Mittwoch, 31. Dezember 2014

2015

Ich wünsche Euch allen einen Guten Rutsch 
in ein gesundes, erfolgreiches, schönes, 
abwechslungsreiches und friedliches
Neues Jahr 2015.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Katzen-Magnet

Der Katzen-Magnet wird bei uns mindestens einmal pro Tag eingeschaltet und führt dazu, dass unsere Besuchskatze aus dem letzten Winkel ihres Reviers magisch vor die Haustür oder die Terrassentür gezogen wird. Dort verharrt sie dann so lange, bis man sie entdeckt und herein lässt, um ihr etwas frisch zubereitete Ente, Hühnchen, Lachs oder Hachfleisch zu kredenzen (mein zweiter Vorname ist ihrer Meinung nach anscheinend Kredenzia).
Katzen-Magnet ist übrigens ein anderes Wort für die Dunstabzugshaube des Herdes. Der Magnet funktioniert allerdings nur selektiv (mit Gemüse funktioniert er nicht).

Samstag, 13. Dezember 2014

Ruhig

Wie man gemerkt hat, ist hier in letzter Zeit nicht viel passiert. Es gab einfach nichts zu berichten. Nachdem der Hausherr von Brasilien zurück war, ging es nur noch einmal nach Schweden, für dieses Jahr sind damit die Reisen abgeschlossen. Die Kinder haben nun nur noch eine Woche Schule. Neben einer Klausur und dem Streichen des Klassenzimmers unter fachkundiger Anleitung eines Maler-Vaters (finde ich extremst Klasse! Berufserkundung deluxe sozusagen) kommen nur noch die Weihnachtsfeiern. 
Der Weihnachtsbaum steht wartend auf der Terrasse, die Geschenke rotten sich langsam im Versteck zusammen. Es wird immer schwieriger, je älter die versammelten Kinderde Familie werden. Nun sind sie zwischen 11 1/2 und 18 Jahren. Nächstes Jahr um diese Zeit sind zwei davon schon Studenten. 

Mittwoch, 26. November 2014

fly-Inn

Die Witterung ist heute derart ungemütlich, dass ich den Vögeln zum ersten Mal in der Saison eine Runde Meisenknödel ausgegeben habe. Das Vogelhäuschen ist auch mit Sonnenblumenkernen gut gefüllt. Noch ein oder zwei Jahre, dann kann ich an den neu gepflanzten Baum im Vorgarten ein zweites Futterhäuschen hängen und vom Küchenfenster aus zusehen, wie die ersten Wintergäste kommen.

Samstag, 22. November 2014

Fliegender Wechsel

Der Hausherr ist aus Indonesien zurück, die Waschmaschine läuft auf Hochtouren, damit alles wieder am Montag fertig ist, wenn es nach Brasilien geht. Danach dann irgendwann nochmal Stockholm und dann war's das wahrscheinlich für dieses Jahr. Die Fluggesellschaften müssten ein seliges Weihnachtslächeln auf den Lippen haben, wenn das Jahr zu Ende geht. Geschäftsreisen, ..... meins wär das nicht.

Montag, 17. November 2014

Fortschritt

Bitte, liebe Wissenschaftler, falls Euch einmal langweilig sein sollte, wäre es mir sehr recht, wenn Ihr selbstreinigende Bodenbeläge, Fensterscheiben und Gardinen erfinden könntet. An die Gentechniker: Spinnen, die einen unsichtbaren Spinnfaden produzieren würen auch nicht übel. Und vielleicht unkrautverdrängender, kurzbleibender Rasen. Alternativ bitte Schafe in Kniehöhengröße, solche, die Winterschlaf machen. Und Geburtenkontrolle für Wollmäuse.
Bei Bedarf bin ich immer gerne bereit, diese Liste zu ergänzen, kurze Mail genügt.

Dienstag, 4. November 2014

Schneekugelig


Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die einem ein Grinsen ins Gesicht bringen. Heute Morgen gab es bei der Post schon die neuen Weihnachtsbriefmarken, die ich natürlich sofort mitgenommen habe. Sie haben nicht nur als Motiv eine Schneekugel, sie haben auch eine (ordnungsgemäß gezackte) Schneekugelform.
Ich kann mich nicht erinnern, ob es schon einmal eine Briefmarke in Deutschland gab, die nicht viereckig war. Ich finde die "Neue" richtig klasse.

Samstag, 1. November 2014

Renovierung: Speisekammer



Das war noch vor ein paar Tagen der Blick in unsere Speisekammer. Alles stand auf dem Boden herum, das alte schwarze Regal von der ersten eigenen Wohnung war viel zu tief um zu wissen, was man überhaupt daheim hat. Die Wände waren noch im selben Zustand wie vor drei Jahren, als wir hier einzogen. Der Platz war nicht gut ausgenutzt und es gab viel zu wenig Stellfläche. Putzen und Staubsaugen war in diesem Winzlingsraum einfach nur nervig.
 
Montags hatte der Hausherr einen freien Tag, den wir dazu nutzten, stundenlang im Stau zu stehen und dann im weiten Bogen um die Vollsperrung der Autobahn herumzufahren zu Ikea zu fahren und drei sehr praktische und sehr günstige Regale zu erjagen. Anschließend wurden alle Vorräte in den Keller getragen und sortiert.
Dienstag wanderte die Kühl-Gefrierkombi in den Flur, die Decke wurde weiß gestrichen, die Wände in einem zarten Blauton, ähnlich der Eierfarbe eines Rotkehlchens (kommt auf den Bildern leider nicht gut raus).
Mittwoch baute ich mit dem großen Sohn die Regale in Rekordzeit auf und stellte sie gleich auf. Zur Kaffeezeit sah es dann so aus: 
 
 
Nun trabte ich wieder gefühlte hundertmal aus dem Keller nach oben und räumte die Regale ein.
 
