Dienstag, 30. September 2014

Planung

Die Speisekammer ist momentan ein Ort des Stirnrunzelns. So geht das nicht weiter mit dieser Holterdipolter-Unordnung (nein, es gibt kein Bild). Der Raum ist winzig und wird fast komplett von der Kühl-Gefrier-Kombi aus der alten Küche ausgefüllt. Trotzdem sollte man etwas daraus machen können, wenn man die schwarze Regalscheußlichkeit aus dem Jugendzimmer des Weltenbummlers entsorgt hat.
Gestern war ich im Baumarkt und habe mich durchs Internet gepflügt. Der Plan für das Pantry-Makover-Projekt ist nahezu fertig. Farbe, Regale und Deko sind ausgesucht, fehlt nur noch die Lampe, die ist das schwierigste.

Freitag, 26. September 2014

Gewürz-Schublade


Jetzt muss ich doch einmal ein wenig angeben. Voilà, ein Blick in meine nun aufgeräumte Gewürz-Schublade.
Die Schublade darunter zeige ich nicht, nee. Für die vielen Döschen und Tütchen muss ich mir noch ein Ordnungssystem überlegen. Und, ja. Ich habe viiiiele Gewürze und seit vorgestern einige mehr. Ich hatte mir nämlich ein Päckchen bestellt, das schon von außen sehr gut roch und jede Menge Gewürze und Gewürzmischungen enthielt, die ich noch nie probiert habe.
Zum Geburtstag hatte ich ein großartiges Gewürz-Kochbuch geschenkt bekommen, da gehörten natürlich die passenden Zutaten dazu, gelle?

Donnerstag, 25. September 2014

Tonnenbrot




Vor ein paar Monaten hatte ich eine gar tolle Brotbackform gekauft, mit einer regelrechten Zauberbeschichtung. Ohne einfetten, mehlen, Bastelarbeiten mit Antihaftpapier oder Ausstreuen mit Haferflocken sollte das Brot nach dem Backen nur so aus der Form fluppen.
Bisher war ich noch nicht dazu gekommen, die Zauberform zu testen, aber heute wollte ich darin ein Bio-Roggenmischbrot backen. Dafür hatte ich alle Zutaten besorgt, vom Bio-Roggenmehl, Bio-Weizenmehl und Biosauerteig bis zur Bio-Hefe. Gleich um 8 Uhr hatte ich schon alles bereit gestellt und auch das warme Wasser schon abgemessen. Da musste ich feststellen, dass der Biohefe (obwohl noch lange, lange nicht abgelaufen) bereits eine Frisur gewachsen war. Einmal Tonne ... grmpf!
Ich ließ alles stehen und liegen und galoppierte zum nahen Einzelhändler meines Vertrauens, denn zum Bioladen hatte ich jetzt schon keine Lust mehr, um schnell Ersatz zu beschaffen. Wurde es eben ein Fast-Bio-Brot.
Wieder zu Hause angekommen, klappte es gewohnt prima mit dem Teig, er ging vorbildlich auf und roch genau richtig. Das ganze Haus duftete alsbald sehr lecker und ich wollte das knusprige Fast-Bio-Roggen-Mischbrot aus der Zauberform fluppen. Allein ... es fluppte nichts! Die Zauberform hat tatsächlich  gezaubert und etwas fertiggebracht, was man sonst nur von Superkleber kennt: Das Brot ist eine feste Verbindung mit der Zauberbeschichtung eingegangen. Das Schwarze oben auf dem Bild ist kein Kohlenstoff, sondern die Beschichtung. Mehr als diesen Krümel konnte ich nicht aus der Form bekommen.
Sie wird gleich im hohen Bogen mit einigen passenden Flüchen auf den Hersteller mitsamt Inhalt der Frisuren-Hefe  in die Tonne folgen: Ein Fast-Bio-Roggenmisch-Tonnenbrot.
 

A Night-Piece on Death (Ausschnitt)

 Those graves, with bending osier bound,
That nameless heave the crumpled ground,
Quick to the glancing thought disclose
Where Toil and Poverty repose.
   The flat smooth stones that bear a name,
The chisel's slender help to fame
(Which ere our set of friends decay
Their frequent steps may wear away),
A middle race of mortals own,
Men, half ambitious, all unknown.
   The marble tombs that rise on high,
Whose dead in vaulted arches lie,
Whose pillars swell with sculptured stones,
Arms, angels, epitaphs and bones,
These (all the poor remains of state)
Adorn the rich, or praise the great;
Who, while on earth in fame they live,
Are senseless of the fame they give.
 
 
Thomas Parnell
Irischer Dichter und Geistlicher
(1679 - 1718)
Freund von Alexander Pope und Jonathan Swift

Donnerstag, 18. September 2014

Papier


Hübsch, gelle? Wenn der weltenbummelnde Ehemann heim kehrt, hat er immer wieder interessante Dinge zu zeigen. Diesmal ist es das Papiergeld aus Dubai, mit schönen Schriftzeichen und Ornamenten.

Mittwoch, 17. September 2014

Sie haben Post

Der Blick in den Briefkasten versprach eine erfreulich ungewöhnliche Menge an Post. Die Sortierung derselben brachte schnell den Grund dafür ans Licht: Der Postbote muss heute besonders dynamisch unterwegs gewesen sein, sowohl die Post unserer linken als auch der rechten Nachbarn hatte er gleich bei uns dazu getan. 

