieburger Volkshochschule, der in Groß-Umstadt stattfand. Der sehr nette und kompetente Kursleiter der Steinmetzmeister Eberhard Brieger schickte uns sofort nach einer kurzen Einführung über die Werkzeuge des Steinmetzes und Bildhauers und die Grundtechniken der Steinbearbeitung an unseren Stein: Einen recht großen  quaderförmigen Porenbeton. Zuerst zeichneten wir eine gerade Linie rundherum, zur Orientierung für die Entfernung der störenden Griffmulde und Ausbuchtungen. Hier sollte mit Hammer und Meissel eine plane Fläche erzeugt werden (hier zeigte sich einmal wieder, dass der rechte Winkel und ich sich nur sehr zögerlich anfreunden können).


Nach etwa einer Stunde und etwas Hilfestellung war das geschafft.Bis dahin hatte sich jeder überlegt, was er oder sie aus dem Stein machen wollten. Ich habe mich für eine Burg entschieden, die man durch Kerzen beleuchten kann.
Von den acht Teilnehmern war es übrigens sechs Frauen und zwei Männer. Der Kursleiter meinte dazu, die Frauen seinen in seinen Kursen immer in der Überzahl. Eigentlich erstaunlich, da es sich doch eher um einen klassischen Männerberuf handelt. Manche der Teilnehmerinnen waren sogar "Wiederholungstäter".


Nach einigen Stunden eifrigen Gehämmers und unter Einsatz von Säge, Raspel, Feile und verschiedenen Meißeln nach die Sache langsam Gestalt an. Am ersten Abend konnte ich mein rechtes Handgelenk deutlich spüren.


Am Sonntag Morgen ging es dann mit den Feinheiten weiter. Mauerdurchbrüche wurden gemeißelt und gefeilt, Fensteröffnungen angedeutet und vertieft, die Treppe ausgebessert (da hatte ich zu tief gesägt, Anfängerpech eben und wie unser Kursleiter sagte "Was weg ist, ist weg").


Am Nachmittag konnten wir dann unsere Ergebnisse bei frühlingshaften Temperaturen im Hof fotografieren. Jeder Stein ist trotz machnmal anfänglicher Bedenken etwas geworden. Es ist toll, wie unterschiedlich die Stücke geworden sind.


Zu Hause dann gab es nach sorgfältigem Abspülen des Staubes mit dem Gartenschlauch bei einbrechender Dunkelheit gleich einen Beleuchtungs-Testlauf auf der Terrasse.


Solltet Ihr in der Nähe wohnen und es auch gerne einmal ausprobieren wollen, dann meldet Euch schnell nach Erscheinen des VHS-Programms an, die Kurse sind immer schnell ausgebucht. Es besteht übrigens auch die Möglichkeit, einen Aufbau-Kurs zu belegen, bei dem dann mit Kalkstein geareitet wird. 

Donnerstag, 11. November 2010

1. Runde

Heute Vormittag waren das Christkind und ich das erste Mal in Darmstadt auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Für den ersten Erkundungsgang recht erfolgreich, wie ich finde.
Als das Christkind mal kurz nicht hinschaute, habe ich mir einen neuen Rucksack gekauft. Das mußte doch sein, gelle? Schließlich ist es viel rückenschonender, Weihnachtsgeschenke im Rucksack nach Hause zu tragen. :0)

Donnerstag, 4. November 2010

Merke

Objekte, die auf eine schiefe Ebene gelegt werden, haben die vorhersehbare Tendenz, der Schwerkraft zu folgen. Grmpf!

Dienstag, 2. November 2010

Gartenbau in H0


Unser erster Garten ist entstanden! Zuerst haben wir eine Skizze auf Papier gemacht, was wir alles unterbringen möchten. Danach wurden die relevanten Linien von Haus, Wegen, Wiese, Auto-Stellplatz und Beeten auf ein passend gesägtes Brettchen übertragen. Das Gelände ist erst einmal flach, da wir im Vordergrund der Anlage unterwegs sind und außerdem beim ersten Versuch nicht gleich die Ziele zu hoch stecken wollten.


