Neben unserem Haus an der Terrasse, dort, wo noch Brachland ist und demnächst eine Mauer und eine Angleichung des Bodenniveaus passieren wird, sind einige trichterförmige Löcher im Sand.
Bisher konnte ich dort nichts beobachten, aber heute Morgen war es so weit. Ich konnte einen Ameisenlöwen bei der Jagd auf einen Schnurfüssler zuschauen, der vielleicht eine Nummer zu ambitioniert für ihn war.
Seht ihr die großen Kieferzangen aus dem Sand hervorragen? Man sieht sie erst, wenn ein Insekt an den glatten Wänden des Sandtrichters herunter rutscht.
Da! Jetzt hat er den Schnurfüssler gepackt, aber der entwindet sich gleich wieder und der Ameisenlöwe beginnt, mit Sand zu werfen, um das Beutetier aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Es verliert den Halt und rutscht wieder herunter auf die kräftigen Kieferzangen zu. Hier kann man einen Teil des Löwen ganz gut sehen. Das nächste Foto ist ein Suchbild. wenn man nicht weiß, dass dort ein Raubtier lauert, fällt es einem nicht so schnell auf, so gut ist es durch seine Schutzfarbe getarnt.
Irgendwie erstaunlich, dass aus einem für unsere Augen relativ hässlichen Sandmonster eine Ameisenjungfer wird.
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