Man kann ganz rechts sehen, dass für die Tiefe der Regale nicht wirklich viel Platz war. Mit den vorgegebenen Maßen war es nicht ganz einfach, etwas ordentliches zu finden. Die Alternative mit Schienen und Regalbrettern wäre zwar flexibler gewesen, allerdings hätte man dafür viele Löcher in die Wände bohren müssen und das war mir zu riskant, da durch zwei der Wände Wasserleitungen verlaufen, die auf den Plänen des Hauses natürlich nicht eingezeichnet sind.

 
Nun ist es schön übersichtlich und ordentlich. Außer den Wasserflaschen und dem Kartoffelkorb steht nichts mehr herum. Man kann auf einen Blick sehen, was im Haus ist und was fehlt. Alle Hausbewohner können in Sekunden nehmen, was sie brauchen, inklusive Schulhefte, Tintenpatronen und  die Katzensticks für die Besuchskatze.

 
Etwas später trafen dann die bestellten Aufkleber ein. Unterhalb der Decke sind nun rundherum ein paar Vögel zu sehen. Das Anbringen war kinderleicht. Angeblich kann man die Aufkleber wiederverwenden, aber so weit traue ich den mehrfachen Schichten an Farbe auf der Wand nicht. Immerhin ist das Haus um die 35 Jahre alt und hat schon manchen Farbeimer gesehen.



Fazit: Es hat sich mehr als gelohnt. Zeitlich war es ruckzuck erledigt, die Kosten waren mit insgesamt unter 200€ für Möbel, Farbe, Aufkleber und Arbeitsmaterial vollkommen in Ordnung.


Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween


Es kann losgehen, wir sind gerüstet. :0)

Freitag, 24. Oktober 2014

Jahrestag

Heute hätte eine Freundin Geburtstag gehabt. Vor drei Jahren um diese Zeit waren viele Perlenmacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Norden Deutschlands um an der beeindruckendsten und bewegendsten Beerdigung überhaupt teilzunehmen. Heute ist genau das gleiche Wetter wie damals. Ich vermisse sie immernoch jeden Tag. Oft nehme ich eine ihrer Perlen in die Hand und denke  an den Menschen, der so viele Lebenswege anderer berührt hat. Eine starke Frau voller Wärme und und Großzügigkeit. 

Dienstag, 30. September 2014

Planung

Die Speisekammer ist momentan ein Ort des Stirnrunzelns. So geht das nicht weiter mit dieser Holterdipolter-Unordnung (nein, es gibt kein Bild). Der Raum ist winzig und wird fast komplett von der Kühl-Gefrier-Kombi aus der alten Küche ausgefüllt. Trotzdem sollte man etwas daraus machen können, wenn man die schwarze Regalscheußlichkeit aus dem Jugendzimmer des Weltenbummlers entsorgt hat.
Gestern war ich im Baumarkt und habe mich durchs Internet gepflügt. Der Plan für das Pantry-Makover-Projekt ist nahezu fertig. Farbe, Regale und Deko sind ausgesucht, fehlt nur noch die Lampe, die ist das schwierigste.

Freitag, 26. September 2014

Gewürz-Schublade


Jetzt muss ich doch einmal ein wenig angeben. Voilà, ein Blick in meine nun aufgeräumte Gewürz-Schublade.
Die Schublade darunter zeige ich nicht, nee. Für die vielen Döschen und Tütchen muss ich mir noch ein Ordnungssystem überlegen. Und, ja. Ich habe viiiiele Gewürze und seit vorgestern einige mehr. Ich hatte mir nämlich ein Päckchen bestellt, das schon von außen sehr gut roch und jede Menge Gewürze und Gewürzmischungen enthielt, die ich noch nie probiert habe.
Zum Geburtstag hatte ich ein großartiges Gewürz-Kochbuch geschenkt bekommen, da gehörten natürlich die passenden Zutaten dazu, gelle?

Donnerstag, 25. September 2014

Tonnenbrot




Vor ein paar Monaten hatte ich eine gar tolle Brotbackform gekauft, mit einer regelrechten Zauberbeschichtung. Ohne einfetten, mehlen, Bastelarbeiten mit Antihaftpapier oder Ausstreuen mit Haferflocken sollte das Brot nach dem Backen nur so aus der Form fluppen.
Bisher war ich noch nicht dazu gekommen, die Zauberform zu testen, aber heute wollte ich darin ein Bio-Roggenmischbrot backen. Dafür hatte ich alle Zutaten besorgt, vom Bio-Roggenmehl, Bio-Weizenmehl und Biosauerteig bis zur Bio-Hefe. Gleich um 8 Uhr hatte ich schon alles bereit gestellt und auch das warme Wasser schon abgemessen. Da musste ich feststellen, dass der Biohefe (obwohl noch lange, lange nicht abgelaufen) bereits eine Frisur gewachsen war. Einmal Tonne ... grmpf!
Ich ließ alles stehen und liegen und galoppierte zum nahen Einzelhändler meines Vertrauens, denn zum Bioladen hatte ich jetzt schon keine Lust mehr, um schnell Ersatz zu beschaffen. Wurde es eben ein Fast-Bio-Brot.
Wieder zu Hause angekommen, klappte es gewohnt prima mit dem Teig, er ging vorbildlich auf und roch genau richtig. Das ganze Haus duftete alsbald sehr lecker und ich wollte das knusprige Fast-Bio-Roggen-Mischbrot aus der Zauberform fluppen. Allein ... es fluppte nichts! Die Zauberform hat tatsächlich  gezaubert und etwas fertiggebracht, was man sonst nur von Superkleber kennt: Das Brot ist eine feste Verbindung mit der Zauberbeschichtung eingegangen. Das Schwarze oben auf dem Bild ist kein Kohlenstoff, sondern die Beschichtung. Mehr als diesen Krümel konnte ich nicht aus der Form bekommen.
Sie wird gleich im hohen Bogen mit einigen passenden Flüchen auf den Hersteller mitsamt Inhalt der Frisuren-Hefe  in die Tonne folgen: Ein Fast-Bio-Roggenmisch-Tonnenbrot.
 