Als erstes wurde der "Rollrasen" ausgelegt und passend geschnitten. Die "Erde" besteht aus einem beflockten Material. Den Hersteller kann ich nur vermuten, da es aus einem ersteigerten Reste-Paket stammt. Für Anfänger eine tolle Fundgrube und eine gute Möglichkeit, unterschiedliche Produkte zu testen. Der Auto-Stellplatz wurde dann mit einer mit Steinplatten bedruckten Pappe älteren Datums beklebt. An den Stellen, wo später der Weg verlaufen sollte, wurde das Gras mit Waser vorsichtig befeuchtet und abgekratzt. Nachdem alles wieder gut getrocknet war, haben wir Klebstoff aufgetragen und mit Sand ausgestreut. Da ergab ziemlich realistische Wege.


Im Paket waren auch Gartenzäune, die in der Wunschfarbe grün gestrichen wurden. Diese mussten mit viel Geduld, ruhiger Hand und wenig Kleber aufgeklebt werden. Es waren gerade so genug vorhanden. Ein Schnipselchen blieb am Schluß übrig, dass aber dann noch als Gartentörchen Verwendung fand. ;0)
Die Steine links vor dem Haus haben wir aus sorgfältig gewaschenem und gesiebtem Sand aus dem Sandkasten bekommen und einzeln mit der Pinzette geklebt. Die Sonnenblumen sind aus einem Landschafts-Gestaltungs-Set. Die Qualität gefiel uns sehr gut, von dieser Firma brauchen wir unbedingt mehr, es werden sogar Kürbisse und Tulpen angeboten.
Der Baum ist noch nicht fest verklebt. Vielleicht ist der eine Ast auch für eine Schaukel geeignet?
Rechts neben dem Haus befindet sich nun die noch leeren Gemüsebeete. Die Bepflanzung muss jetzt noch warten, bis der Nikolaus oder das Christkind da waren.
Die häßlichen Kanten wird man später nicht mehr sehen, wenn wir den Bodengrund der gesamten Anlage modellieren. Da das Haus direkt an der Bahnlinie steht, zweifle ich nicht daran, dass außerhalb des Zaunes einiges an Grasbüscheln und Unkraut wuchert.
Ein bißchen stolz sind wir schon auf unseren ersten Garten.

(... und damit keine Zweifel an unseren Fähigkeiten, Fachwerkhäuser zu bauen aufkommt: Das Fachwerk kam schon so verwischt aus der Packung. Ein klarer Minuspunkt für den Hersteller. Vielleicht kann eine Kletterrose oder ein Busch diesen Schönheitsfehler verdecken. Wir diskutieren noch, was besser ist.)

Sonntag, 31. Oktober 2010

Schlachthof Dieburg II


Der Hügel ist seit dem letzten Beitrag ein wenig kleiner geworden, aber nicht wirklich viel. Geschätzt sind es drei LKW-Ladungen weniger. Es geht sehr gemächlich zu, als hätte man alle Zeit er Welt (vielleicht ist das ja auch so). Vermutlich will niemand in diesem Jahr noch mit einem Neubau anfangen.


Dafür steht nicht mehr viel vom Hauptgebäude. Die alte Haustür wurde ausgebaut und wartet auf die Entwurmung und Restaurierung.

Samstag, 30. Oktober 2010

Verirrte Geschmacksknospen

Zum Mittagessen gab es unter anderem Topinambur-Puree, weil ich neugieriger Weise dieses von uns noch unerprobte Wurzelgemüse in die Biokiste hinein gewünscht hatte. Der Sohn schwärmte, es schmecke ganz besonders lecker, so wie eine Mischung aus Süßkartoffeln und zarten Kohlrabi. So hatte die Suchfunktion im Internet auch das Geschmackserlebnis angekündigt. Leider waren die Geschmacksknospen der restlichen Familie eher in Richtung leicht geräuchertes PVC stimuliert. Wenn ich auch nicht alles mag, so kann ich eigentlich alles essen wenn es sein müsste. Topinambur ist die erste Ausnahme meines Lebens. Das geht garnicht! Eine Gabelfüllung hat es bis in den Magen geschafft, jetzt kräuseln sich die Darmzotten sehr widerwillig (rein psychologisch, ich weiß).
Sollte ich noch einmal solche Knollen im die Finger bekommen, pflanze ich sie lieber in den Garten. Entweder sie entwickeln sich dort zu schönen Blumen, oder sie stimulieren die Geschmacksknospen der immer hungrigen Bisamratten.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Begegnung