Montag, 15. September 2014

Relativität

Anderthalb Stunden Unkraut jäten ergaben eine ganze Kofferraumladung voll, die ich gleich zu unserem Kompostwerk um die Ecke weggebracht habe. Ich war schon ein wenig stolz auf diese Leistung ... bis ich unsere Grünabfälle dort auslud und auf den schon vorhandenen Haufen warf. Mein Beitrag war in der Relation winzig. 
Egal, wir haben noch genug Biomasse im Garten, für mindestens drei weitere Ladungen. :0)

Samstag, 13. September 2014

Dieburger Dreiecksrennen

Eben läuft das Revival des Dieburger Dreiecksrennen. Da wir fast an der Rennstrecke wohnen, hört man das Röhren der Motoren sehr gut. Eben haben wir uns eines der Rennen angeschaut. Sowohl die Motorräder, als auch manche der Fahrer waren betagteren Datums und das vorneweg fahrende Auto musste sich anstrengen, um vor dem schnellsten Fahrer zu bleiben. Man kann es schon nachvollziehen, das man daran Spaß haben kann, so eine alte Rennmaschine technisch in Schuss zu halten und liebevoll zu restaurieren.
Unser Stadtteil war den ganzen Nachmittag für den Autoverkehr gesperrt. Obwohl das vorher durch Infozettel im Briefkasten und auch in der Lokalzeitung angekündigt war, gab es doch einige erstaunte Gesichter.

Donnerstag, 11. September 2014

Es läppert sich

Daran, dass das Portemonnaie sich erschreckend schnell leert, erkennt man, dass die Schule wieder angefangen hat. Busgeld für eine Exkursion nach Darmstadt, eine Englisch-Lektüre, ein Workbook, Geld für Kopien, Nutzungsgeld für Schürze und Kopftuch für den Kochunterricht, diverse Hefte und Ordner, Einbinden von gefühlten Tonnen von Schulbüchern, neue Bunt- und Filzstifte .... ich muss dringend zum Geldautomaten. 
Ansonsten alles fein mit Lehrern und Stundenplänen. Das letzte Schuljahr des Großen ist angebrochen. In einem halben Jahr ist schon Abitur. Das Tochterkind hat noch ein wenig Zeit.

Eben musste der Rasen, oder vielmehr das gemischte Grün, gemäht werden. Momentan ist das eine Angelegenheit, die viel Konzentration erfordert. Man muss recht langsam laufen, damit die Fröschlein, die sich zwischen den Halmen vertstecken Zeit genug haben, um einmal zu hopsen. Dann: Rasenmäher ausmachen, den Fröschen hinterher hopsen und sie fangen und an einem ungefährlichen Ort im Garten wieder freilassen. Ganz goldene Augen haben sie, sehr hübsch.

Freitag, 5. September 2014

Rosenkäfer



Dienstag, 2. September 2014

Produkttest: Kokosblütenzucker


Vor einigen Jahren habe ich leider feststellen müssen, dass ich keinen Kaffee vertrage. Deswegen ist Tee, meist ein kräftiger Assam oder eine britische Mischung, mein hauptsächliches Getränk. Meistens trinke ich ihn ohne Zucker, nur mit einem Schwupps Milch oder mit nichts.
Wenn der Herbst sich langsam anschleicht, kommt es dann doch vor, dass der Tee ab und zu etwas gesüßt wird. Selten mit schnödem weißen Zucker, manchmal mit Honig, auch mal mit Kandis oder Apfelsüße aus dem Bioladen.
 
Nun habe ich etwas beim Einkaufen gesehen, was wieder einmal meine Neugier geweckt hat: Kokosblütenzucker. Den kannte ich bisher noch nicht, er stammt aus Indonesien und kann laut Aufschrift auch zum Kochen oder Backen verwendet werden. Bei einem Preis von 3,99€ für 250 Gramm wäre mir das allerdings etwas kostspielig, zumal man vielen anderen Zutaten gemischt, wahrscheinlich den Eigengeschmack des Kokosblütenzuckers nicht mehr durchschmecken würde.
 
Er ist unraffiniert, also braun und schmeckt nicht so süß wie Rübenzucker und hat eine leichte Karamell-Malz-Note. Nach Kokos schmeckt er nicht. Er löst sich schnell auf, man muss also nicht ewig in der Tasse rühren wie bei Kandis. Es sollen auch durch das schonende Herstellungsverfahren noch Mineralien, Vitamine und Antioxidantien enthalten sein.
 
Fazit: In der Relation zum Haushaltszucker nicht billig, aber eine interessante Abwechslung.

Montag, 1. September 2014

Wespenspinne


Zwischen den Gladiolenblättern im Vorgarten hat ein Wespenspinnen-Weibchen (Argiope bruennichi) ihr Netz gesponnen. Es ist das größte Exemplar, das ich bisher gesehen habe und wirklich wunderschön. Sie hat sich nur kurz von ihrer Mahlzeit ablenken lassen, bis das Foto fertig war. Ich kann sie sogar vom Küchenfenster aus beobachten.
 

Rechtliches

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