A Night-Piece on Death (Ausschnitt)

 Those graves, with bending osier bound,
That nameless heave the crumpled ground,
Quick to the glancing thought disclose
Where Toil and Poverty repose.
   The flat smooth stones that bear a name,
The chisel's slender help to fame
(Which ere our set of friends decay
Their frequent steps may wear away),
A middle race of mortals own,
Men, half ambitious, all unknown.
   The marble tombs that rise on high,
Whose dead in vaulted arches lie,
Whose pillars swell with sculptured stones,
Arms, angels, epitaphs and bones,
These (all the poor remains of state)
Adorn the rich, or praise the great;
Who, while on earth in fame they live,
Are senseless of the fame they give.
 
 
Thomas Parnell
Irischer Dichter und Geistlicher
(1679 - 1718)
Freund von Alexander Pope und Jonathan Swift

Donnerstag, 18. September 2014

Papier


Hübsch, gelle? Wenn der weltenbummelnde Ehemann heim kehrt, hat er immer wieder interessante Dinge zu zeigen. Diesmal ist es das Papiergeld aus Dubai, mit schönen Schriftzeichen und Ornamenten.

Mittwoch, 17. September 2014

Sie haben Post

Der Blick in den Briefkasten versprach eine erfreulich ungewöhnliche Menge an Post. Die Sortierung derselben brachte schnell den Grund dafür ans Licht: Der Postbote muss heute besonders dynamisch unterwegs gewesen sein, sowohl die Post unserer linken als auch der rechten Nachbarn hatte er gleich bei uns dazu getan. 

Montag, 15. September 2014

Relativität

Anderthalb Stunden Unkraut jäten ergaben eine ganze Kofferraumladung voll, die ich gleich zu unserem Kompostwerk um die Ecke weggebracht habe. Ich war schon ein wenig stolz auf diese Leistung ... bis ich unsere Grünabfälle dort auslud und auf den schon vorhandenen Haufen warf. Mein Beitrag war in der Relation winzig. 
Egal, wir haben noch genug Biomasse im Garten, für mindestens drei weitere Ladungen. :0)

Samstag, 13. September 2014

Dieburger Dreiecksrennen

Eben läuft das Revival des Dieburger Dreiecksrennen. Da wir fast an der Rennstrecke wohnen, hört man das Röhren der Motoren sehr gut. Eben haben wir uns eines der Rennen angeschaut. Sowohl die Motorräder, als auch manche der Fahrer waren betagteren Datums und das vorneweg fahrende Auto musste sich anstrengen, um vor dem schnellsten Fahrer zu bleiben. Man kann es schon nachvollziehen, das man daran Spaß haben kann, so eine alte Rennmaschine technisch in Schuss zu halten und liebevoll zu restaurieren.
Unser Stadtteil war den ganzen Nachmittag für den Autoverkehr gesperrt. Obwohl das vorher durch Infozettel im Briefkasten und auch in der Lokalzeitung angekündigt war, gab es doch einige erstaunte Gesichter.

Donnerstag, 11. September 2014

Es läppert sich

Daran, dass das Portemonnaie sich erschreckend schnell leert, erkennt man, dass die Schule wieder angefangen hat. Busgeld für eine Exkursion nach Darmstadt, eine Englisch-Lektüre, ein Workbook, Geld für Kopien, Nutzungsgeld für Schürze und Kopftuch für den Kochunterricht, diverse Hefte und Ordner, Einbinden von gefühlten Tonnen von Schulbüchern, neue Bunt- und Filzstifte .... ich muss dringend zum Geldautomaten. 
Ansonsten alles fein mit Lehrern und Stundenplänen. Das letzte Schuljahr des Großen ist angebrochen. In einem halben Jahr ist schon Abitur. Das Tochterkind hat noch ein wenig Zeit.

Eben musste der Rasen, oder vielmehr das gemischte Grün, gemäht werden. Momentan ist das eine Angelegenheit, die viel Konzentration erfordert. Man muss recht langsam laufen, damit die Fröschlein, die sich zwischen den Halmen vertstecken Zeit genug haben, um einmal zu hopsen. Dann: Rasenmäher ausmachen, den Fröschen hinterher hopsen und sie fangen und an einem ungefährlichen Ort im Garten wieder freilassen. Ganz goldene Augen haben sie, sehr hübsch.

Freitag, 5. September 2014

Rosenkäfer



Dienstag, 2. September 2014

Produkttest: Kokosblütenzucker


Vor einigen Jahren habe ich leider feststellen müssen, dass ich keinen Kaffee vertrage. Deswegen ist Tee, meist ein kräftiger Assam oder eine britische Mischung, mein hauptsächliches Getränk. Meistens trinke ich ihn ohne Zucker, nur mit einem Schwupps Milch oder mit nichts.
Wenn der Herbst sich langsam anschleicht, kommt es dann doch vor, dass der Tee ab und zu etwas gesüßt wird. Selten mit schnödem weißen Zucker, manchmal mit Honig, auch mal mit Kandis oder Apfelsüße aus dem Bioladen.
 
Nun habe ich etwas beim Einkaufen gesehen, was wieder einmal meine Neugier geweckt hat: Kokosblütenzucker. Den kannte ich bisher noch nicht, er stammt aus Indonesien und kann laut Aufschrift auch zum Kochen oder Backen verwendet werden. Bei einem Preis von 3,99€ für 250 Gramm wäre mir das allerdings etwas kostspielig, zumal man vielen anderen Zutaten gemischt, wahrscheinlich den Eigengeschmack des Kokosblütenzuckers nicht mehr durchschmecken würde.
 