Dienstag, 26. Oktober 2010

Ballast abwerfen

So nach und nach will ich vom Keller bis zum Dachboden alles aussortieren und die überflüssigen Dinge entsorgen. Daran arbeiten wir schon seit einiger Zeit und oft tauchen Sachen auf, die immer brav in die Umzugskisten verstaut wurden, manchmal schon bei den letzten vier Umzügen, dazwischen aber nie benutzt wurden. Heute war Sperrmüll und nächsten Monat haben wir noch einmal angemeldet. Ich merke richtig, wie nicht nur der Keller entrümpelt wird, sondern auch die To-do-Liste in meinem Kopf strukturierter wird. Irgendwann möchte ich da hin kommen, dass am Ende des Tages nur noch selten Arbeit übrig bleibt. Je mehr Zeug man hat, desto mehr muss man aufräumen, pflegen und entstauben. Überflüssiger Ballast. Es sollte doch zu schaffen sein, oder?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ipod-Spiele-Empfehlung: Pocket Frogs


Ein sehr niedliches und kostenloses Spiel für Froschliebhaber und solche, die es werden wollen ist Pocket Frogs für Ipod touch, IPhone und Ipad von Nimblebit.

Dem Spieler stehen mehrere Habitate zur Verfügung, die man mit verschiedenen Hintergründen und Einrichtungsgegenständen (Blätter, Pflanzen, Steine, Artifakte) gemütlich ausstatten kann. Das erhöht die Zufriedenheit der Frösche. In der Kinderstube warten Eier bis die minikleinen Frösche geschlüpft sind.



Die einzelnen Frösche in unterschiedlichen Farbstellungen und Mustern kann man im Teich über Seerosenblätter hopsen lassen und dabei Libellen fangen lassen, bis sie erwachsen sind. Unterwegs gibt es ab und zu Geschenke (Coins, Einrichtungsgegenstände, Briefmarken und Wachstumstränke). Die Libellen sind oft gar nicht so einfach zu fangen, es wird also nicht so schnell langweilig.


Die Froscharten können gezüchtet oder manchmal mit den Coins gekauft werden. Man kann sich auch mit anderen Spielern vernetzen (nutze ich nicht) um Frösche zu verschenken.
Der Spieler erhält für das Züchten und Aufziehen Experten-Punkte, die für das nächste Level notwendig sind. Dann werden neue Froscharten freigeschaltet. Bald reichen die einzelnen Habitate nicht mehr aus, um alle zu sortieren. Hilfreich ist der Katalog, in dem man 50 Frösche dauerhaft anlegen kann und bei Bedarf wieder kauft.



Es ist sehr niedlich, wie die Frösche sich bewegen, zwinkern und Geräusche machen. Die Kinder sind auch begeistert und bei uns sind regelrechte Fachgespräche über Awards, den Froggydex (da kann man sehen, welche Frösche man schon gezüchtet hat und wie sie alle aussehen) und die einzelnen Arten im Gange.
Jeder hat sich eine Lieblingsart ausgesucht. Ich habe die Anuras (einfarbige Frösche mit bunten Bäckchen), der Große die Cluniculas (ebenfalls einfarbig aber mit bunten Beinchen) und das Tochterkind die Sorte Africanus (die gefleckten in Habitat 3 und 5). Wir haben uns Tabellen angelegt, um den Überblick nicht zu verlieren und die Zuchterfolge zu dokumentieren.
Der Renner ist ein Farbwechsel-Frosch, der changierende Farben hat, ähnlich der Farbwechsel-LEDs in Nachtlichtern ;0)  Diese Option muß erst durch Herumprobieren beim Züchten herausgefunden werden. Die Kinder haben so auch schnell gelernt, dass die Kombination der Merkmale der Elterntiere zu neuen Kombinationen führt (Gregor Mendel lässt grüßen, hihi.)


Bisher haben wir Level 12 erreicht und dabei 30 Froscharten freigeschaltet. Darunter auch ein Bonus-Frosch "Lanterna", der die Zeichnung ähnlich eines Halloween-Kürbises hat.


Im ganzen ein sehr gelungenes Spiel mit beeindruckender Grafik und lebensechten Fröschchen. Dabei völlig gewaltfrei (wenn man einmal davon absieht, dass die Libellen von den Fröschen verspeist werden) und mit Geräuschen, die nicht so leicht anfangen zu nerven.
Fazit: Sehr empfehlenswert!

Samstag, 23. Oktober 2010

Ende gut ...


Murphys Law hielt noch eine Fortsetzung für uns bereit. Nachdem der Mitarbeiter der Spedition es nicht für notwendig befunden hatte telefonisch mitzuteilen, dass er es am Mittwoch nicht mehr schaffen würde, die mindestens die letzten vier Adressen auf seiner Liste anzufahren, wurde als neuer Liefertermin der nächste Dienstag (Hä????) angeboten. Nachdem sowohl ich als auch der Hausherr die Speditionsdame höflich aber bestimmt auf handliche Tischtennisball-Größe gerundet hatten, war dann doch wenigstens gestern ein neuer Termin möglich.
Anlieferung dauerte gerade einmal fünf Minuten für die sechs Pakete und schon konnten der Große, das Tochterkind und ich loslegen, die Einzelteile anhand der Explosionszeichung mit französischen Untertiteln zu identifizieren.
Man merkte, die Reihenfolge des Aufbaus war am Computer und nicht am Möbel selbst getestet worden. hätten wir (wie am PC) das Hochbett schwerelos in 3D in die jeweils günstigste Position rotieren können, wären wir in der Hälfte der Zeit fertig gewesen. Aber auch so bin ich sehr stolz auf uns. Nach acht Stunden waren fast alle Schrauben, Gegenstücke und sonstige Kleinteile  (ca. eine halbe Einkaufstüte voll) mit den Brettern verbunden und das Tochterkind konnte zum ersten Mal hundemüde und sehr glücklich die Leiter hinauf ins Bett klettern. Die Klemmlampe ist erst einmal nur Provisorium, die Kuschelecke wird natürlich noch viel kuschliger werden, über den Vorhang werde ich mir ein paar Gedanken machen und die Schränke müssen wieder eingeräumt werden.
Aber alles in allem, wenn man von den Startschwierigkeiten absieht, einfach nur toll.

Schlachthof Dieburg


Der Mülltourismus auf dem alten Schlachthofgelände hier in der Straße hat noch kein Ende gefunden. Im Gegenteil, mittlerweile beginnt die Vegetation den Berg als neuen Lebensraum zu erobern und wenn er nicht bald weggeräumt wird, muss er dort bleiben, weil ihn sich seltene vom Aussterben bedrohte Wildtiere als neues Habitat aussuchen. Die Eigentümer haben eine Frist bis zum Monatsende gesetzt bekommen, den aus Darmstadt stammenden Abraum zu beseitigen. Diverse Zeitungsartikel zum Thema sind in der Presse erschienen, leider bisher ohne Reaktion. Ich werde berichten ...


Dafür wird der Schlachthof nun tatsächlich abgerissen. Es wurde sogar gestern bis in die späten Abenstunden und heute Morgen weitergearbeitet. Wie man sieht, bildet sich dort ein zweiter Berg, auf dem der Bagger thront.
Der einzige Vorteil dabei ist, dass auf der Hauptsstraße um die Ecke wegen der Abrissarbeiten teilweise abgesperrt und damit das Parken verboten ist. So kann man gefahrlos abbiegen. Das war vorher nicht möglich, man musste sich immer je nach persönlichem Fahrstil vorsichtig heraustasten oder jugendlich dynamisch um die Ecke sausen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Bilder-Rätsel


Fast schon ein Bilder-Rätsel, gelle? Es sieht fast aus wie kleine Tannenbäumchen, war aber in der Bio-Kiste dieser Woche und sehr lecker. ;0)
Es ist natürlich Romanesco (Brassica oleracea). Im Gemüseladen habe ich mich allerdings noch nicht an die anderen bunten Blumenkohlsorten heran getraut, obwohl sie genauso schmecken sollen, wie der "normale" weiße. Sie leuchten richtig künstlich in grün, orange und violett, sollen aber gesünder sein und behalten auch nach dem Kochen ihre Farbe. Mehr darüber kann man hier nachlesen. Dort ist auch ein Bild zu sehen.
Außerdem kann man dort nachlesen, dass wir die orangene Farbe unserer Karotten niederländischen Züchtern verdanken, die mit dieser Züchtung die Königsfamilie ehren wollten.