Er ist unraffiniert, also braun und schmeckt nicht so süß wie Rübenzucker und hat eine leichte Karamell-Malz-Note. Nach Kokos schmeckt er nicht. Er löst sich schnell auf, man muss also nicht ewig in der Tasse rühren wie bei Kandis. Es sollen auch durch das schonende Herstellungsverfahren noch Mineralien, Vitamine und Antioxidantien enthalten sein.
 
Fazit: In der Relation zum Haushaltszucker nicht billig, aber eine interessante Abwechslung.

Montag, 1. September 2014

Wespenspinne


Zwischen den Gladiolenblättern im Vorgarten hat ein Wespenspinnen-Weibchen (Argiope bruennichi) ihr Netz gesponnen. Es ist das größte Exemplar, das ich bisher gesehen habe und wirklich wunderschön. Sie hat sich nur kurz von ihrer Mahlzeit ablenken lassen, bis das Foto fertig war. Ich kann sie sogar vom Küchenfenster aus beobachten.

Sonntag, 31. August 2014

Hopp!

 
Wenn man den Rasen mäht, muss man zur Zeit bei uns ganz schön vorsichtig sein. Mindestens drei Grasfrösche (Rana temporaria) in verschiedenen Größen und Farbtönen hopsen umher und sind schwer beleidigt wegen der Ruhestörung. Woher sie kommen, wissen wir nicht, denn einen Teich gibt es nicht in unserem Garten.

Samstag, 30. August 2014

Nüsse sind reif!

 
Die Haselnüsse sind reif. dies hier ist vermutlich ein junges Eichhörnchen, das Vorbereitungen für seinen ersten Winter als Selbstversorger trifft. Überall im Garten meiner Eltern und auch im Garten der Nachbarn wurden eifrig Nüsse vergraben.

 
Ertappt! So guckt man, wenn man sich über das Auslösegeräusch des Fotoapparats wundert.

Donnerstag, 28. August 2014

Zeitverbringding: Knopfkiste

 
Jeder Haushalt braucht eine Knopfkiste. Nicht nur, um verloren gegangene Knöpfe zu ersetzen oder die Kinder jederzeit mit Bastelmaterial für die Schule versorgen zu können. Ab und an näht man ja auch das eine oder andere Kleidungsstück. Aber das wichtigste Argument für die Anwesenheit einer Knopfkiste ist das Beschäftigungspotential, die darin steckt.
Ich kann mich noch gut an die verregneten Nachmittage erinnern, an denen ich stundenlang in den Kisten meiner Omas oder meiner Mutter kruschtelte. Die verschiedenen Knopfarten wurden nach Farbe sortiert, oder nach Sorte oder nach Material.
Auf dem Flohmarkt haben wir am letzten Wochenende einen ganzen Kaffeepott voller alter Knöpfe, meist aus Metall mit Wappen darauf mitgebracht. Jetzt ist die Kiste voll...

Montag, 25. August 2014

Unterwegs: Wald-Michelbach Kletterwald und Sommerrodelbahn

Nur eine kurze Empfehlung, um mit den Kindern einen rundherum gelungenen Tag zu verbringen: Im Odenwald gibt es den Ort Wald-Michelbach. Dort gibt es eine Sommerrodelbahn und direkt daneben im Wald einen Kletterwald.
Parkplätze sind vorhanden, auch ein Kiosk und eine Terrasse. Die Rodelbahn ist gut gepflegt und schön angelegt.
Im Kletterwald gibt es acht verschiedene  Strecken zu erkunden. Sie sind abwechslungsreich gestaltet und steigen von der Schwierigkeit her allmählich an. Man muss balancieren, springen und an einem Trapez über den Abgrund fahren. Die unterschiedlich langen Seilbahnfahrten sind einfach klasse und wer alle Strecken durch hat, staunt, was man sich getraut hat.
Die Klettergeschirre sind neu und sitzen gut. Man bekommt sowohl dafür, als auch bei einem Mini-Parcours  eine Einführung über die richtige Benutzung. Es ist immer eine Aufsicht vor Ort, die alles im Auge hat. Die Sicherung ist mit zwei Haken ausgestattet und verdient ihren Namen, sie ist wirklich sicher.
Nicht nur für Kinder, die Eltern kommen auch voll auf ihre Kosten. Nach drei Stunden waren wir ziemlich ausgepowert aber Muskelkater hatten wir am nächsten Tag keinen :0)

Mittwoch, 20. August 2014

Physalis


In diesem Jahr habe ich das erste Mal zwei Physalis-Pflanzen im Kübel auf der Terrasse gepflanzt. Die Früchte sind zwar relativ klein, aber komplett Bio und schmecken sehr aromatisch. die Pflanzen werden ca. 1,5m hoch und die ausbeute ist nicht furchtbar hoch, aber für Kinder (und neugierig gebliebene Erwachsene) zu empfehlen. Das Bild zeigt die erste Handvoll der Ernte.
Nächstes Jahr probiere ich bestimmt einen anderen "Exoten" aus :0) Ich bin jetzt schon neugierig, was dabei herauskommt.

Dienstag, 19. August 2014

Nachtrag: Bergpark

 
Als wir im Bergpark Wilhelmshöhe am Fuße des Herkules angekommen waren, hatten wir noch viel Zeit bis zum Beginn der Wasserspiele und es traf sich, dass wir Hunger hatten und eine Gartenwirtschaft dort oben ist.
Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen und ein Teechen getrunken hatten, waren unsere Tischnachbarn schon aufgebrochen und hinterließen ein wahres Schneegestöber von Waffelkrümeln unter dem Tisch. Dies wurde sofort von einer Mäusefamilie registriert, die dort oben gelernt hatten, dass es zu einer bestimmten Uhrzeit des Tages jede Menge Krümel und keine Menschen mehr gibt, vor denen man sich in acht nehmen müsste. Ein willkommenes Beifutter, wenn auch nicht die ideale Ernährung für Mäusekinder.
Niedlich, gelle?