Fensterbild


Blick aus dem Wohnzimmerfenster vor wenigen Minuten: Die Silhouette des Mühlturms.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Nilgänse


Wir sind vor dem Baustellenlärm vor der Haustür geflüchtet und haben bei herrlicher Herbstsonne (aber warm in unsere Winterjacken eingeflauscht) ein Picknick am See gemacht. Das Tochterkind war mit der Kamera unterwegs und hat dieses schöne Foto von Nilgänsen gemacht.

Murphys Law in der Servicewüste

Gestern hat Murphys Law gnadenlos zugeschlagen. Wir warteten auf die Möbel-Lieferung einer Spedition, die zwischen 12 und 19 Uhr angesetzt war (was für ein großes Zeitfenster!).
Wenn man auf etwas lange warten muss, klingelt es üblicherweise genau dann an der Tür, wenn man im hintersten Eck des Kellers zu tun hat, die Hände im Plätzchenteig stecken, man sich gerade umzieht oder im Bad ist. Diesmal nicht. Murphy hatte noch eine Steigerung für uns parat. Das Tochterkind saß erwartungsvoll im Wohnzimmer und las halbherzig weil zu aufgeregt in einem Buch. Es wurde 19 Uhr und 19 Uhr 30, aber es klingelte niemand. Die Spedition ist einfach nicht aufgetaucht und hat es auch nicht für nötig befunden sich zu melden. Dort ging bis jetzt auch niemand ans Telefon. Das Tochterkind schleicht mit hängenden Ohren umher und ich bin sehr, sehr sauer.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Geruchserlebnisse

Es gibt doch tatsächlich im freien Lebenmittelhandel eine völlig harmlos aussehende Käsesorte, die es innerhalb von wenigen Stunden schafft, den Kühlschrank riechen zu lassen, als sei ein sehr wildes und schmutziges Tier vor Wochen darin verendet (in Zukunft ganz sicher nicht mehr auf meinem Einkaufszettel). 

Dienstag, 19. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil III


Hier die fertige Haube. Dem Tochterkind ist sie natürlich etwas zu groß. Außerdem muß auch noch eine Perücke darunter Platz finden.
Die Blumen sind aus dem Bastelbedarf, die weinroten Blüten verdecken sehr gut die Klebestellen.


Hier sieht man gut die gerade Form des Hintekopfteiles, im Nachhinein würde ich eine leicht nach innen geneigte Form eleganter und passgenauer finden. Mit einer farblich passendne Kordel habe ich die hintere Nahtstelle versteckelt. Für den ersten Versuch für eine Haube dieser Art ganz passabel, gelle?

Im Netz gibt es auch einige lesenswerte Seiten, z. B. Herstellung einer Riegelhaube bei Marquise

Während die Hauben vor 1800 noch den ganzen Kopf bedeckten und wenig vom Haar zu sehen war, wurden die Hauben später kleiner,  kostbarer bestickt und saßen nur noch im hinteren Kopfbereich auf, eher als Schmuck denn als Kopfbedeckung.

Montag, 18. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil II


Die jeweils passenden Teile des Oberteiles zusammennähen und wenden. Die spätere Innenkante ist mit einer weinroten Rüsche mit Gummiband verziert (Ober und Unterfaden in jeweils passender Farbe wählen).


Auf der anderen Seite wird das spätere Bindeband festgenäht, dass unter dem Kinn zur Schleife gebunden wird.
Dann heftet man das Oberteil mit dem Teil für den Hinterkopf zusammen, die Nähte müssen im Inneren der Haube liegen, damit man sie später nicht sieht. Zwischendurch immer wieder anhalten und anprobieren, man kann eventuelle Fehler dann frühzeitig erkennen, bzw. Anpassungen an die individuelle Kopfform vornehmen.
Dann zusammennähen und die untere Kante des Hinterkopfes in der richtigen Länge kürzen (ich hatte sehr großzügig zugeschnitten). die Nahtzugaben nach innen einschlagen und so versäubern. Es können auch dort Bänder zur Verzierung angebracht werden.
Zum Schluß dann noch farblich passend dekorieren. Entweder mit Garn fixieren oder mit Heißkleber. Das geht ruckzuck und ist praktisch unsichtbar.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Nähprojekt: Haube 1800 - Teil I


Ich habe mich mal wieder an ein historisches Nähprojekt gewagt: Eine Haube, wie Frau sie wohl um 1800 getragen haben könnte. Zuerst habe ich aus Papier ein ungefähres Schnittmuster gemacht und dann je zweimal auf eine feste, aufbügelbare Schabrackeneinlage (vermutlich Vlieseline S 520, bei mir stand keine Nummer mehr darauf)  übertragen. Zuerst der Teil, der oben über den Kopf führt, dann der Teil für den Hinterkopf.


Da ich mir noch nicht ganz schlüssig war, wie die Form am Kopf sein soll, habe ich eine Form gewählt, die nach unten zu schmaler wird. Beim finalen Nähen habe ich mich aber umentschieden und gerade genäht. Das würde ich beim nächsten Mal aber anders machen. Der Stoff ist ziemlich dicker Brokat mit goldenen Ornamenten.
Im ersten Schritt habe ich die Schabrackeneinlage aufgebügelt und mit etwas Nahtzugabe ausgeschnitten. 

Zusätzlich benötigt man passende Bänder, Nähgarn und wer möchte, kann die Haube auch noch mit Blumen oder Schleifen dekorieren.

Wurzeln

Die Verantwortung für sich selbst
ist die Wurzel jeder Verantwortung.
Mengzi
Chinesischer Philosoph
(ca. 370 - 290 v. Chr.)

Samstag, 16. Oktober 2010

Ante Portas


Die Blumen vom Diskounter zur Dekoration vor der Haustüre waren diesmal ein Glücksgriff. Auch wenn die Verpackung gelbe Blüten verhiess, finde ich toll, dass die Blüten so dicht an dicht sitzen. Es ist nicht ein grünes Blütenblatt zu sehen.
Die Tage werden schon merklich kürzer, die Pflanzen merken das auch und im Garten wächst alles langsamer. Wenn es einmal nicht regnen sollte, werde ich in der kommenden Woche noch einige Blumenzwiebeln in den Boden versenken, damit der Frühling wieder möglichst bunt wird.
Da ich regelmäßig vergesse, wo ich die Zwiebeln einsetze, ist es immer eine schöne Überraschung, wo was zum Vorschein kommt. Ich weiß, jeder Gärtner wird sich die Haare raufen, aber ich finde ein wenig kreatives und buntes Durcheinander schön.

Freitag, 15. Oktober 2010

Fertig!

So, das Zimmer ist fertig, das Tochterkind glücklich und ich muss schon sagen, es sieht wirklich gut aus. Viel heller und freundlicher.
Jetzt muss "nur" noch aussortiert werden und nächste Woche wird die ganze Familie mit vereinten Kräften das neue Hochbett aufbauen.

Apropos, die Kräfte eines hochmotivierten 13jährigen darf man nicht unterschätzen. Er hat in der Unkrautecke des Gartens wahre Wunder gewirkt. Und das in einer Geschwindigkeit, die ich niemals vorgelegt hätte.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Endphase

Ja, es gibt uns noch und wir waren fleißig. Jetzt fehlen nur noch drei Bahnen Tapete, der Rolladen-Kasten und die andere Hälfte der Fußleisten. Mittagspause beendet, weiter geht's.