Sonntag, 17. August 2014

Unterwegs: Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel

Diese Woche waren wir für drei Tage in Kassel, um uns die Stadt und natürlich das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe anzuschauen.
 
 
 
Fazit: Kassel ist eine sehr grüne Stadt. Es gibt unheimlich viele alte, hohe Bäume (und dabei sehr viele verschiedene Baumarten). Wo wir unterwegs waren, gab es viele Grünflächen und kleine Parks, die auch ausgiebig von den Einwohnern genutzt wurden.
Die Läden in der Innenstadt sind vielfältig und interessant, aber nicht so dicht gedrängt wie z. B. in Stuttgart oder Wiesbaden. Man kann sehr schön gucken und durch die Fußgängerzone laufen.
 
Unser Ausflug in den Bergpark hatten wir für den Mittwoch vorgesehen, denn die Wasserspiele sind nicht an jedem Tag. Der Park ist sehr groß und das "Berg" im Namen hat seine Berechtigung. Es geht bis zum Herkules mal mehr, mal weniger steil bergauf (Der Rückweg geht dann umso schneller.)
 
 
Unten ist ein See mit Enten, dann geht es je nach gewähltem Weg an den verschiedenen Gebäuden vorbei.

 
Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann viele hübsche Fotomotive entdecken. Im Prinzip kann man ohne Probleme den ganzen Tag im Park verbringen.

 
Die Löwenburg ist natürlich keine "echte" Burg, aber trotzdem hübsch anzusehen.
 
 
Hier sieht man den Beginn der Wasserspiele am Nachmittag. Es waren sehr viele Besucher da und ehrlich gesagt, fand ich es nicht sooo spektakulär. Es ist natürlich beeindruckend, mit welchem technischen Aufwand und ganz ohne elektrischen Strom so etwas möglich ist. In einem guten Fernsehbeitrag hatten wir einige Wochen vorher aber viel mehr gesehen.

 
Ist das nicht ein hübsches Häuschen? Es ist der kleine Bahnhof am Fuße des Parks, wo die Straßenbahnen halten. Insgesamt muss man die öffentlichen Verkehrsmittel in Kassel sehr loben. sie sind pünktlich, sauber und es gibt viele Haltestellen. Auf tollen Anzeigetafeln sieht man jederzeit, wo man sich gerade befindet. Klasse daran war auch, dass unser Hotel die Benutzung der Verkehrsmittel kostenlos im Service hatte. Wie ließen das Auto vor dem Hotel stehen und kamen mit der Straßenbahn zu jeder Tageszeit völlig stressfrei überall hin.
 
Also:
Eine gute Mischung für die ganze Familie. Von Shopping bis Wandern und Essen gehen war für jeden etwas dabei.

Sonntag, 10. August 2014

Ahnengetümmel

Meine (angeheiratete) Tante hat mir aus der Schweiz Ansätze eines Stammbaumes und zwei Briefe in Sütterlin geschickt. Die Briefe zu "übersetzen" hat wieder Spaß gemacht. Beide müssen ca. 1911 geschrieben worden sein. Der eine handelt von einer Familienstreitigkeit, der andere ist ein Kondolenzbrief.
Ihren Familienzweig hatte ich bisher noch nie betrachtet, da wurde es einmal Zeit dazu. Bei den Stammbaum-Ansätzen ist mir nun etwas passiert, was ich bisher noch nie hatte. Im Internet bin ich auf eine Seite gestoßen, wo weite Zweige der Familie bis 1520 schon vollständig erforscht sind. Ich bin hier nur am abschreiben und eintippen, fast ein wenig unheimlich. Die Kinder der Nebenlinien lasse ich schon weg, sonst werde ich niemals fertig.
Bei meiner Familie muss ich jede Person mühselig aus den Kirchenbüchern heraussuchen, nur sehr selten gibt es einmal einen glücksgriff, der mich im Galopptempo weiter bringt.
Momentaner Stand des Stammbaumes: 2.418 Personen

Donnerstag, 31. Juli 2014

Update: Kakteen-Problem

Die Kamera funktioniert und nimmt fleißig zu jeder Tages- und Nachtzeit die Katzen der Nachbarschaft auf, die völlig unbeeindruckt den Garten inspizieren. Ob das Tier im Urlaub ist?

Dienstag, 29. Juli 2014

Kakteen-Problem

Seit dem letzten Jahr passiert es immer wieder über Wochen hinweg, dass neben dem Haus an einer bestimmten Stelle über Nacht "Kakteen" auftauchen. Man riecht es schon, wenn man die Terrassentür aufmacht, und das sind ca. 7 Meter bis zum Corpus Delicti. Es muss sich also um einen Fleischfresser oder Aasfresser handeln. Ein Pflanzenfresser könnte niemals solche Gerüche entwickeln. 
Wir tippen anhand des täglich zur Verfügung stehenden Beweismaterials auf einen Waschbär, Marderhund oder einen streunenden Hund. Seit Sonntag haben wir eine mobile Kamera installiert, um mit etwas Glück eine Aufnahme des Tieres bei frischer Tat sozusagen zu bekommen. 
Vorletzte Nacht hat es uns ausgetrickst und genau im toten Winkel der Kamera ... äh ... naja, Ihr wisst schon ... es war wieder ein frischer Kaktus da. Hätte die Kamera auch Ton, hätten wir zumindest das leise Kichern des Untieres aufnehmen können. Mal sehen, was die nächste Nacht bringt. Ich werde berichten, wenn sich etwas tut.