Altweibersommer III

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lexikon: Zahnputzholz


Ich bin ja ein grundsätzlich neugieriger Mensch und so konnte ich es nicht lassen, einmal ein Zahnputzholz auszuprobieren.  Seit dem Altertum werden die Äste des in z. B. Afrika, Indien, Pakistan und Israel wachsenden Zahnbürstenbaumes (Salvadora persica), die Miswak oder Siwak genannt werden, zur Mundhygiene verwendet. Zahnpasta ist dabei nicht notwenig, da reinigende und pflegende Stoffe bereits fertig enthalten sind (auch Fluorid). Man klopft oder kaut ein Ende so lange, bis es faserig geworden ist. Damit putzt man sich dann Zähne und Zahnfleisch.
Ich habe mich für das Weichkauen entschieden. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man die Rindenstückchen wieder ausspucken muss. Der Geschmack ist aber nicht unangenehm. So sieht das "bürstige" Ende dann aus:


Das Putzen an sich geht gut, wenn auch langsamer als mit der elektrischen Zahnbürste (das verwundert wohl nicht, gelle?). Die Borsten sind mittelhart, man verletzt sich das Zahnfleisch nicht und ich war überrascht, wie gut das Putzergebnis ist. Es bleibt kein Nachgeschmack und die Zähne fühlen sich glatt und sauber an. Außerdem ist diese Zahnbürstenart komplett biologisch abbaubar. Je nach Quelle sind die Hölzer auch um einiges günstiger als die Kunststoff-Zahnbürsten. Als hygienisch verpackte "Notfall-Zahnbürste" in der Handtasche kann ich mir so etwas durchaus vorstellen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Zwischenstand

Die Isolierung ist an den Außenwänden verklebt. Der Kleber hatte die Konsistenz wie eine Mischung aus Ponal und Nivea-Creme und mußte mit einem Zahnspachtel verteilt werden. Bis wir den Dreh raus hatten, verteilten wir großzügig auf Wand, Boden und uns. Die Innenleben der Steckdosen und Schalter sind alle erneuert und neun Bahnen Tapete kleben dort, wo sie hin sollen.
Morgen geht es weiter. Die Morgensonne entscheidet dann auch, ob die Tapete auch noch gestrichen werden muß oder nicht. Und vielleicht besorgen wir auch neue Fußleisten. Die alten sind einfach nur verbraucht. Vermutlich sind es die allerersten von 1963.

Samstag, 9. Oktober 2010

3 ... 2 ... 1 ...

... und los! Ab heute wird das Zimmer vom Tochterkind renoviert, damit das Hochbett, wenn es geliefert wird, auch in einem schönen Zimmer steht.
Wir sind dann mal im Baumarkt Tapeten, Farben und und all das zu besorgen was ein ambitionierter Heimwerker so zu brauchen glaubt. Nachher dann: Zimmer weiter ausräumen.
Unglaublich was ein 9 1/2 Jahre altes Kind auf ebenso vielen Quadratmetern unterbringen kann.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Altweibersommer II

Sonntag, 3. Oktober 2010

Unterwegs: Burgruine Rodenstein

Heute haben wir einen Ausflug zur Burgruine Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach im Odenwald gemacht. Der Zugang ist jederzeit möglich und kostenlos.
Der Parkplatz ist über eine sehr enge Straße erreichbar, die bis zu einer Einkehrmöglichkeit am Fuße der Ruine führt. Vorsicht bei Gegenverkehr! Ein kleines Stück von dort aus den Berg hoch, befindet sich eine Stelle mit Tischen und Bänken, die gut zu einem Picknick geeignet ist. Der Ausblick von dort ist landschaftlich wunderschön. Wenige Meter weiter erreicht man die Burgruine.


Jetzt im Herbst bilden die bunten Blätter einen schönen Kontrast zu den alten Gemäuern. Alternativ zu dieser Route kann man auch einen kleinen vom Parkplatz ausgehenden Rundwanderweg über 1 km nehmen. Er ist nicht wirklich für den Kinderwagen geeignet, da es teilweise recht steil oder auch einmal matschig werden kann. Für Hundebesitzer ist es eine sehr schöne Hunderunde.



An verschiedenen Stationen befinden sich Schautafeln mit Literaturauszügen rund um den Rodenstein. Kleine Wasserläufe gibt es auch, die im Sommer bestimmt toll für Kinder sind.
... und den Fotoapparat nicht vergessen. Im Wald gibt es viele Eckchen, die für Hobby-Fotografen sehr einladende Motive bieten.