Freitag, 25. Juli 2014

FERIEN!

Endlich! Seit 10:10 Uhr ist das Schuljahr vorbei und hier wurden die Füße hochgelegt und einfach nur ausgeruht, gelesen oder im Internet gesurft. Und morgen wird ausgeschlafen. Aber sowas von. :0)

Freitag, 4. Juli 2014

Riesenblume


Die Amyryllis-Blumenzwiebel, die ich seit Anfang des Jahres im Keller gelagert hatte, hat spontan beschlossen, erneut einen Stengel zu bilden. Ich habe es gleich gesehen, als er erst wenige Zentimeter groß war und den Blumentopf nach oben gebracht um ihn ans Fenster des Esszimmers zu stellen. Es hat nur wenige Tage gedauert und nun blüht sie. Der Stengel ist über einen Meter gewachsen und wie man sieht, muss man nach oben schauen, um die Blüte anzusehen.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Neue Ernte


Selbst gezogene Erbsen aus dem Garten sind die allerbesten. Nächstes Jahr werden wir ein paar mehr anbauen.

Dienstag, 24. Juni 2014

Neue Treppe

 
Gestern war es so weit. Unsere Eingangstreppe vor dem Haus wurde entfernt. Der Sandstein bestand aus der Sorte, die am liebsten Wasser aufnimmt und dann leise vor sich hin bröselt. Nun sollen die Stufen ausgetauscht werden. Der Steinmetz meint, die neuen Granitstufen halten dann 400 Jahre.
Der Versuch einer Reparatur durch eine andere Firma war fehl geschlagen und es sah leider hinterher viel schlimmer aus als vorher (man kann das Ergebnis an den Fugen im Vordergrund erahnen). Die Firma war anderer Meinung und dann beleidigt.

 
So sah es dann gegen Mittag aus. Momentan ist alles mit zwei Presslufthämmern bis auf den Betonunterbau abgetragen (Entschuldigung an die Nachbarschaft wegen der erneuten Geräuschbelästigung unsererseits).
Seit eben steht der LKW wieder vor dem Haus. Die Platten sind schon abgeladen und ich sause immer wieder einmal mit der Kamera ans Fenster um den Fortgang der Ereignisse für unser Haus-Fotoalbum zu dokumentieren.

Sonntag, 22. Juni 2014

Überraschung!

Erstaunlich, wieviel Wasser so aus einem winzigen Loch in einer Leitung im Heizungskeller fließen kann. Und auch erstaunlich, wieviel Arbeit man dann hat, wenn genau darunter die Kartons gestapelt sind, die morgen früh bei der Altpapier-Abholung an die Straße gestellt sein sollten und nun teilweise zu einer glibberige Masse mutiert sind. Ist es jetzt Pech oder Glück, dass heute Sonntag ist? Wahrscheinlich eher letzteres, denn vermutlich hatte ich es an einem anderen Tag nicht innerhalb von Minuten entdeckt.

Freitag, 20. Juni 2014

Neubau

 
 
In unserer Nähe, etwas außerhalb der Stadt wird ein gigantisches Logistik-Lager gebaut. Das, was man auf diesem Bild sieht, ist nur ein kleiner Bruchteil davon. Es wird sich nach der Fertigstellung wohl bis zu dem Steinhaufen im Vordergrund ausbreiten und Hunderte von LKWs werden über die nahe Autobahn an- und abfahren.
Manche befürworten das Projekt, da es Gewerbesteuer und Arbeitsplätze sichert. Andere setzen sich dagegen ein wegen Lärm, Verschandelung der Landschaft, Naturschutz und anderen Motiven. In ein paar Monaten werden wir sehen, welche Seite Recht hatte.
Das Unternehmen ist in der ganzen Zeit der Verhandlungen in meiner Empfindung erstaunlich ruhig geblieben und ist auf viele Wünsche eingegangen.
 
Ich überlege, was passiert wäre, wenn es sich nicht um ein Lager handeln würden, sondern um ein schwedisches Möbelhaus, das ja hier in der Umgebung einen neuen Standort sucht, oder ein Einkaufszentrum. Hätte es dann auch so viele Gegner gegeben?
 

Sonntag, 15. Juni 2014

Produkttest: Bitterschokolade





In Kranichstein haben wir nicht nur Birkenwasser gekauft, sondern auch diese Bitterschokolade aus Kasachstan. Ich konnte einfach diesen hübschen goldenen Ornamenten nicht wiederstehen. Nach einem ausgiebigen Test können wir sagen: Sehr lecker, kaufen wir wieder. Sie kann sich durchaus mit teurer Markenschokolade aus dem Inland messen.






Samstag, 14. Juni 2014

Weinberg-Nektarinen


Heute beim Einkaufen neu entdeckt: Weinberg-Nektarinen. Genau wie die Weinberg-Pfirsiche auch, haben sie eine platte Turban-Form. Sehr, sehr lecker. Und witziger Weise ist der Kern genauso geplättet wie das Obst selber. Vielleicht versuche ich wieder, die Kerne einzupflanzen. Im Garten wäre noch ein Platz für ein Obstbäumchen frei.

Freitag, 13. Juni 2014

Postkarte aus Schweden




Dienstag, 3. Juni 2014

Gerade beim Einkaufen

... da huscht doch tatsächlich eine kleine graubraune Maus direkt vor meinem Einkaufswagen quer über den Gang und verschwindet unter einem Regal. Ich mag Mäuse. Aber in einem Lebensmittelmarkt sind sie nicht so wirklich erwünscht. In einem anderen Markt am Ort sind es Spatzen, die sich dort heimisch fühlen. Wahrscheinlich wäre es einmal interessant, eine Tierdokumentation zu machen, wie sich Wildtiere der Zivilisation anpassen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Produkttest: Getrocknete Fischchen


Ich liebe es, durch Supermärkte zu streifen und neue Produkte auszuprobieren. Sobald irgendwo hier im Umkreis ein neuer Lebensmittel-Laden aufmacht, kommt er auf meine Liste für geplante "Expeditionen". Auch im Auslands-Urlaub muss ich mindestens einmal auf "Beutezug". Manchmal entdeckt man dabei tolle Sachen, manchmal ... äh ... nicht. Aber es ist immer interessant zu entdecken, was auswärtige Geschmacksknospen so angeboten bekommen.
 
Das hier soll absolut keine Werbung sein, ich bekomme die Produkte auch nicht vom Anbieter kostenlos oder so etwas, sondern ich möchte einfach mit Euch das Ergebnis meiner Neugierde teilen.
 
Heute war ich in Darmstadt-Kranichstein in einem Lebensmittel-Geschäft mit russischen Wurzeln. Unter anderem landeten getrocknete Sardellen im Einkaufskorb. Die Verpackung empfiehlt sie als Snack oder zu einem Bier. Die zweite Variante haben wir nicht ausprobiert, Bier ist so garnicht meins.
Die Fischchen sind noch gut als solche zu erkennen, lassen sich gut einzeln portionieren, riechen, wie es sich für einen Fisch geziemt und schmecken auch entschieden fischig. Mir persönlich sind sie etwas zäh und auch zu salzig, aber der große Sohn war sehr angetan und hat für den nächsten Einkauf Nachschub geordert.

Freitag, 23. Mai 2014

Löwen auf der Jagd

 
Neben unserem Haus an der Terrasse, dort, wo noch Brachland ist und demnächst eine Mauer und eine Angleichung des Bodenniveaus passieren wird, sind einige trichterförmige Löcher im Sand.
Bisher konnte ich dort nichts beobachten, aber heute Morgen war es so weit. Ich konnte einen Ameisenlöwen bei der Jagd auf einen Schnurfüssler zuschauen, der vielleicht eine Nummer zu ambitioniert für ihn war.

 
Seht ihr die großen Kieferzangen aus dem Sand hervorragen? Man sieht sie erst, wenn ein Insekt an den glatten Wänden des Sandtrichters herunter rutscht.

 
Da! Jetzt hat er den Schnurfüssler gepackt, aber der entwindet sich gleich wieder und der Ameisenlöwe beginnt, mit Sand zu werfen, um das Beutetier aus dem Gleichgewicht zu bringen.

 
Es verliert den Halt und rutscht wieder herunter auf die kräftigen Kieferzangen zu.  Hier kann man einen Teil des Löwen ganz gut sehen. Das nächste Foto ist ein Suchbild. wenn man nicht weiß, dass dort ein Raubtier lauert, fällt es einem nicht so schnell auf, so gut ist es durch seine Schutzfarbe getarnt.

 
Irgendwie erstaunlich, dass aus einem für unsere Augen relativ hässlichen Sandmonster eine Ameisenjungfer wird.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Gartenrundgang

 
Ein Rundgang durch den Garten mit der Kamera zeigt, dass doch schon einiges bei uns blüht. Der Mohn hat seine letzten Blüten, aber die Rosen stehen schon in den Startlöchern.

Montag, 19. Mai 2014

Kartoffelig


Bei dem Profil konnte ich einfach nicht widerstehen. :0)

Sonntag, 18. Mai 2014

Lincoln Cathedral


Es ist wieder ein 1000-Teile-Puzzle fertig geworden: Lincoln Cathedral von Purrfect. Es war gar nicht so schwierig, wie es vielleicht aussieht. Das Glasfenster (Ostfenster) war eigentlich ganz einfach, schwieriger war das Deckengewölbe.
Live und vor Ort muss das ein sehr beeindruckendes Gebäude sein.
Der nächste Puzzle-Karton liegt schon bereit und wird wahrscheinlich Morgen geöffnet. :0)

Freitag, 16. Mai 2014

Grenzübergang

Seit einigen Wochen bin ich in einem Familienzweig auf Ahnensuche nun nicht mehr in Schlesien, sondern in Mähren gelandet. Auch wenn es nur ein Hopser über die Grenze ist, so fühlt es sich doch noch sehr ungewohnt an, die Kirchenbücher von dort zu lesen. Eine tolle Einrichtung übrigens! Man kann sich praktisch von der Couch aus im eigenen Tempo, und so oft man möchte, durch die Bücher wühlen.
 
Der Ablauf ist im Prinzip immer gleich:
Man hat den Geburtsort und das Geburtsdatum, sowie (ganz wichtig) die Konfession eines Vorfahren und sucht nun den Geburtseintrag bei den Taufen des entsprechenden Jahres. So erhält man zumindest den kompletten Namen des Vaters und den Vornamen der Mutter. Es gab auch sehr ordentliche Pfarrer, die auch den Mädchennamen der Mutter angaben, die Hausnummer des Wohnhauses, die Großeltern, Paten und Taufzeugen, den Beruf des Vaters und vielleicht auch, um das wievielte Kind des Paares es sich handelt. Das ist Luxus.
Realität ist eher, dass man sich nun von Jahr zu Jahr nach vorn und nach hinten durch das Buch hangelt und möglichst viele Geschwister aufspürt. Dort können dann manchmal zusätzliche Informationen gefunden werden.
Wenn man Glück hat und die Eltern blieben immer im Ort wohnen, kann man so durch das Geburtsdatum des ältesten Kindes den spätest möglichen Zeitpunkt der Hochzeit ermitteln. Nun schaut man in den Kirchenbüchern der Eheschließungen nach und findet mit noch etwas mehr Glück die Hochzeit. Sie kann aber auch im Geburtsort der Braut stattgefunden haben. Durch die Herkunft der Taufpaten der Kinder bekommt man manchmal einen Hinweis auf diesen Ort. Also: Alles aufschreiben, denn man kann nie wissen, wann es einmal weiter helfen kann.
Bei dem Eintrag der Hochzeit steht meist, ob die Brautleute ledig oder schon verwitwet waren, aus welchem Ort sie sind und auch das Alter, sowie die Eltern (oder zumindest der Vater) und ob diese noch am Leben sind. Auch hier empfiehlt es sich, die Beistände bzw. Trauzeugen aufzuschreiben.
In den Büchern über die Beerdigungen muss man natürlich auch schauen, das Bild setzt sich aus der Sammlung aller verfügbaren Lebensdaten zusammen.
 