Donnerstag, 30. September 2010

Bauarbeiten


Ab Montag gibt es im Ort eine neue Baustelle: In unserer Straße werden Gasleitungen verlegt. Dadurch sind für 3 Wochen hier keine Parkplätze zu finden, um dem Durchgangsverkehr eine Chance zu geben. Das sind unter anderem die LKWs, die zur Baustelle am einen Ende der Straße fahren, wo eine neue Grundschule gebaut wird. Am anderen Ende der Straße soll bald der alte Schlachthof abgerissen werden um ein Altersheim zu errichten.
Gibt es eine Steigerung von einem "absoluten" Halteverbot? Bei  gleich zwei Pfeilen auf dem Schild ist es der Ordnungsbehörde aber wirklich bitter ernst, gelle?
Und falls jemand fragen sollte, nein, ich habe nicht vor, in den nächsten drei Wochen auf der Straße zu kehren.

Mittwoch, 29. September 2010

Melonenbirne


Es hat in diesem Jahr tatsächlich geklappt, auf der Terrasse aus einem kleinen Pflänzchen vom Discounter drei Melonenbirnen zu ziehen. Auf dem Bild ist das erste Exemplar, das reif geworden ist. Wie man sieht, kommen die Früchte in einer handlichen Portionsgröße daher. Das Fruchtfleisch ist in etwa vergleichbar wie bei einer den Honigmelonenarten und es schmeckt auch in etwa so. Von einem Birnengeschmack habe ich eigentlich nichts gemerkt, aber das ist vielleicht unterschiedlich. Das Obst läßt sich leicht schälen und die Kerne lassen sich leicht enfernen. Ich kann mir auch vorstellen, daß man das Fruchtfleisch wie bei einer Kiwi auslöffeln kann.
Für nur drei Früchte pro Pflanze ist der Aufand vielleicht etwas groß, aber wer neugierig ist, sollte es unbedingt einmal ausprobieren. In einem Treibhaus könnte man bestimmt eine höhere Ausbeute erwarten. Eine ideale Pflanze um Kindern auch einmal etwas Exotisches zu zeigen, wobei ich unsere Mini-Erdnuß-Plantage immer noch am spannensten fand.

Dienstag, 28. September 2010

Verlässliches

Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen:
Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt;
wenn man Gutes tut, das es bemerkt wird.
Ludwig Fulda
Bühnenautor und Übesetzer
(1862 - 1939)

Samstag, 25. September 2010

Eisenbahn-Post

Vorhin kam das vom Großen  heiß ersehnte Paket mit den letzten Schienen, einer Lokomotive nebst Wagen und allem, was man zur digitalen Steuerung der Züge so braucht. Nur eine Weiche ist irgendwie aus Versehen nicht mitgekommen, sie wird aber schnell nachgeschickt, damit die Lok bald ihre ersten Runden drehen kann. Das gesparte Taschengeld ist nun komplett ausgegeben.
Nachher wollen wir festlegen, wo die Gebäude stehen werden, wo Gärtchen angelegt werden, ob es tatsächlich einen Wasserlauf gibt, oder nur einen See, wo die Tunnel genau anfangen und enden, wo der Bauernhof hin soll und der Lokschuppen, und und und ...
Außerdem wollen wir testen, wie man am besten das Gelände gestalten kann und eine Bestandsaufnahme des vorrätigen Materials machen.
Demnächst gibt es wieder ein Bild.

Donnerstag, 23. September 2010

Lustige Kartoffeln


In der Biokiste war diesmal eine Kartoffel-Mischung: Die hellen sind Bamberger Hörnchen,die rötlichen sind von der Sorte Rote Emma und die fast schwarzen heißen Blaue Elise. Was war wohl zuerst da, die Kartoffelsorte oder die blaue Erdferkelin bei Paulchen Panther? In der deutschen Synchronisation war die blaue Elise plötzlich eine Ameisenbärin, dabei sieht man doch gleich, dass es ein Erdferkel sein soll.
Aber ich schweife ab ... äh ... ach ja, Kartoffeln. Sie ließen sich nach dem Kochen nicht ganz so gut schälen wie die "herkömmlichen" Sorten aus demSupermarkt, was zum Teil aber auch an der futzeligen Größe liegen kann. Geschmacklich waren sie als Rosmarin-Bratkartoffeln mit Schnittlauch-Dip sehr gut. Die Farben finde ich sehr interessant und sie machen auf dem Teller schon etwas her.

 

Rechtliches

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