Warum ich zur Zeit öfter vor mich hin fluche:
- der Schreiber der Bücher verliert sich in sehr, SEHR kreativem Latein (1740 war das anscheinend "in"). Manchmal werden nur sehr kreativ lateinisierende Endungen angehängt und wo man das richtige Wort nicht kennt, muss eben das Deutsche herhalten.
- die Daten stimmen nicht überein, bzw. fehlen ganz.
- das Alter der Brautleute ist falsch ausgerechnet und man sucht einige Jahre im "off" nach der Geburt.
- beim Sterbeeintrag steht "das Kind des xy", nur leider hatte er so um die 14 Kinder, welches ist also gemeint? Besonders toll, wenn zu dieser Zeit z. B. wieder parallel drei Josephs mit dem gleichen Nachnamen im Ort wohnten. Joseph, Johannes, Rosalia, Rosina, Elisabeth, Anna und Maria waren der Renner unter den Vornamen. Wenn ein Kind starb, bekam das nächste manchmal den gleichen Namen wieder zugelegt. so kommt es dann zu drei Johannes in Folge, bis endlich einmal einer überlebt. Oder der Name des Vaters oder der Mutter bekam jeweils einen Rufnamen angehängt. Oder der erste Vorname war immer Maria.
- der Nachname ist ganz, ganz anders geschrieben, als es jeder andere vernünftige Mensch schreiben würde und deswegen liest man viermal darüber hinweg.
- die Schrift ist so unleserlich, dass man sich nur durch Buchstabenvergleich über mehrere Seiten hinweg von Wort zu Wort hangeln kann.
- die Einträge sind so minimalistisch, dass man sich fragt, warum er überhaupt etwas aufgeschrieben hat (es sei denn, um Familienforscher dreihundert Jahre später komplett zu verwirren. Vermutlich kippt der betreffende Kirchenbuchschreiber gerade wieder vor Lachen von seiner Wolke.)
- der Eintrag hört mittendrin auf, oder Teile davon sind ohne Angaben von Gründen gestrichen.
- der Vermerk über das neue Jahr und den Namen mit allen Titeln des Schreibers ist mit so viel Tinte großflächig und sehr schnörkelig und ausgefallen über eine ganze Seite verteilt, so dass man die Einträge auf der Rückseite kaum entziffern kann.
usw. usw.
 
Und trotzdem ... es macht riesig Spaß! :o)
 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Quadratbeet update


Das Quadratbeet ist nun schon ein wenig grüner geworden. Der Salat rechts hat einen ordentlichen Sprung gemacht. Da es in den letzten Tagen aber recht kühl war, wächst alles andere doch recht langsam. Inzwischen sind alle Saaten aufgegangen, selbst die Wassermelone hat schon zwei kleine Keimblätter. Die Schnecken haben uns die letzten zwei Tage in Ruhe gelassen. Vielleicht wollen sie uns in Sicherheit wiegen, oder sie waren einfach schneller und hockten kichernd unter einem Blatt versteckt und warteten auf die Beendigung unseres regelmäßigen Kontrollganges.
Es ist schon sehr verwunderlich, dass aus vertrockneten und scheinbar nur noch für die Biotonne geeigneten Maiskörner oder Erbsen tatsächlich eine richtige, lebendige Pflanze wird.
Ich bin sehr gespannt, wie unser Beet in einem Monat aussehen wird.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Mohnblüte

 
Unser Mohn blüht wieder sehr schön. Jedes Jahr breitet er sich ein wenig mehr aus und inzwischen muss ich auch die Ableger zwischen den Pflastersteinen herausmachen. Leider gehen sie dabei kaputt, sonst würde ich sie an einen besseren Platz pflanzen. Irgendwann, wenn ich wieder Zeit zum zeichnen habe, muss ich mich einmal an einer Mohnblüte versuchen.
Die Bienen und Hummeln sind total begeistert von der Katzenminze, die schon einige Tage blau blüht. Die Besuchskatze ist völlig von den Söckchen und berauscht sich im wahrsten Sinne des Wortes daran. Was sie an dem Geruch so wunderbar findet, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Man muss dann auch möglichst Abstand von ihr halten, denn sie beginnt, nicht vorhandene Beutetiere zu fangen und beißt und kratzt, wenn man ihr zu nahe kommt. Sehr befremdlich...


Freitag, 9. Mai 2014

Doppelt gemoppelt


Das sieht man selten, gelle? Eine Zwillings-Haselnuss.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Das kleine Krabbeln

Eben habe ich vor der Haustür eine Unmenge Babyspinnen in zwei Babystuben gefunden.


 
Vermutlich handelt es sich bei den kleinen Zwergen um Araneus diadematus, die Gartenkeuzspinne. Also, ihr lieben Kleinen: Bleibt brav im Garten und macht keine Ausflüge ins Haus, dann werden wir uns gut verstehen. Jagdgründe und Beute gibt es hier genug und vor irgendwelchen Chemiekeulen braucht ihr keine Angst zu haben. Wie sprühen nämlich nicht gegen Schädlinge, wie schimpfen nur auf sie und vertrauen darauf, dass ihr in Zukunft eure Arbeit tut.
 

Rechtliches

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